Die Morgensonne scheint auf das "Hollywood"-Schild in Los Angeles. | REUTERS
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Liveblog zum Coronavirus ++ Erneuter Drehstopp in Hollywood ++

Stand: 30.12.2020 22:56 Uhr

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen sind in Hollywood erneut nahezu sämtliche Dreharbeiten eingestellt worden. Irland meldet mit 1718 Neuinfektionen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert. Der Liveblog vom Mittwoch zum Nachlesen.

  • Erneuter Drehstopp in Hollywood
  • Lockdown jetzt in weiten Teilen Englands und in Irland
  • Kritik an Impfstoffverteilung in Deutschland
  • Briten lassen AstraZeneca-Impfstoff zu
  • RKI meldet mehr als 78.000 Impfungen
  • Lehrerverband: Kein Normalbetrieb im Januar
  • Erstmals mehr als 3700 Tote in den USA
  • 1129 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden in Deutschland
30.12.2020 • 22:54 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir schließen den Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse!

30.12.2020 • 22:47 Uhr

Erneuter Drehstopp in Hollywood

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen sind in Hollywood erneut nahezu sämtliche Dreharbeiten eingestellt worden. Die Produktion sei bis mindestens Mitte Januar unterbrochen, hieß es in einem Schreiben der Schauspielergewerkschaft Sag-Aftra an ihre Mitglieder. Die Gesundheitsbehörden des Kreises Los Angeles hatte die Filmproduzenten zuvor aufgefordert, angesichts des "katastrophalen" Anstiegs der Corona-Zahlen eine Pause einzulegen.

In Südkalifornien gilt bis auf Weiteres eine Ausgangssperre. Viele Krankenhäuser sind überlastet und können keine weiteren Notfälle mehr aufnehmen. Hollywood hatte bereits im März einen erstem Produktionsstopp verhängt. Erst im Sommer gingen die Dreharbeiten für einige Produktion wieder los, allerdings in viel geringerem Umfang als normal.

30.12.2020 • 22:11 Uhr

USA: 2,5 Millionen Impfdosen verabreicht

Die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat nach eigenen Angaben bislang landesweit mehr 2,5 Millionen Impfdosen verabreicht. Insgesamt seien bislang 12,4 Millionen Dosen ausgeliefert worden.

30.12.2020 • 21:28 Uhr

26.457 Neuinfektionen in Frankreich

Frankreich hat 26.457 neue Coronavirus-Fälle registriert. Insgesamt verzeichnet das Land damit mehr als 2,6 Millionen Infektionen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldeten Todesfälle stieg zuletzt um 303 auf 64.381.

30.12.2020 • 20:54 Uhr

Auch Argentinien lässt Corona-Impfstoff von AstraZeneca zu

Nach Großbritannien hat auch Argentinien den Corona-Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns AstraZeneca zugelassen. Die Arzneimittelbehörde Anmat erteilte nach eigenen Angaben eine auf ein Jahr begrenzte Notfallregistrierung für den Verkauf des Mittels gegen Rezept. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Produkts sei akzeptabel.

30.12.2020 • 20:20 Uhr

Demonstrationen bleiben in Berlin an Silvester verboten

In Berlin bleiben Demonstrationen an Silvester und Neujahr verboten. Das für beide Tage geltende Versammlungsverbot sei rechtlich nicht zu beanstanden, entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg in einem Eilverfahren. Es schloss sich damit einem nur wenige Stunden zuvor getroffenen Beschluss des Verwaltungsgerichtes an, gegen den ein Antragsteller Beschwerde eingelegt hatte.

Er hatte für Silvester eine Versammlung am Brandenburger Tor geplant und war rechtlich gegen das Verbot nach Paragraf 26 der Berliner Infektionsschutzverordnung vorgegangen. Letztlich ohne Erfolg: Angesichts der speziell zu Silvester besonders gesteigerten Gefahr infektiöser Kontakte und der aktuellen Infektionslage mit einem Höchststand an Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus sei das auf zwei Tage beschränkte Verbot rechtmäßig, so das OVG.

30.12.2020 • 19:37 Uhr

Irland meldet 1718 neue Fälle

Irland meldet einen Rekordanstieg der Neuinfektionen: Das Land mit etwa 4,9 Millionen Einwohnern gab 1718 neue Fälle bekannt. Der bisherige Rekord war am Dienstag mit 1546 Neuinfektionen verzeichnet worden.

Zu Beginn der zweiten Welle hatte Irland früh auf einen harten Lockdown gesetzt und es damit geschafft, die Zahl der Neuansteckungen deutlich zu senken. Die aktuelle Anstieg übertreffe nun aber die negativsten Vorhersagen, so Premierminister Micheal Martin. Das öffentliche Leben soll deshalb für mindestens einen Monat wieder weitgehend heruntergefahren werden.

