Corona-Test in Paris | AFP
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Liveblog zum Coronavirus ++ 12.000 Neuinfektionen in Frankreich ++

Stand: 02.10.2020 22:57 Uhr

In Frankreich ist die Zahl der Corona-Fälle erneut deutlich gestiegen. Spieler, Trainer und Betreuer der Eisbären Berlin haben sich wegen eines Corona-Falls in häusliche Quarantäne begeben. Der Liveblog zum Nachlesen.

  • Mehr als 2600 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
  • Corona-Hilfe für Solo-Selbstständige nachgebessert
  • Ganz Schottland und weitere Regionen zu Risikogebieten erklärt
  • Eisbären Berlin wegen Corona-Falls in Quarantäne
  • US-Präsidentschaftskandidat Biden negativ getestet, Präsident Trump zuvor positiv
  • EU-Kommission will gelockerte Regeln für Staatsbeihilfen verlängern
  • Corona-Hotspot Madrid abgeriegelt
2.10.2020 • 22:57 Uhr

Ende des Liveblogs

Damit beenden wir unseren Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse.

2.10.2020 • 22:54 Uhr

Leibarzt: Trump "ermüdet aber guter Dinge"

US-Präsident Donald Trump ist nach seiner Corona-Infektion mit einem experimentellen Antikörper-Cocktail behandelt worden. Der Präsident habe eine Dosis synthetischer Antikörper des US-Pharmakonzerns Regeneron erhalten, erklärte Trumps Leibarzt Sean Conley in einer vom Weißen Haus veröffentlichten Mitteilung. Dabei handle es sich um eine "Vorsichtsmaßnahme".

Der Präsident nehme außerdem Zink, Vitamin D, das zur Bekämpfung von Schlafstörungen eingesetzte Mittel Melatonin, den Säurehemmer Famotidin und eine tägliche Aspirin zu sich. "Der Präsident ist ermüdet, aber guter Dinge", schreibt Conley. Trump werde von einem Expertenteam untersucht, das weitere Behandlungsvorschläge unterbreiten werde. Trumps ebenfalls mit dem Coronavirus infizierte Ehefrau Melania habe lediglich "leichten Husten und Kopfschmerzen", erklärte der Arzt des Weißen Hauses.

2.10.2020 • 22:31 Uhr

Elf Corona-Fälle im Umfeld der US-Fernsehdebatte

Im Zuge der Planung und des Aufbaus für die Fernsehdebatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden sind elf positive Corona-Fälle entdeckt worden. Man sei im Gespräch mit den infizierten Personen und habe Ermittler eingeschaltet, teilte die Stadt Cleveland mit.

Die meisten Betroffenen seien für die Organisation des TV-Duells vom Dienstag von außerhalb in den Staat Ohio eingereist. Gesundheitsbeamte prüften nun deren Reisedaten. Präsident Trump und seine Frau Melania haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wo sie sich angesteckt haben könnten, ist noch unklar.

2.10.2020 • 22:30 Uhr

Corona-Hotspot Madrid abgeriegelt

Der spanische und europäische Corona-Hotspot Madrid ist seit heute Abend zur Eindämmung der Pandemie abgeriegelt. Nur wider Willen setzte Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso um 22.00 Uhr eine entsprechende, äußerst umstrittene Anordnung der spanischen Zentralregierung in Kraft. Neben der Hauptstadt wurden neun weitere Gemeinden des Großraums Madrid abgesperrt.

Man darf diese Städte nur noch mit triftigem Grund betreten oder verlassen - etwa, um zur Arbeit zu fahren oder einen Arzt aufzusuchen. Betroffen ist die große Mehrheit der 6,6 Millionen Einwohner der "Comunidad Autónoma".

Die Maßnahmen sollen zunächst für zwei Wochen gelten. Die konservative Regionalregierung legte allerdings beim Nationalen Staatsgerichtshof Einspruch dagegen ein. Sie forderte in ihrem Beschwerdeschreiben, dass die ministerielle Anordnung bis zu einer endgültigen Entscheidung vorläufig ausgesetzt wird.

2.10.2020 • 21:27 Uhr

Trump-Sprecherin: Noch keine Entscheidung über weitere TV-Debatten

Das Weiße Haus hat nach dem positiven Corona-Test von Präsident Donald Trump noch keine Entscheidung über die zwei verbliebenen Debatten mit seinem Herausforderer Joe Biden getroffen. "Wir sind noch nicht soweit gekommen", sagte Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany. Man fokussiere sich zunächst auf den Präsidenten.

Nach dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Kandidaten am vergangenen Dienstag sind noch Debatten am 15. und 22. Oktober angesetzt. Nach Bekanntwerden von Trumps Corona-Infektion wurde spekuliert, dass sie abgesagt, verschoben oder via Internet abgehalten werden könnten.

Die TV-Debatte zwischen dem republikanischen Vize-Präsidenten Mike Pence und seiner demokratischen Gegenkandidatin Kamala Harris soll dagegen wie geplant am Mittwoch stattfinden. Das teilt die Commission on Presidential Debates als Veranstalter mit. Beide Politiker sollen negativ auf das Coronavirus getestet worden sein.

2.10.2020 • 21:16 Uhr

Kölner Gesundheitsamt: 300 Zuschauer beim Derby erlaubt

Beim rheinischen Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach dürfen am Samstag kurzfristig doch noch 300 Zuschauer ins Kölner Stadion. Dies teilte der FC mit, nachdem das Kölner Gesundheitsamt zuvor über eine Teilöffnung informiert hatte.

Der Club hat noch am Abend Dauerkarten-Inhaber und Partner über das Vergabeverfahren in Kenntnis gesetzt. Ursprünglich waren wegen der zu hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen in Köln auch beim zweiten FC-Heimspiel in dieser Saison keine Zuschauer zugelassen.

2.10.2020 • 21:13 Uhr

Trump: Treffen mit Spendern trotz positivem Test von Beraterin

US-Präsident Donald Trump ist am Donnerstag zu einem Treffen mit Spendern geflogen, obwohl das Weiße Haus bereits vom positiven Corona-Test einer engen Beraterin wusste. "Es wurde befunden, dass es sicher für den Präsidenten ist, dorthin zu reisen", sagte Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany heute vor Journalisten.

Zu der Frage, ob Trump selbst eine Gefahr für die Teilnehmer des Treffens darstellte und ob dies auch berücksichtigt worden sei, sagte McEnany nichts. Das Weiße Haus erfuhr vom positiven Test seiner Beraterin Hope Hicks als Trumps Hubschrauber sich in Washington auf den Weg zum Flugplatz Joint Base Andrews machte, wo er ins Präsidentenflugzeug umstieg.

Das Treffen mit Spendern in Trumps Golfclub in Bedminster im Bundesstaat New Jersey fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. "Es war ein Event im Freien", sagte McEnany. Die Website "Politico" berichtete allerdings unter Berufung auf einen Teilnehmer, es habe auch ein Treffen im engeren Kreis mit Spendern, die besonders viel Geld bereitgestellt hätten, gegeben.

2.10.2020 • 21:05 Uhr

Zehntausende zu Kundgebungen in Konstanz erwartet

Zu Demonstrationen gegen die Maßnahmen in der Corona-Pandemie und Gegenprotesten werden am Wochenende in Konstanz zehntausende Menschen erwartet. Für Samstag und Sonntag sind insgesamt 29 Veranstaltungen angemeldet, zu denen nach Schätzungen der Polizei bis zu 30.000 Teilnehmer erwartet werden.

Für Samstag ist nach Angaben des Veranstalters "Querdenken 753 Konstanz" für den Nachmittag eine Menschenkette aus Protest gegen die Hygienemaßnahmen geplant, die von Konstanz bis an die österreichische Grenze reichen soll.

Für Sonntag sind zwölf weitere Kundgebungen in der Konstanzer Innenstadt geplant. Der weitaus größte Teil der erwarteten Veranstaltungen wurde nach Angaben der Stadt jedoch nicht von Kritikern der Corona-Maßnahmen angemeldet.

2.10.2020 • 20:59 Uhr

Nasenspray gegen Corona-Infektion?

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben nach eigenen Angaben ein Mittel entdeckt, mit dem Corona-Infektionen vermieden werden können. Dieses könne etwa mithilfe eines Nasensprays eingenommen werden. Die Entdeckung könnte zur Entwicklung einer medikamentösen Prophylaxe von Covid-19 führen, wie die Forscher in der Zeitschrift "Biochemical Pharmacology" berichten.

Wirkstoff sind anorganische Polyphosphate. Diese werden zum Beispiel in der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Mithilfe von Computermodellen habe man nachweisen können, dass diese Polyphosphate auch Infektionen mit Coronaviren verhindern können.

Vor einigen Wochen hatten US-Wissenschaftler bereits darauf hingewiesen, dass sich aus Nanopartikeln ein möglicherweise per Nasenspray verabreichbares Medikament entwickeln lässt.

2.10.2020 • 20:34 Uhr

Mehr als 12.000 Neuinfektionen in Frankreich

In Frankreich ist die Zahl der gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus um 12.148 Fälle gestiegen. Außerdem wurden 136 weitere Tote gemeldet. Die Gesamtzahl der tödlichen Krankheitsverläufe stieg damit auf 31.155. Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich hatte gestern noch bei rund 14.000 gelegen.

2.10.2020 • 19:45 Uhr

Positiver Corona-Test bei republikanischem US-Senator

Ein positiver Corona-Test bei einem Senator könnte in den USA die Nachbesetzung des freien Postens am Obersten Gericht verzögern. Der Republikaner Mike Lee, der ein Mitglied des zuständigen Rechtsausschusses ist, gab heute bekannt, dass er mit dem Virus infiziert ist. Der demokratische Minderheitsführung im Senat, Chuck Schumer, rief das Gremium auf, das Verfahren zur Ernennung der Kandidatin Amy Coney Barrett auszusetzen, bis klar sei, ob sich weitere Politiker angesteckt haben.

Barrett wurde von US-Präsident Trump als Nachfolgerin für die verstorbene Richterin Ruth Bader Ginsberg nominiert.

2.10.2020 • 19:09 Uhr

Eisbären Berlin wegen Corona-Falls in Quarantäne

Spieler, Trainer und Betreuer der Eisbären Berlin haben sich wegen eines Corona-Falls im Umfeld der Mannschaft vorläufig in häusliche Quarantäne begeben. Wie der Club aus der Deutschen Eishockey Liga zudem mitteilte, wurde die Teilnahme an einem Testturnier am Wochenende in Dresden abgesagt.

"Im ersten Augenblick war der Befund natürlich ein Schock. Allerdings zeigt dieser auch, dass es richtig und wichtig ist, diese Tests durchzuführen. Der positiv getesteten Person geht es gut, sie zeigt keine Symptome, wird aber die kommenden 14 Tage in Quarantäne bleiben", sagte Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. Bei allen anderen Akteuren werden die Testergebnisse abgewartet.

2.10.2020 • 19:06 Uhr

Corona-Maßnahmen: Super-G statt Riesenslalom in Garmisch

Wegen den Folgen der Corona-Maßnahmen wird in der neuen Ski-Saison in Garmisch-Partenkirchen statt eines Herren-Riesenslaloms ein Super-G gefahren. Der Weltverband Fis fasste diesen Beschluss, der formal noch vom Fis-Council am 9. Oktober abgesegnet werden muss.

Der Disziplintausch ist nötig, weil in diesem Winter die Events für Technik-Fahrer und Speed-Fahrer getrennt werden sollen, um Kontaktsituationen zu reduzieren. Als Termine sind Freitag, 5. (Super-G), und Samstag, 6. Februar (Abfahrt), vorgesehen. Wenige Tage danach soll die alpine Ski-WM in Cortina d'Ampezzo beginnen.

2.10.2020 • 19:02 Uhr

US-Gesundheitsminister verteidigt Impfstoff-Zeitplan

US-Gesundheitsminister Alex Azar hat den von US-Präsident Donald Trump angegebenen Zeitplan für einen Impfstoff gegen das Coronavirus verteidigt. Trump hatte mehrfach davon gesprochen, dass ein Impfstoff noch bis Ende Oktober zugelassen werden könnte - vor der Präsidentenwahl am 3. November.

"Der Präsident versucht hoffnungsvoll zu sein und die Hoffnung für die Menschen hochzuhalten", sagte Azar bei einer Anhörung vor einem Komitee des US-Kongresses. Der von Trump angegebene Zeitplan liege im Rahmen der Möglichkeiten der Impfstoff-Entwicklung, werde letztendlich aber von den Daten entschieden.

Der renommierte US-Immunologe Anthony Fauci hatte kürzlich gesagt, er rechne damit, dass bis Jahresende Klarheit über einen Impfstoff herrschen werde und dass Impfungen vermutlich Anfang kommenden Jahres beginnen könnten.