30.12.2020 • 18:48 Uhr

Italiens Senat macht Weg für Corona-Hilfen frei

Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Senat in Rom dem italienischen Haushaltsgesetz für 2021 zugestimmt. Damit machten die Politiker auch den Weg frei für eine Reihe von Maßnahmen, die dem Ausgleich von Schäden durch die Corona-Pandemie dienen sollen. Der Senat, die kleinere von zwei Parlamentskammern, billigte mit klarer Mehrheit das Gesetz der Mitte-Links-Regierung von Giuseppe Conte. Am Sonntag hatte schon die Abgeordnetenkammer dafür votiert. Finanzminister Roberto Gualtieri dankte den Parlamentariern, dass sie im Eiltempo einen Haushalt 2021 genehmigt hätten, der nach seinen Worten auf Wachstum ausgerichtet ist.

30.12.2020 • 18:41 Uhr

Woidke hält schnelle Lockerungen für unwahrscheinlich

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke geht nicht davon aus, dass die aktuellen Corona-Beschränkungen schon bald zurückgefahren werden können - trotz des Impfstarts. Dazu seien Infektions- und Todeszahlen zu hoch, sagte Woidke dem rbb.

Wenig Hoffnung machte er Eltern, Schülern und Lehrern: Er nehme an, dass es keine Rückkehr zum Präsenzunterricht an Schulen bis zu den Winterferien Anfang Februar geben werde. Darüber hinaus sei mit den Landräten am Mittwoch besprochen worden, in Gemeinden mit hohen Corona-Fallzahlen Kitas zu schließen.

30.12.2020 • 18:22 Uhr

EU-Behörde fordert weitere Daten zu AstraZeneca-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat von AstraZeneca zusätzliche Informationen zu seinem Corona-Impfstoff angefordert. Für eine bedingte Zulassung des Impfstoffes in der Europäischen Union seien weitere Informationen zu dessen Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit nötig, erklärt die Behörde. Ein AstraZeneca-Sprecher sagte, der Konzern habe ein volles Datenpaket bei der EMA eingereicht.

Großbritannien hatte als erstes Land weltweit grünes Licht für das Vakzin von AstraZeneca und der Universität Oxford gegeben. Aus der EMA hatte es zuletzt Signale gegeben, dass eine Zulassung in der EU im Januar wegen fehlender Daten unwahrscheinlich sei.

30.12.2020 • 17:57 Uhr

Schweizer Behörde: Impfung wohl nicht für Todesfall verantwortlich

Der Tod einer betagten Person in der Schweiz ist nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden wohl nicht auf die zuvor erfolgte Impfung gegen das Coronavirus zurückzuführen. Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf legten einen direkten ursächlichen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod der 91-jährigen Person nahe, wie das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic mitteilte. Die zur Verfügung stehenden Informationen wiesen auf die vorbestehenden Erkrankungen als natürliche Todesursache hin.

Die Person, die an mehreren schweren Vorerkrankungen litt, war einige Tage nach einer Covid-Impfung in einem Alters- und Pflegeheim im Kanton Luzern gestorben.

30.12.2020 • 17:50 Uhr

Berlins Bildungssenatorin rechnet nicht mit Präsenz vor 18. Januar

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres geht davon aus, dass die Mehrzahl der Schüler in der Hauptstadt frühestens am 18. Januar wieder regulär zur Schule gehen kann. Lediglich für "die abschlussrelevanten Jahrgänge" solle es schon vorher Wechselunterricht geben.

30.12.2020 • 17:40 Uhr

Großbritannien weitet Einschränkungen für England aus

In Großbritannien gilt ab morgen in weiteren Landesteilen die höchste Corona-Warnstufe. Sie werde über London und den Südosten von England hinaus auf weite Teile der Mitte, des Nordens und des Südwestens von England ausgeweitet, teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock mit.

Damit gelten nun für drei Viertel der englischen Bevölkerung die stärksten Beschränkungen, die die Corona-Regelungen des Landes vorsehen: Es ist verboten, dass sich Angehörige mehrerer Haushalte zusammen treffen. Nicht unbedingt erforderliche Geschäfte werden geschlossen, Restaurants und Bars können nur einen Abholservice anbieten.

Binnen 24 Stunden wurden in Großbritannien mehr als 50.000 neue Corona-Infektionen und fast 1000 Todesfälle registriert.