2.10.2020 • 18:56 Uhr

EU-Kommission will gelockerte Regeln für Beihilfen verlängern

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die wegen der Corona-Krise gelockerten Vorgaben für Staatsbeihilfen mindestens bis zum nächsten Sommer beizubehalten. "Die Auswirkungen der Krise werden wir (...) noch einige Zeit spüren", erklärte die für Wettbewerb zuständige Kommissionsvizepräsidentin Margrete Vestager. Deshalb sollten die EU-Staaten bis zum 30. Juni weiterhin die Möglichkeit haben, Unternehmen gezielt zu unterstützen.

Brüssel hatte Mitte März die Vorgaben für Staatsbeihilfen deutlich gelockert. Seitdem hat die Behörde nahezu alle wegen der Krise beantragten Maßnahmen genehmigt. Nach Angaben von Vestager belaufen sich die seitdem genehmigten Hilfen auf fast drei Billionen Euro. Die derzeit geltenden Obergrenzen für Staatshilfen sollen nach Angaben der Kommission beibehalten werden.

Der Anwendungsbereich der Ausnahmeregelung soll dazu ausgeweitet werden, "indem den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gegeben wird, einen Beitrag zu den nicht durch Einnahmen gedeckten Fixkosten von Unternehmen zu leisten". Bislang darf der Staat nur für nachweislich wegen der Pandemie ausgefallene Einnahmen der Unternehmen gerade stehen. Vestager kündigte an, zunächst Stellungnahmen aller Mitgliedstaaten zu den Vorschlägen einzuholen.

Margrethe Vestager | REUTERS

Kommissionsvizepräsidentin Margrete Vestager (Archivbild): "Die Auswirkungen der Krise werden wir noch einige Zeit spüren". Bild: REUTERS

2.10.2020 • 18:56 Uhr

Französische Gastwirte gehen mit Kochtöpfen auf die Straße

Nach der coronabedingten Schließung von Restaurants und Bars in Marseille haben Gastwirte in ganz Frankreich lautstark mit Kochtöpfen protestiert. Aufgerufen zu der Straßenaktion hatte der bekannte Sternekoch Philippe Etchebest aus Bordeaux, wie französische Medien berichteten. Sein Motto laute: "Lärm machen, um nicht in Stille zu sterben".

Schon die monatelange Ausgangssperre und Schließungen von Restaurants im Frühjahr hatten das Gaststättengewerbe des Landes erheblich unter Druck gesetzt. In Paris droht wegen der angespannten Corona-Lage die neuerliche Schließung von Lokalen. In der französischen Hauptstadt und den Vorstädten habe sich die Situation zuletzt rapide verschlechtert, hatte Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran gewarnt.

2.10.2020 • 18:45 Uhr

Ebenfalls leichte Corona-Symptome bei Melania Trump

Auch Präsidentengattin Melania Trump weist nach der Infektion mit dem Coronavirus leichte Symptome einer Erkrankung auf. Insgesamt gehe es ihr aber gut, schrieb die First Lady bei Twitter. Sie stelle sich auf eine rasche Genesung ein. Zuvor hatte das Weiße Haus bestätigt, dass Präsident Donald Trump leichte Erkrankungssymptome zeige. Trumps Stabschef Mark Meadows machte dabei keine Angaben zur Art der Symptome.

2.10.2020 • 18:41 Uhr

Studie: Mehr als 40 Prozent Infizierte in der Provinz Bergamo

In der von der Corona-Pandemie im Frühjahr besonders hart getroffenen Provinz Bergamo in Italien haben sich mehr als 42 Prozent der Bevölkerung mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt. Das ergab eine Studie mit fast 21.500 Menschen aus der Region Val Seriana - mehr als ein Viertel der dortigen erwachsenen Bevölkerung, wie die örtlichen Gesundheitsbehörden mitteilten.

Bei etwa 9000 Menschen ließ sich die Infektion demnach im Blut nachweisen. Bei den allermeisten davon war sie zum Untersuchungszeitpunkt im Juli bereits abgeklungen, bei 154 Personen ließ sich das Virus noch im Nasen-Rachen-Abstrich nachweisen.

2.10.2020 • 18:34 Uhr

Biden negativ auf Coronavirus getestet

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden wurde negativ auf das Coronavirus getestet. Das teilte sein Arzt Kevin O'Connor mit. Das sei auch bei seiner Ehefrau Jill Biden der Fall. Biden und der infizierte Amtsinhaber Donald Trump standen am vergangenen Dienstag in ihrer ersten TV-Debatte auf einer Bühne.

Die beiden Kontrahenten standen dabei zwar stets auf einem deutlichen Abstand voneinander entfernt - laut Medienberichten waren es knapp vier Meter. Aber sie trugen in der zum Teil sehr hitzig und laut geführten Diskussion keine Masken. Trump könnte bereits in den Tagen vor seinem positiven Corona-Test ansteckend gewesen sein.

Biden wird seinen Wahlkampf nun mit einem Besuch in Michigan fortsetzen. Das teilt ein Mitarbeiter mit. Der Bundesstaat ist für beide Kandidaten von großer Bedeutung.

2.10.2020 • 18:29 Uhr

Länder schicken Besucher aus Berlin-Mitte und Neuköln in Quarantäne

Schleswig-Holstein hat den Berliner Bezirk Mitte wegen hoher Corona-Infektionszahlen als eines vor vier Risikogebieten im Inland ausgewiesen. Das könnte Urlaubspläne mancher Berliner mit Blick auf die anstehenden Herbstferien durchkreuzen: Denn alle Einreisenden aus Risikogebieten müssen sich im Norden für zwei Wochen in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Kiel sagte. Das gilt auch für Schleswig-Holsteiner, die aus Berlin-Mitte zurückkehren.

In Rheinland-Pfalz müssen sich Reisende aus Mitte und Neukölln nach Informationen des rbb 14 Tage in Quarantäne begeben, außer sie können einen aktuellen Negativ-Test vorweisen. Als Grund gab eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums an, dass beide Innenstadtbezirke aktuell die Corona-Inzidenz von 50 Fällen auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage überschreiten.

2.10.2020 • 18:26 Uhr

Ganz Schottland und weitere Regionen zu Risikogebieten erklärt

Die Bundesregierung hat ganz Schottland sowie Teile Englands und weite Teile der Niederlande zu Corona-Risikogebieten erklärt. Die Risikoliste des Robert Koch-Instituts wurde entsprechend aktualisiert.

Es wird erwartet, dass das Auswärtige Amt für alle diese Gebiete noch im Laufe des Abends eine Reisewarnung ausspricht. Nach Angaben des RKI ist nach dem neuesten Stand die gesamte Niederlande mit Ausnahme der Provinzen Zeeland und Limburg betroffen. In England sind die Regionen North West, North East und Yorkshire and the Humbers nun aus deutscher Sicht Risikogebiete.

Zudem gelten in Österreich das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die Enklaven, die nur von Bayern aus erreichbar sind, meldeten in den vergangenen Tagen keine einzige neue Corona-Infektion.

2.10.2020 • 17:46 Uhr

Fast 7000 Neuinfektionen in Großbritannien

Großbritannien hat 6968 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind mehr Infektionen als am Donnerstag (6914), aber unter dem Spitzenwert von 7143 am Dienstag. Zudem wurden 66 Todesfälle verzeichnet.

2.10.2020 • 17:40 Uhr

Virologe Streeck setzt auf die Eigenverantwortung in der Pandemie

In den Augen des Bonner Virologen Hendrik Streeck ist Kommunikation die wichtigste Voraussetzung einer gemeinsamen Bewältigung der Corona-Pandemie. Die gegenwärtige Lage sei ein Marathon und kein kurzer Sprint, sagte Streeck bei tagesschau24. Daher sei es umso wichtiger, über Gebote zu reden und nicht über Verbote.

2.10.2020 • 17:40 Uhr

Fall-Zahl in Österreich stabilisiert sich

Der Anstieg der Corona-Fälle in Österreich hat sich deutlich ausgebremst. Nachdem sich die Ansteckungszahl vor rund einem Monat schlagartig etwa verdoppelt hatte, blieb sie seit Mitte September weitgehend konstant. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sprach in Wien von einer "Stabilisierung mit deutlich zu hohen Zahlen". Er strebe eine Halbierung in den nächsten ein bis zwei Monaten an.

Aktuell gelten rund 8400 Menschen in Österreich als aktiv mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Österreich zählt landesweit zuletzt in einer Woche 54,4 neue Fälle pro 100.000 Einwohner nach jüngsten Daten der Corona-Kommission mit Stand vom Mittwochabend. Die Zahlen schwanken regional extrem, die Hauptstadt Wien zählt weiter mehr als die Hälfte aller aktiven Fälle und Neuerkrankungen im Land.

2.10.2020 • 17:20 Uhr

Trumps Sohn Barron negativ getestet

Der jüngste Sohn von US-Präsident Donald Trump, Barron, ist negativ auf das Coronavirus getestet worden. Es würden alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, damit er sicher und gesund bleibe, sagte die Pressesprecherin der First Lady, Stephanie Grisham. Neben dem Jugendlichen wurden etwa auch Mitglieder aus Trumps Kabinett auf das Coronavirus getestet. Auch ein Test der für den Supreme Court nominierten Richterin Amy Coney Barrett sei negativ ausgefallen, teilte das Weiße Haus mit.

2.10.2020 • 17:13 Uhr

Litauen erneut mit Rekordwert bei Corona-Neuinfektionen

Die Corona-Neuinfektionen haben in Litauen erneut einen Rekordwert erreicht. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Vilnius wurden 172 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Dies ist der höchste Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert in dem baltischen EU-Land von 138 Neuinfektionen war in der Vorwoche erfasst worden.

Litauen mit seinen knapp drei Millionen Einwohnern verzeichnete insgesamt bislang 4956 bestätigte Infektionen und 94 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Die Zahl an Corona-Infektionen hat dabei zuletzt deutlich zugenommen und sich der Gesundheitsbehörde zufolge seit Juli versechsfacht. So seien im September 1855 Fälle registriert worden - gegenüber 275 Fällen im Juli und 836 Fällen im August.

2.10.2020 • 17:10 Uhr

DFB-Mediziner: Ansteckung auf Fußballplatz unwahrscheinlich

Der Vorsitzende der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Tim Meyer, hält die Gefahr einer Corona-Ansteckung auf dem Fußballplatz für gering. Die Dauer der engen Kontakte sei während eines Spiels kurz, außerdem werde an der frischen Luft gespielt, sagte der Medizinprofessor in einem auf der DFB-Homepage veröffentlichten Interview. Vorsicht sei vor allem im Umfeld eines Fußballspiels geboten.

Meyer sagte, es sei festzustellen, "dass Fußball entgegen anderslautender Annahmen eben kein Kontaktsport ist, sondern eine Sportart mit geringen Kontakten." Bei Meldungen über Infektionen im Fußballumfeld hätten sich zwar tatsächlich Menschen infiziert, die Fußball spielen. Allerdings hätten diese sich eindeutig außerhalb des eigentlichen Spiels angesteckt, zum Beispiel bei privaten Feiern.

"Die Beobachtung, dass man sich auf dem Spielfeld sehr wahrscheinlich nicht anstecken kann, bedeutet ausdrücklich nicht, dass dies auch außerhalb des Spielfelds gilt", sagte Meyer. Zum Beispiel in Besprechungs-, Umkleide oder Duschräumen sowie der Vereinsgastronomie müssten die Hygienestandards konsequent umgesetzt werden.

2.10.2020 • 16:49 Uhr

Parteichefin der US-Republikaner positiv getestet

Auch die republikanische Parteivorsitzende Ronna McDaniel ist mit dem Coronavirus infiziert. Allerdings hielt sie sich bereits seit Samstag zuhause im Bundesstaat Michigan und nicht in Washington auf, wie ein Sprecher mitteilte. Sie habe sich nach der Infektion eines Familienmitglieds testen lassen, am Mittwochnachmittag habe sie die Informationen bekommen, dass auch ihr Testergebnis positiv sei.

Am Donnerstag sprach sie mit dem Sender Fox News per Videokonferenz über die TV-Debatten zwischen Trump und Herausforderer Joe Biden - erwähnte dabei aber ihren Corona-Test nicht.