30.12.2020 • 17:03 Uhr

"Schlittschuhstreife" kontrolliert Ausflügler auf zugefrorenem See

Nach einem großen Andrang von Ausflüglern am zugefrorenen Schwansee im Allgäu hat die Polizei dort auf Schlittschuhen die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Anzeigen wegen Verstößen habe es nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher. "Es ist bei Ansprachen und Ermahnungen geblieben."

Anlass für die ungewöhnliche Kontrolle war demnach der große Andrang von Erholungssuchenden am Vortag. Schätzungsweise mehrere Hundert Menschen seien auf dem Eis unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Darunter seien auch Eishockey-Teams gewesen, obwohl die Ausübung von Mannschaftssportarten im Amateurbereich derzeit verboten ist. "Heute waren zwar ebenfalls Menschen in entsprechender Ausrüstung unterwegs", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Spiele musste die "Schlittschuhstreife" demnach aber nicht abbrechen.

30.12.2020 • 16:14 Uhr

Bundesregierung: Nächste Corona-Impfstofflieferung am 8. Januar

Für die Corona-Impfungen in Deutschland soll nun doch schon in der ersten Woche des neuen Jahres Nachschub kommen. Mit dem Impfstoff-Hersteller Biontech habe vereinbart werden können, dass die nächste Lieferung - wie ursprünglich geplant - bereits nächste Woche, am 8. Januar, erfolgen werde, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit.

Aus mehreren Bundesländern war Kritik laut geworden, dass eine für die erste Kalenderwoche 2021 zugesagte Lieferung ausbleiben sollte. Demnach sollte es erst am 11. Januar Nachschub geben, also in der zweiten Kalenderwoche 2021.

30.12.2020 • 16:06 Uhr

Institut: Corona-Impfungen auch für Allergiker geeignet

Menschen mit allergischen Erkrankungen haben nach Einschätzung von Experten generell kein höheres Risiko für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen bei der Corona-Impfung. Das habe eine eingehende Prüfung der Datenlage durch des Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) ergeben, teilte das PEI mit. Bekannte Allergien gegenüber Lebensmitteln und Medikamenten seien deshalb laut der EMA-Zulassung keine Kontraindikation gegen den derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoff.

30.12.2020 • 15:58 Uhr

Weiter viele Ausflügler in Winterberg und der Eifel

Trotz verstärkter Kontrollen und Einschränkungen bei Parkangeboten hat sich der Ansturm von Tagesausflüglern auf das verschneite Winterberg im Sauerland am Mittwoch nur leicht verringert. "Es sind nur etwas weniger als am Dienstag", sagte eine Stadtsprecherin. Die Stadt erneuerte ihre Aufforderung, wegen der Corona-Pandemie auf Besuche zu verzichten.

Appelle kamen auch aus der Städteregion Aachen: Besucher sollten auf Ausflüge an die Pisten in der Eifel verzichten. Die großen Menschenansammlungen erschwerten die Einhaltung von Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen und erhöhten das Risiko einer Ansteckung, hieß es in einer Erklärung der Städteregion.

30.12.2020 • 15:27 Uhr

SPD-Generalsekretär spricht von "Chaos" beim Impfstart

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat die Organisation des Corona-Impfstarts in Deutschland kritisiert und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Versäumnisse vorgeworfen. "Das Chaos rund um den Impfstart finde ich sehr ärgerlich", sagte Klingbeil der "Rheinischen Post". Spahn spreche von etwas föderalem Durcheinander und zeige mit dem Finger auf die Bundesländer. "Der Minister selbst hatte Monate Zeit, den geplanten Impfstart vorzubereiten. Hierzu hat er ausreichende Kompetenzen bekommen."

30.12.2020 • 15:04 Uhr

Sachsen erwartet Mitte Januar weitere Impfdosen

Die bisher nach Sachsen gelieferten rund 68.000 Impfdosen sind dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zufolge bereits verplant. Ein Teil sei für Pflegebedürftige und alte Menschen vorgesehen, ein weiterer an Krankenhäuser übergeben worden, teilte das DRK als Koordinator in Dresden mit. Erste Dosen seien bereits verimpft worden. Mehr als die Hälfte der Impfdosen (55,7 Prozent) haben laut DRK Krankenhäuser in Leipzig, Chemnitz und Dresden erhalten. Diese würden die erste und zweite Impfung in Eigenverantwortung übernehmen, hieß es. Sachsen hatte laut Sozialministerium bis Mittwochmittag 68.250 Impfdosen geliefert bekommen. Weiter 34.125 Dosen würden Mitte Januar erwartet.

30.12.2020 • 14:13 Uhr

Baden-Württemberg erbost über "Impftouristen"

Baden-Württemberg hat sich beim Nachbarland Rheinland-Pfalz über zunehmenden "Impftourismus" beschwert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums melden sich viele Menschen aus der rheinland-pfälzischen Grenzregion in Baden-Württemberg zum Impfen an, weil das bei ihnen noch nicht möglich sei.

In Baden-Württemberg können die Bürger bereits seit dem 27. Dezember einen Impftermin vereinbaren, in Rheinland-Pfalz soll die Terminvergabe erst am 4. Januar starten. Der Stuttgarter Minister Manne Lucha (Grüne) befürchtet eine "Ungleichverteilung des so knappen Gutes Impfstoff", wie es in einem Brief an seine Mainzer Kollegin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) heißt, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

30.12.2020 • 14:13 Uhr

Impfstoff-Lieferung für Berlin verzögert sich

Der Bund hatte Berlin versprochen, ab Januar wöchentlich 29.250 Dosen des Corona-Impfstoffs zu liefern. Jetzt ist klar: Die Lieferung der ersten Woche wird ersatzlos ausfallen. Berlins Gesundheitssenatorin Kalayci ist sauer.

30.12.2020 • 14:07 Uhr

Virologe: Wandern mit Abstand nicht gefährlich

Bewegung an der frischen Luft birgt nach Einschätzung des Münchner Virologen Oliver Keppler bei Einhaltung der Abstandsregeln sehr geringe Corona-Ansteckungsgefahren. "Es gibt Studien, denen zufolge die Ansteckungswahrscheinlichkeit in geschlossenen Räumen neunzehnmal höher sein könnte", sagte der Chef der Virologie am Max-Pettenkofer-Institut der Münchner Universität. "Wenn man draußen Abstand hält und eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, ist das Risiko praktisch null."

30.12.2020 • 13:44 Uhr

EU-Behörde: Bessere Überwachung der Corona-Varianten

Um eine mögliche Ausbreitung der neuen Corona-Variante in Europa zu erkennen, rät die EU-Gesundheitsbehörde ECDC Gesundheitsämtern zu einer verbesserten Überwachung. Unerlässlich seien dazu unter anderem mehr Tests und eine bessere Kontaktrückverfolgung, teilte die Behörde mit.

Nicht alle Fälle der zunächst in Großbritannien aufgetretenen Variante seien auf Reisen zurückzuführen. "Eine weitere Verbreitung dieser Variante außerhalb Großbritanniens kann daher nicht mehr ausgeschlossen werden." Die neue Form des Virus sei inzwischen in rund einem Dutzend europäischer Länder entdeckt worden.

30.12.2020 • 13:03 Uhr

Italien verzichtet auf Impfpflicht

In Italien werde es keine Impfpflicht geben, kündigte Ministerpräsident Giuseppe Conte an. Er gehe von einer großen Impfbereitschaft aus.

30.12.2020 • 12:57 Uhr

RKI: Mehr als 78.000 Impfungen

In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bislang 78.109 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft worden. Das seien 37.273 mehr als am Dienstag, meldet das RKI unter Berufung auf den Datenstand von heute, 11.00 Uhr.

Die Behörde weist gleichzeitig darauf hin, dass die Differenz zum Vortag Nachmeldungen aus vorangegangenen Tagen enthalten könne und nicht immer die innerhalb des Vortages tatsächlich verabreichten Impfungen widerspiegele. Am Dienstagmorgen hatte die Behörde bis dahin fast 42.000 Impfungen gemeldet.

Der Tageshöchststand bei den gemeldeten Corona-Todesfällen in Deutschland sei wohl auch durch Nachmeldungen bedingt.

Erste Impfungen in Deutschland | dpa

Die 100-jährige Ruth Heller (l) wird im Pflegeheim Agaplesion Bethanien Sophienhaus von Impfarzt Fatmir Dalladaku (r) gegen das Coronavirus geimpft.  Bild: dpa

30.12.2020 • 12:27 Uhr

Italien erwartet Hunderttausende Impfstoff-Dosen

In Italien sind mehrere Großtransporte des Corona-Impfstoffes der Unternehmen Pfizer und Biontech für eine breit angelegte Impfkampagne eingetroffen. Die erwarteten Frachtflieger seien am Morgen etwa in Rom und Mailand gelandet, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Insgesamt würden aktuell an mehreren Flughäfen im ganzen Land etwa 470.000 Dosen des Impfstoffs erwartet.

Von den Flughäfen werden die Behälter mit den Fläschchen nach Angaben von Ansa an rund 200 Standorte in die Regionen verteilt. Italien hatte am Sonntag mit den Impfungen von Pfizer-Biontech gegen das Coronavirus begonnen. Dafür war bereits eine kleinere Menge der Impfdosen in die EU-Länder ausgeliefert worden.