Ronna McDaniel steht neben einem Rednerpult. | REUTERS

Wurde positiv auf das Coronavirus getestet: Die Vorsitzende des Republican National Committee, Ronna McDaniel (Archivbild). Bild: REUTERS

2.10.2020 • 16:31 Uhr

Leichte Erkrankungssymptome bei Trump, Azar negativ getestet

US-Präsident Donald Trump hat nach Aussage von US-Finanzminister Steven Mnuchin "sehr leichte" Covid-19-Symptome. Er werde den Präsidenten im Laufe des Tages über die Verhandlungen mit dem Kongress über ein neues Corona-Hilfspaket unterrichten, sagte Mnuchin bei einem Industrie-Gipfel. Auch Trumps Stabschef Mark Meadows bestätigte, dass der US-Präsident leichte Erkrankungssymptome zeige.

Zuvor hatten die Nachrichtenagentur AP und die "New York Times" unter Berufung auf Insider von leichten Symptomen berichtet.

Derweil wurde US-Gesundheitsminister Alex Azar negativ auf das Coronavirus getestet. Der Test wurde vorsorglich angesetzt, nachdem US-Präsident Trump positiv auf das Virus getestet wurde.

2.10.2020 • 16:16 Uhr

Fast 50.000 Zugreisende wegen Maskenpflicht-Verstößen ermahnt

Die Bundespolizei hat in den knapp drei Wochen zwischen dem 12. September und 1. Oktober fast 50.000 Bahnreisende wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bahnhöfen und Zügen ermahnt. Der überwiegende Teil der an Bahnhöfen oder in Zügen ermahnten 48.692 Reisenden habe sich einsichtig gezeigt, teilte das Bundespolizeipräsidium in Potsdam mit. In 658 Fällen seien die örtlichen Gesundheitsämter eingeschaltet worden. In diesen Fällen sollten Bußgelder verhängt werden.

2.10.2020 • 16:12 Uhr

Hamburg erlaubt Weihnachtsmärkte mit Auflagen

Weihnachtsmärkte in Hamburg dürfen unter Auflagen auch während der Corona-Pandemie stattfinden. Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) erließ eine entsprechende Verordnung. Demnach ist der Verzehr alkoholischer Getränke nur in räumlich abgetrennten Bereichen mit Sitzplätzen zulässig. Stehplätze sind verboten.

Die Veranstalter müssen ihr Hygienekonzept von den Behörden genehmigen lassen. Die Regelung gelte nur unter der Bedingung, dass sich das Infektionsgeschehen nicht verschlechtert, hieß es. "Einem Glühwein an der frischen Luft, mit Abstand und ohne Gedränge, steht aus aktueller Sicht nichts entgegen", sagte Leonhard. "Wir haben es gemeinsam in der Hand, ob wir uns auf Weihnachtsmärkte freuen können."

Zahlreiche Menschen besuchen einen Weihnachtsmarkt in Hamburg | dpa

In Corona-Zeiten nur unter Auflagen möglich: Zahlreiche Menschen besuchen einen Weihnachtsmarkt in Hamburg. Bild: dpa

2.10.2020 • 15:54 Uhr

Madrid sperrt sich gegen den Lockdown

In der spanischen Hauptstadt Madrid und neun Nachbarstädten wird um 22 Uhr eine Ausgangssperre in Kraft treten. Rund 4,5 Millionen Menschen dürften ihre Stadt dann nur noch zum Arbeiten, für die Schule oder aus medizinischen Gründen verlassen. 

Allerdings geht die Regionalregierung juristisch gegen die von der Zentralregierung vorangetriebene Verordnung vor. Erst wenn die Restriktionen gerichtlich bestätigt würden, sollten sie im Großraum Madrid auch durchgesetzt werden, mit der Verhängung von Bußgeldern bei Zuwiderhandlung etwa.

Spanien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Europas, seine gegenwärtige Infektionsrate ist die höchste in der EU. In Madrid ist die Rate besonders hoch. Die Regionalregierung hatte sich bisher darauf beschränkt, nur eine Reihe von stark betroffenen Vierteln abzuriegeln.

2.10.2020 • 15:32 Uhr

Israelischer Minister tritt zurück

Aus Protest gegen den Kurs der Regierung hat Israels Tourismusminister Asaf Samir seinen Rücktritt erklärt. Der Politiker vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß begründete seinen Schritt auf Twitter und Facebook mit mangelndem Vertrauen in Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und der in dieser Woche beschlossenen Einschränkung von Demonstrationen. Samir warf dem Regierungschef außerdem vor, persönliche Überlegungen über den Kampf gegen das Coronavirus zu stellen.

2.10.2020 • 15:18 Uhr

Corona-Hilfe für Solo-Selbstständige nachgebessert

Für die letzten drei Monate des Jahres können Solo-Selbstständige, Künstler und Kleinunternehmer die Grundsicherung als Corona-Hilfe auch dann bekommen, wenn ihre Rücklagen 60.000 Euro übersteigen. Die Jobcenter seien angewiesen, ab sofort für jedes Jahr der Selbstständigkeit weitere 8000 Euro als angemessene Altersvorsorge anzuerkennen, teilte das Bundesarbeitsministerium mit. Das gilt den Angaben zufolge auch, wenn das Geld auf Spar- oder Tagesgeldkonten liegt, auf die die Betroffenen jederzeit Zugriff haben.

Damit reagiert die Bundesregierung auf die Probleme von kleinen Selbstständigen, an Corona-Hilfen zu kommen, zu denen auch der erleichterte Zugang zur Grundsicherung gehört. Übersteigen ihre Rücklagen 60.000 Euro, waren sie bisher davon ausgeschlossen - auch wenn es sich um Ersparnisse für das Alter handelte.

2.10.2020 • 15:12 Uhr

Biden will für Trump beten

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat dem seinem mit dem Coronavirus infizierten Kontrahenten, Amtsinhaber Donald Trump, sein Mitgefühl ausgesprochen. Er und seine Frau Jill wünschten dem Präsidenten und First Lady Melania Trump eine schnelle Genesung, twitterte Biden. "Wir werden weiter für die Gesundheit und Sicherheit des Präsidenten und seiner Familie beten", fügte er hinzu.

Trump und Biden hatten sich zuletzt bei ihrem ersten Fernsehduell am Dienstag gesehen, bei dem sie rund 90 Minuten ohne Maske auf der gleichen Bühne gestanden hatten. Vor der Debatte waren beide noch einmal negativ getestet worden. Ob er sich nun noch einmal hat testen lassen, erwähnte Biden nicht.

2.10.2020 • 14:52 Uhr

Arbeitslosigkeit in den USA sinkt weiter

Am US-Arbeitsmarkt setzt sich die Erholung von dem schweren Einbruch in der Corona-Krise fort. Die Arbeitslosenquote fiel im September von 8,4 Prozent im Vormonat auf 7,9 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Im April war die Quote mit mehr als 14 Prozent auf den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen gesprungen. Seither ist sie wieder spürbar gesunken. Sie liegt aber immer noch deutlich höher als vor der Krise.

2.10.2020 • 14:28 Uhr

Reuters: US-Präsident Trump ist arbeitsfähig

Nach Angaben eines Mitarbeiters des Weißen Hauses ist US-Präsident Donald Trump trotz seiner Coronavirus-Infektion nicht arbeitsunfähig, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Er werde von seiner Residenz aus arbeiten. Auch Vizepräsident Pence werde seine Aufgaben in seinem Wohnsitz wahrnehmen. Die Stäbe der beiden Männer würden getrennt.

2.10.2020 • 14:04 Uhr

US-Vizepräsident Pence negativ getestet

Nach US-Außenminister Mike Pompeo ist auch Vizepräsident Mike Pence negativ auf das Coronavirus getestet worden, wie sein Sprecher Devin O'Malley bestätigte. Ebenso sei dessen Ehefrau negativ getestet worden.

2.10.2020 • 13:35 Uhr

50 Infektionen in Pflegeheim in Vechta

In einem Alten- und Pflegeheim im niedersächsischen Vechta haben sich Dutzende Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Es gebe 50 bestätigte Fälle, sagte Landrat Herbert Winkel. Betroffen seien 31 Bewohner und 19 Mitarbeiter. Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Region seien zurzeit aber nicht geplant, da sich der Corona-Ausbruch klar verorten lasse. Das Land Niedersachsen gab die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche im Kreis Vechta mit 23,8 an. Mit dem neuen Ausbruch dürfte der Wert aber deutlich in Richtung des Schwellenwertes von 50 steigen, der als Indikator für eine mögliche Ausweitung von Schutzmaßnahmen vereinbart wurde.

2.10.2020 • 13:21 Uhr

Weiterer deutscher Impfstoff darf getestet werden

In Deutschland darf ein Corona-Impfstoff an Menschen getestet werden, der auf einem Impfstoff gegen Pocken basiert. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die Studie genehmigt. Es handelt sich um einen sogenannten Vektorimpfstoff, mit dem genetisches Material des Covid-19-Erregers in den Körper eingeschleust wird, wie das PEI im hessischen Langen mitteilte.

Der Impfstoff wurde vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung und der IDT Biologika GmbH in Dessau entwickelt. Beteiligt sind auch die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Philipps-Universität Marburg und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. In Deutschland sind laut PEI vier sogenannte RNA-Impfstoffe und nun zwei Vektorimpfstoffe in verschiedenen Phasen in der klinischen Prüfung.

2.10.2020 • 13:11 Uhr

Details für Corona-Fonds-Auszahlung im Oktober erwartet

Die Bundesregierung geht davon aus, noch im Oktober die Details zum europäischen Corona-Aufbaufonds mit den EU-Partnern klären zu können. "Wir sind sehr weit fortgeschritten und nicht weit von einer Einigung entfernt", hieß es aus Regierungskreisen. Am Montag und Dienstag beraten die europäischen Finanzminister, und zwar per Videoschalte wegen der zuletzt wieder deutlich gestiegenen Corona-Infektionen.

Seit der Grundsatzeinigung auf einen 750 Milliarden Euro schweren Corona-Hilfstopf wird über die Einzelheiten der Auszahlung gerungen. Bekannt ist bereits, wie stark besonders von der Pandemie betroffene Länder wie Spanien und Italien profitieren sollen und welche Teile davon als Kredite und welche als nicht-rückzahlbare Zuschüsse fließen sollen.

2.10.2020 • 12:35 Uhr

Rom verhängt Maskenpflicht im öffentlichen Raum

In Rom muss im Freien künftig immer ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gelte auch für die gesamte Region Lazio rund um die italienische Hauptstadt, teilten die dortigen Gesundheitsbehörden mit.

Bisher bestand Maskenpflicht nur in geschlossenen öffentlichen Räumen wie Geschäften oder Kinos. Die Behörden führten einen jüngsten Anstieg der Infektionszahlen weitgehend darauf zurück, dass sich die Menschen nicht ausreichend an diese Auflage sowie an das Abstandsgebot gehalten hätten.

2.10.2020 • 12:18 Uhr

Hamm: Privatpartys zu Hause bedürfen Genehmigung

Entgegen der Linie des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen müssen in der vom Corona-Virus stark betroffenen Stadt Hamm jetzt auch private Feiern in den eigenen vier Wänden behördlich genehmigt werden - wenn mehr als 25 Personen teilnehmen. Das berichtet der WDR. Bislang galt die Beschränkung nur für Feiern in angemieteten Räumen. Spätestens drei Tage vor der Veranstaltung muss eine Ausnahmegenehmigung der Stadt eingeholt werden. Dabei müssen Teilnehmerlisten und ein Hygienekonzept vorgelegt werden.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet setzt bislang darauf, dass Menschen bei steigenden Infektionszahlen auf größere Feiern freiwillig verzichten.

2.10.2020 • 12:18 Uhr

Ungarn vermeldet Rekord bei Infektionen

In Ungarn haben die Behörden einen Rekordwert an neuen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. In den vergangenen 24 Stunden sei bei 1322 Menschen das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, teilte der Krisenstab der ungarischen Regierung mit. Seit mehr als zwei Wochen wurden in dem Zehn-Millionen-Einwohner-Land täglich jeweils zwischen 700 und 1000 Neuinfektionen registriert.

Auch die Zahl der Patienten, die im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung sterben, steigt. Am Freitag wurden in den vergangenen 24 Stunden 17, am Donnerstag 16 Tote verzeichnet. Insgesamt wird die Zahl der Todesopfer infolge der Corona-Pandemie mit 798 angegeben. 740 Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, 47 von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Experten zeigen sich besorgt darüber, dass im Land verhältnismäßig wenig getestet wird.

2.10.2020 • 11:33 Uhr

US-Außenminister Pompeo negativ getestet

Nach Bekanntwerden der Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump hat sich auch US-Außenminister Mike Pompeo einem Corona-Test unterzogen - und nach eigenen Angaben ein negatives Testergebnis erhalten. "Ich fühle mich fantastisch", sagte Pompeo vor Journalisten im kroatischen Dubrovnik. Pompeo befindet sich derzeit auf Europareise. Dubrovnik ist sein letzter Stopp. 