30.12.2020 • 12:11 Uhr

RKI-Chef Wieler mahnt weiter zu AHA+L-Regeln

Nach dem Start von Covid-19-Impfungen in Deutschland hat das Robert Koch-Institut (RKI) vor Nachlässigkeit beim Einhalten der Verhaltensregeln gewarnt. "Trotz der Impfung müssen wir uns in den nächsten Monaten alle weiterhin an die AHA+L-Regeln halten und unsere Kontakte einschränken", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler.

Die AHA+L-Regeln stehen für Abstand halten, Hygiene, Alltagsmasken und Lüften. Er rief dazu auf, nicht zu verreisen, möglichst wenige Menschen zu treffen - und wenn, dann nur dieselben Menschen und im Freien. "Lassen Sie uns dem Virus gemeinsam den Wind aus den Segeln nehmen."

Lothar Wieler | SEAN GALLUP/POOL/EPA-EFE/Shutter

RKI-Chef Lothar Wieler pocht darauf, trotz Corona-Impfungen die Verhaltensregeln weiter einzuhalten. Es werde noch Monate dauern, bis die Zirkulation des Virus in der Bevölkerung reduziert werde. Bild: SEAN GALLUP/POOL/EPA-EFE/Shutter

30.12.2020 • 12:00 Uhr

Spahn: "Bereits mehr als 60.000 Menschen geimpft"

In den ersten drei Tagen seit dem offiziellen Start der Corona-Impfkampagne haben in Deutschland mehr als 60.000 Menschen die Immunisierung erhalten. Diese Zahl nannte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin. Die meisten Impfungen seien bislang in Pflegeheimen verabreicht worden, sagte er. Die Impfungen müssten nun "bestmöglich und schnellstmöglich" fortgesetzt werden.

30.12.2020 • 11:46 Uhr

Lehrerverband erwartet keinen Normalbetrieb im Januar

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, bleibt bei seiner Einschätzung, dass es nach den Weihnachtsferien zunächst keinen Normalbetrieb an den Schulen geben wird. Allen sei klar, dass das im Januar nach den Ferien nicht möglich sein werde, sagte er beim Sender ntv. "Die Infektionslage wird das nicht zulassen." Deswegen müsse man sich nach wie vor entweder auf Distanzunterricht oder bestenfalls Wechselbetrieb vorbereiten.

Frankfurt/Main: Mit Mundschutzmasken sitzen Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse eines Gymnasiums in Frankfurt im Unterricht. | dpa

Mit Mundschutzmasken sitzen Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse eines Gymnasiums in Frankfurt im Unterricht. Bild: dpa

30.12.2020 • 11:34 Uhr

Spahn: "Kontaktzahl niedrig halten"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts steigender Totenzahlen keinen Grund zur Entwarnung. "Ich sehe nicht, wie wir in dieser Situation zurückkehren können in den Modus vor dem Lockdown", sagt er. Man sei von Normalität noch sehr weit entfernt. Daher gelte es auch, an Silvester Kontakte zu verringern. Es werde wohl das "ruhigste Silvester", an das sich Deutschland erinnern könne.

30.12.2020 • 11:29 Uhr

Spahn dringt auf zügigen Zulassungsprozess für Oxford-Impfstoff in EU

Nachdem Großbritannien als erstes Land weltweit grünes Licht für den Corona-Impfstoff von AstraZeneca und der Universität Oxford gegeben hat, dringt auch Deutschland auf einen zügigen Zulassungsprozess in der EU.

"Mit der Zulassung heute im Vereinigten Königreich von AstraZeneca gehe ich auch von einer gründlichen und zügigen Bearbeitung eines entsprechenden Antrags auch in der Europäischen Union durch die europäischen Behörden aus", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Spahn rechnet damit, dass sich jeder in Deutschland "Richtung Sommer" impfen lassen kann - abhängig davon, ob die Impfstoffe weiterer Unternehmen wie Johnson & Johnson, AstraZeneca und Curevac zugelassen werden. Er mahnte zuvor zu Geduld. "Der Impfstoff ist auf der ganzen Welt knapp", sagte Spahn.

30.12.2020 • 11:01 Uhr

Papst ruft Deutsche zu Dankbarkeit auf

Papst Franziskus hat die Deutschen zur Dankbarkeit trotz des Corona-Jahrs gemahnt. "Am Ende dieses schwierigen Jahres sind wir vielleicht versucht, erst einmal all das zu sehen, was nicht möglich war und was uns gefehlt hat. Vergessen wir darüber aber nicht die vielen, unzählbaren Gründe, die wir haben, Gott und unseren Mitmenschen zu danken", sagte er in seiner wöchentlichen Videoansprache in einem Gruß an deutschsprachige Gläubige.

Manche meinten, sie hätten ein Anrecht auf das Gute, das ihnen widerfahre, sagte der Papst. Letztlich sei jedoch "alles Geschenk, ja Gnade". Jeder verdanke sich und seinen Werdegang Eltern, Erziehern, Freunden und vielen anderen Menschen, vor allem aber Gott. "Ehe wir denken konnten, wurden wir gedacht; ehe wir lernten zu lieben, wurden wir geliebt. Wir verdanken uns nicht uns selbst. Leben heißt vor allem, empfangen zu haben", so Franziskus.

30.12.2020 • 10:23 Uhr

Studie: Zahl der Corona-Fälle in Wuhan womöglich zehn Mal so hoch

Die Zahl der Corona-Infektionen beim Ausbruch der Pandemie in Wuhan ist laut einer chinesischen Studie möglicherweise zehn Mal so hoch gewesen wie bisher angegeben. Bis April hätten rund 4,43 Prozent der elf Millionen Einwohner Wuhans Antikörper gegen das neuartige Coronavirus entwickelt, heißt es in der Studie des Chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle (CDC). Dies entspricht der Studie zufolge rund 480.000 Corona-Infektionen in der Millionenmetropole bis April. Das sind fast zehn Mal so viel wie die bislang offiziell genannten rund 50.000 Fälle.

China hat für den Umgang mit der Pandemie und seine Informationspolitik insbesondere in der Anfangsphase viel Kritik aus dem In- und Ausland geerntet.

30.12.2020 • 10:19 Uhr

SPD-Chefin Esken fordert Plan für Schulunterricht im Januar

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken fordert konkrete Planungen für den Schulunterricht nach dem 10. Januar. Dabei dürften Präsenzunterricht und digitale Bildung nicht länger "gegeneinander ausgespielt werden", sagte Esken den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe. "Stattdessen brauchen wir einen Plan, wie wir die Ziele von Bildungsgerechtigkeit und Gesundheitsschutz optimal verbinden."

Der Bund habe Zugang und finanzielle Ausstattung für die Digitalisierung der Schulen verbessert, sagte die SPD-Chefin weiter. "Jetzt ist es an der Zeit zu zeigen, wie man damit digital gestützten Unterricht gestalten kann, und zwar nicht erst im Quarantänefall." Zumindest ab Klasse 7 sei Distanzlernen möglich, vor allem im Wechsel mit Präsenzphasen, damit Lehrkräfte und Schüler im engen Kontakt blieben.

30.12.2020 • 09:59 Uhr

Kalayci wirft Regierung schlechte Organisation bei Impfungen vor

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat der Bundesregierung vorgeworfen, bei der Verteilung des Corona-Impfstoffes schlecht organisiert zu sein. Im rbb kritisierte Kalayci, dass bislang zu wenig Impfstoffdosen auf die Länder verteilt würden: Berlin bekomme bis Jahresende 58.500 Impfdosen, eine Lieferung stehe dabei noch aus. "Das würde gerade einmal für die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeheimen reichen." Sie fügte hinzu: "Wir sind alle enttäuscht über die geringen Menge."

Der Bund habe nun zugesagt, dass Berlin ab Anfang des Jahres knapp 30.000 weitere Impfdosen bekommt. Allerdings gebe es Unsicherheiten bei den Lieferterminen, sagte die Senatorin. Das mache die Planung extrem schwierig. Deshalb seien die Berliner Impfzentren auch nicht im Vollbetrieb.

30.12.2020 • 09:57 Uhr

Höchstwert an Neuinfektionen in Tschechien

Nach den Weihnachtsfeiertagen spitzt sich die Corona-Situation in Tschechien zu. Die Behörden meldeten 16.329 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - das war der höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie. Mehr als 5700 Menschen befinden sich aktuell im Krankenhaus in Behandlung.

Seit Pandemiebeginn gab es mehr als 700.000 betätigte Infektionen und mehr als 11.400 Todesfälle. Seit dem Wochenende gilt in Tschechien die höchste Corona-Warnstufe der Regierung. Damit müssen nicht lebensnotwendige Geschäfte geschlossen bleiben. Auch Hotels, Restaurants, Museen, Theater und Kinos sind zu. In der Öffentlichkeit dürfen sich maximal zwei Personen treffen. Es wurden Ausgangsbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, die auch an Silvester gilt.