2.10.2020 • 11:15 Uhr

Australien will Grenzen für Neuseeländer öffnen

Australien will in den nächsten Wochen quarantänefreie Reisen für Touristen aus dem Nachbarland Neuseeland ermöglichen. Neuseeländer dürften ab dem 16. Oktober in die australischen Bundesstaaten New South Wales mit der Metropole Sydney und Northern Territory mit dem berühmten Uluru (Ayers Rock) reisen, kündigte Australiens Vize-Premierminister Michael McCormack an. Voraussetzung sei, dass sich die Besucher in den 14 Tagen zuvor nicht in einem Covid-19-Hotspot in ihrer Heimat aufgehalten hätten.

Umgekehrt soll die Regel allerdings nicht gelten: Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hält Reisen ohne jegliche Isolation weiter für zu risikoreich. Neuseeländer, die nach Australien reisten, müssten bei ihrer Heimkehr weiterhin in Quarantäne, betonte die Regierung. Neuseeland und Australien hatten im März ihre Grenzen geschlossen.

Touristen schauen auf den australischen Felsen Uluru. | REUTERS

Den berühmten Felsen Uluru können zumindest Neuseeländer bald wieder besuchen. Bild: REUTERS

2.10.2020 • 11:09 Uhr

Polen vermeldet Höchststand an Infektionen

Polen meldet eine Rekordzahl an Neuansteckungen. In den vergangenen 24 Stunden wurden demnach in 2292 Fällen Menschen positiv auf das Virus getestet. Insgesamt zählt Polen 95.773 Infizierte und 2570 Corona-Todesfälle.

2.10.2020 • 10:45 Uhr

DIHK für einheitliche Reiseregeln in EU

Die deutsche Wirtschaft fordert ein einheitliches Vorgehen der EU-Staaten zu Reisebeschränkungen, so der Deutsche Industrie- und Handelskammertag DIHK. "Schon heute bedeutet der Flickenteppich aus unterschiedlichen Reisebeschränkungen für die Betriebe zusätzlichen Aufwand, der ihnen das grenzüberschreitende Wirtschaften erschwert", betont DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Häufige und teils kurzfristige Änderungen bei Teststrategie, Quarantänevorgaben sowie Reisewarnungen schafften zusätzliche Unsicherheit und verstärkten das wirtschaftliche Risiko. "Ein weiteres unkoordiniertes Einschränken des Binnenmarktes wie zu Beginn der Pandemie würde den mühevollen Neustart der Betriebe deutlich schwächen."

2.10.2020 • 10:39 Uhr

Genesungswünsche an Trump aus aller Welt

Nach dem Bekanntwerden der Coronavirus-Infektion von US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania treffen auch aus dem Ausland Genesungswünsche ein. "Kanzlerin Merkel: Ich sende Donald und Melania Trump all meine guten Wünsche", hieß es in einem Tweet, den Regierungssprecher Steffen Seibert über Twitter verbreitete. EU-Ratspräsident Charles Michel schrieb auch auf Twitter, er wünsche Trump eine "schnelle Genesung". Der britische Premierminister Boris Johnson sandte ebenfalls über den Onlinedienst seine "besten Wünsche".

2.10.2020 • 10:22 Uhr

Ryanair-Passagierzahlen sinken wieder stärker

Bei der Billigfluggesellschaft Ryanair haben sich die Passagierzahlen im September wieder stärker reduziert. Die Airline beförderte rund 5,1 Millionen Passagiere, das waren 64 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie Ryanair mitteilte. Im August lag der Rückgang bei 53 Prozent. Im September habe etwa die Hälfte der üblich durchgeführten Flüge zu dieser Zeit stattgefunden. Die Auslastung liege bei 71 Prozent. Auch Ryanair streicht angesichts der Corona-Krise sein Flugangebot zusammen.

2.10.2020 • 10:10 Uhr

AstraZeneca darf Studie in Japan fortsetzen

Der Pharmakonzern AstraZeneca darf seine Studie für einen Coronavirus-Impfstoff nun auch in Japan fortsetzen. Die dortigen Behörden hätten grünes Licht gegeben, teilte AstraZeneca mit. Auf die Genehmigung der Wiederaufnahme in den USA wartet das britische Unternehmen aber weiterhin. Mit den US-Behörden sei das Unternehmen in Gesprächen. Auch in Großbritannien, Südafrika, Indien und Brasilien gehe die Studie weiter, nachdem sie als sicher eingestuft worden sei.

AstraZeneca hatte seine Studien wegen einer ungeklärten Erkrankung bei einem Probanden vor kurzem unterbrechen müssen. Der Konzern gehört zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus.

2.10.2020 • 09:35 Uhr

Spanien verliert 73 Prozent der Auslandsgäste

In Spanien ist die Zahl der ausländischen Touristen stark zurückgegangen. Nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts kamen in den ersten acht Monaten des Jahres 15,7 Millionen ausländische Gäste in das Land, etwa 73 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2019.

Im August brach die Zahl der Auslandstouristen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 76 Prozent ein. Touristen gaben im August 79 Prozent weniger Geld aus als im Vergleichsmonat 2019.

2.10.2020 • 08:41 Uhr

Trumps Infektion löst Kursrutsch aus

Die Börsen reagierten heftig auf den positiven Corona-Test von US-Präsident Donald Trump. In Tokio sackte der Nikkei ab und notierte 0,9 Prozent schwächer bei 22.967 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf noch ein Plus von 0,8 Prozent geschafft hatte. Die US-Futures lagen rund zwei Prozent im Minus, auch in Europa wird ein schwächerer Handelsauftakt erwartet.

2.10.2020 • 08:15 Uhr

Carnival Cruise Line sagt fast alle Kreuzfahrten ab

Die US-Reederei Carnival Cruise Line hat angekündigt, angesichts neuer Corona-Richtlinien einen Großteil ihrer bis Ende des Jahres geplanten Kreuzfahrten abzusagen. In den USA würden in diesem Jahr nur noch Kreuzfahrten von den Häfen Miami und Port Canaveral in Florida starten, teilte das Unternehmen mit.

Der Entscheidung sei die Verlängerung einer Verfügung des US-Zentrums für Krankheits- und Seuchenkontrolle (CDC) vorausgegangen, wonach Schiffe aufgrund der Corona-Pandemie maximal 250 Passagiere an Bord haben dürfen, erklärte die Reederei, die Mitte März ihr gesamtes Kreuzfahrtgeschäft unterbrochen hatte.