30.12.2020 • 09:42 Uhr

"Foodwatch": Bürger ernähren sich schlechter

Die Corona-Pandemie hat die Essgewohnheiten der Bürger nach Angaben der Verbraucherorganisation "Foodwatch" verschlechtert. Vor allem Familien in Armut würden sich in der Pandemie noch ungesünder ernähren als sonst, sagte "Foodwatch"-Geschäftsführer Martin Rücker den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe.

Die Leidtragenden seien die Kinder. "Wenn Mittagessen in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen ausfallen, wird das oft durch unausgewogenere Lebensmittel ersetzt", betonte Rücker. Dazu zählten Lebensmittel mit viel Fett und Kohlenhydraten sowie Snacks, Süßigkeiten und Zuckergetränke.

30.12.2020 • 09:42 Uhr

Indien setzt auf AstraZeneca-Impfstoff

Die indische Regierung will in den nächsten Tagen entscheiden, ob der Impfstoff von AstraZeneca zugelassen werden kann. Mehr als 40 Millionen Impfdosen sollen schon jetzt bereitstehen und könnten sofort ausgeliefert werden.

30.12.2020 • 08:48 Uhr

Erstmals mehr als 3700 Corona-Tote in den USA

In den USA hat die Zahl der an einem Tag erfassten Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion einen neuen Höchststand erreicht. Die Behörden meldeten 3725 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore hervorging. Der bisherige Höchstwert war mit 3682 Toten am 16. Dezember registriert worden.

Die Zahl der Neuinfektionen lag am selben Tag mit 247.646 vergleichsweise knapp unter dem am 18. Dezember verzeichneten Rekord von 249.664.

30.12.2020 • 08:40 Uhr

Lauterbach: "Lockdown verlängern"

Wegen der sich ausbreitenden Coronavirus-Mutationen plädiert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für eine Verlängerung des Lockdown. "Wir müssen jetzt konsequent mit dem Lockdown die Fallzahlen sehr deutlich herunterbringen, so wie die Wissenschaftler das vorgeschlagen haben", sagt Lauterbach im ZDF.

Blieben die Fallzahlen hoch, würden sich die gefährlicheren Varianten verstärkt ausbreiten. Der Inzidenz-Grenzwert für die Fallzahlen von derzeit 50 Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen müsse daher unter 25 liegen.

30.12.2020 • 08:29 Uhr

Briten lassen AstraZeneca-Impfstoff zu

Der vom britischen Hersteller AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelte Corona-Impfstoff hat in Großbritannien die Zulassung bekommen. Die britische Regierung sei der Empfehlung der Arzneimittelbehörde (MHRA) gefolgt, das Vakzin zuzulassen, sagte ein Sprecher des britischen Gesundheitsministeriums.

Das Mittel hatte in Studien eine geringere Wirksamkeit aufgewiesen als der bereits zugelassene Impfstoff von Biontech und Pfizer, kann allerdings bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden und ist deutlich günstiger. In Großbritannien sollen bereits am 4. Januar die ersten Impfungen stattfinden, wie Gesundheitsminister Matt Hancock mitteilte.

Die ersten Impfdosen sollen Menschen mit hohem Risiko erhalten.

30.12.2020 • 07:55 Uhr

Maier warnt vor Zunahme des Extremismus

Der scheidende Chef der Innenministerkonferenz, Georg Maier (SPD), hat vor einem Erstarken des Extremismus im Zuge der Corona-Pandemie gewarnt. "Die Menschen sind derzeit verunsichert. Und das ist eine Atmosphäre, die Extremisten schätzen und mögen", sagte Maier der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.

In der Verunsicherung der Bevölkerung witterten Extremisten die Chance, Anschluss an breitere gesellschaftliche Kreise zu finden. Sie würden sich an Strömungen, die etwa die Anti-Corona-Maßnahmen kritisch sehen oder ablehnen, "dranhängen", wie Maier sagte. "Wir erleben auch, dass sich die AfD dranhängt, weil sie für sich da wieder ein neues Thema entdeckt hat, um Angst zu verbreiten", sagte Maier. Zugleich nannte er es "offensichtlich", dass zum Beispiel auch islamistische Terroristen die Unsicherheit der Menschen mit neuen Attacken verstärken wollten.

30.12.2020 • 07:50 Uhr

Papier warnt vor Einschränkungen für Geimpfte

Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält eine Einschränkung von Bürgerrechten für Geimpfte für unzulässig. "Sobald gesichert ist, dass von Geimpften keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht, gibt es verfassungsrechtlich keine Legitimation mehr, die Betroffenen in ihren Grundrechten weiter zu beschränken", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Er habe "verfassungsrechtliche Bedenken, wenn der Staat Privaten vorschreibt, welche Privilegien sie gewähren dürfen – solange diese nicht zur Verschärfung des Infektionsgeschehens führen".

In der Diskussion geht es darum, ob etwa Fluggesellschaften, Hotels, Restaurants oder andere Privatunternehmen mittels ihres Hausrechts Nicht-Geimpfte ausschließen oder anderweitig benachteiligen dürften. Allerdings ist bisher nicht geklärt, ob Geimpfte weiter ansteckend sein können. Das Robert Koch-Institut hält dies für möglich.

30.12.2020 • 07:14 Uhr

Lindner will Abkehr von Schuldenpolitik

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner fordert eine Abkehr von der corona-bedingten Schuldenpolitik schon im kommenden Jahr. "Wir müssen bereits 2021 damit beginnen, wieder auf den Konsolidierungspfad zu kommen", sagte er. "Die Bundestagswahl wird eine große Entscheidungssituation sein: Wollen wir tatsächlich dauerhaft in die Verschuldung, so wie SPD und Grüne das raten? Oder gibt es eine Rückkehr zur Schuldenbremse, indem auch der Staat wieder bescheidener wird und sich auf Notwendiges konzentriert?"

30.12.2020 • 07:33 Uhr

Terminvergabe für Impfungen in den Bundesländern

In den meisten Bundesländern wird zunächst in Pflegeheimen und Kliniken geimpft. Doch die Vorbereitungen auf den Impfstart für weitere Risikogruppen laufen auf Hochtouren. Wann und wie die Terminvergabe beginnt - ein Überblick.

30.12.2020 • 05:51 Uhr

Schäuble: "Ärmeren Ländern nicht Impfstoff wegschnappen"

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat Vorwürfe zurückgewiesen, Deutschland habe sich nicht ausreichend Corona-Impfstoffdosen gesichert. "Ich kann die Kritik zwar nachvollziehen, aber ich halte sie dennoch für falsch", sagte Schäuble der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir können unsere Ungeduld nicht zum Maß aller Dinge machen und den Menschen in ärmeren Weltregionen den Impfstoff wegschnappen."

Angesichts der Impfstoffknappheit hatte unter anderem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder moniert, die Bundesregierung habe die Dringlichkeit der Impfstoffbestellung anfangs offenkundig unterschätzt. "Es war richtig, dass Gesundheitsminister Jens Spahn den europäischen Weg gewählt hat und wir in Europa gemeinsam vorgehen", sagte Schäuble.

30.12.2020 • 05:33 Uhr

Höchstwert: 1129 Corona-Todesfälle gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat zum ersten Mal die Marke von 1000 überschritten und damit einen Höchststand erreicht. Binnen einen Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut 1129 neue Todesfälle. Außerdem wurden dem RKI 22.459 Neuinfektionen gemeldet.

Am vergangenen Mittwoch waren 24.740 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen gemeldet worden.

30.12.2020 • 05:33 Uhr

Erstes US-Kongressmitglied an Covid-19 gestorben

Ein erst kürzlich in den US-Kongress gewählter Abgeordneter der Republikaner ist nach einer Corona-Infektion gestorben. Bei Luke Letlow seien Komplikationen im Zusammenhang mit seiner Erkrankung an Covid-19 aufgetreten, teilte sein Sprecher Andrew Bautsch mit.

Letlow wurde nur 41 Jahre alt. Er hatte sich erst zu Monatsbeginn in einer Stichwahl um ein Kongressmandat eines Wahlbezirks im Staat Louisiana durchgesetzt und sollte in wenigen Tagen vereidigt werden. Im Januar hätte er dann sein Amt im Repräsentantenhaus in Washington antreten sollen.

30.12.2020 • 05:33 Uhr

Ärztepräsident rechnet mit steigender Impfbereitschaft

Ärztepräsident Klaus Reinhardt erwartet, dass die Bereitschaft zur Corona-Impfung in den kommenden Monaten wächst. "Ich gehe davon aus, dass die jetzigen Umfrageergebnisse zur Impfbereitschaft von der Realität übertroffen werden", sagte Reinhardt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Für Geimpfte verliert die Pandemie ihren Schrecken, sie werden sich besser fühlen und entspannter sein. Das wird ansteckend sein, aber im positiven Sinne", sagte der Chef der Bundesärztekammer.

Bisher zeigen Umfragen, dass sich nur etwas mehr als die Hälfte der Deutschen impfen lassen will. Für eine Herdenimmunität ist aber eine Rate zwischen 65 und 70 Prozent nötig. Der Ärztepräsident forderte, trotz der Impfungen die Abstands- und Hygienevorschriften weiter in Kraft zu lassen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 30. Dezember 2020 um 09:00 Uhr und 12:00 Uhr.