Die größte der Carnival-Gesellschaften, die britische P&O Cruises, hat bereits angekündigt, vor 2021 keine Kreuzfahrten mehr anzubieten. Die italienische Reederei Costa Cruises, die auch zur Carnival-Gruppe gehört, hat hingegen im September nach fünfmonatiger Corona-Pause ihren Betrieb wieder aufgenommen.

2.10.2020 • 07:57 Uhr

Arbeitsagentur bereitet sich auf mögliche Pleitewelle vor

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, stellt seine Behörde auf eine mögliche Pleitewelle ein. Die BA bereite sich "auf den Ernstfall vor", sagte Scheele der "Bild"-Zeitung. "Wir qualifizieren gerade 250 Mitarbeiter zusätzlich für den Fall, dass es zu einer größeren Pleitewelle käme." Darüber hinaus seien 1,6 Milliarden Euro für das Insolvenzgeld für 2021 eingeplant, in diesem Jahr seien es bislang 950 Millionen gewesen.

Schon im laufenden Jahr sei die Zahl der Menschen, die Insolvenzgeld von der Behörde bezogen haben, höher gewesen als im Vorjahreszeitraum. "Wir haben dieses Jahr bislang 350 Millionen Euro mehr Insolvenzgeld auszahlen müssen als 2019, da waren es bis September rund 600 Millionen Euro. Allerdings bleibt abzuwarten, was passiert, wenn die Antragspflicht wieder einsetzt", sagte Scheele. Seit Monatsbeginn gilt wieder die Pflicht, bei Zahlungsunfähigkeit Insolvenz zu beantragen. Für überschuldete Unternehmen dagegen gilt die in der Corona-Krise eingeführte Lockerung des Insolvenzrechts bis Jahresende weiter.

2.10.2020 • 07:25 Uhr

Mehr als 45.000 neue Fälle in den USA

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in den USA ist einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge gestern um mindestens 45.785 auf 7,31 Millionen gestiegen. Die Zahl der Todesfälle stieg um mindestens 880 auf 207.940.

2.10.2020 • 07:02 Uhr

Trump und First Lady positiv auf Coronavirus getestet

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben sich mit dem Coronavirus infiziert. "Wir werden unsere Quarantäne und Erholung sofort beginnen. Wir werden das GEMEINSAM durchstehen", schrieb Trump auf Twitter. Die USA befinden sich auf der Zielgeraden zur Wahl am 3. November, bei der sich Trump um eine zweite Amtszeit bewirbt. Kurz zuvor hatte Trump bestätigt, dass seine enge Beraterin Hope Hicks positiv auf das Virus getestet wurde. Die Beraterin war übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Dienstag mit Trump in der Präsidentenmaschine Air Force One zur TV-Debatte nach Cleveland gereist, wo Trump mit seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden aufeinandertraf.

2.10.2020 • 06:59 Uhr

Argentinien korrigiert Opferzahlen nach oben

In Argentinien ist die Zahl der Corona-Toten um 3000 Tote auf nun 20.288 nach oben korrigiert worden. Grund ist eine neue Zählweise der Provinzregierung, wie die Zeitung "Clarin" berichtet. Das Gesundheitsministerium meldete zudem weitere 14.000 Neuinfektionen. Das südamerikanische Land leidet auch unter einem starken Anstieg der Armutsrate als Folge eines wochenlangen Lockdowns.

2.10.2020 • 06:17 Uhr

RKI: 2673 Neuinfektionen und acht weitere Todesfälle

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat den höchsten Wert seit der zweiten Aprilhälfte erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 2673 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut am Morgen bekanntgab. Zuvor hatte der Wert binnen weniger Tage schon zweimal die Schwelle von 2500 überschritten. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach Angaben des RKI mindestens 294.395 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt bei 9508. Das sind acht mehr als am Vortag. Rund 259.500 Menschen haben die Infektion demnach überstanden. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen.

Ein Anstieg zeichnet sich inzwischen auch bei den intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten ab. Laut aktuellem RKI-Lagebericht werden derzeit etwa 360 Corona-Infizierte intensivmedizinisch behandelt, 193 davon werden beatmet. Eine Woche zuvor waren es noch 296 Infizierte, von denen 166 beatmet wurden.

2.10.2020 • 05:10 Uhr

Nur jeder Fünfte will im Herbst oder Winter verreisen

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und zahlreicher Reisewarnungen will nur jeder fünfte Deutsche im kommenden Herbst oder Winter verreisen. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa planen acht Prozent eine Reise ins Ausland, zwölf Prozent wollen im Inland Urlaub machen. 66 Prozent haben sich bereits entschieden, den ganzen Herbst und Winter zu Hause zu bleiben. Acht Prozent sind noch unentschlossen, fünf Prozent machten keine Angaben Zum Vergleich: Im vergangenen Herbst und Winter sind noch 41 Prozent der Befragten verreist - 23 Prozent ins Ausland und 18 Prozent innerhalb Deutschlands. 55 verzichteten auf eine Urlaubsreise, vier Prozent machten keine Angaben.

2.10.2020 • 04:57 Uhr

Trump will sich nach Corona-Infektion von Beraterin vorerst isolieren

Nach der bestätigten Corona-Infektion einer engen Beraterin will US-Präsident Donald Trump sich mit First Lady Melania vorerst isolieren. "Die First Lady und ich warten auf unsere Testergebnisse. In der Zwischenzeit werden wir unseren Quarantäne-Prozess beginnen", schrieb Trump auf Twitter. Das Weiße Haus hatte kurz zuvor noch den Terminplan von Trump für Freitag veröffentlicht, auf dem mehrere Termine standen. Trump ließ offen, ob er sich wegen der Inkubationszeit weiter isolieren werde, wenn das erste Testergebnis negativ ausfällt.

2.10.2020 • 03:24 Uhr

Enge Beraterin Trumps positiv auf Corona getestet

Eine der engsten Beraterinnen von US-Präsident Donald Trump ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Hope Hicks, die am Mittwoch mit Trump zu einem Wahlkampftermin gereist war, erhielt gestern ein positives Testergebnis, hieß es aus Regierungskreisen. Unter den für Trump arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem positiven Testergebnis gilt Hicks als seine engste Vertraute. Hicks ist in dieser Woche bei mehreren Reisen Trumps dabei gewesen, unter anderem auf dem Weg nach Minnesota am Mittwoch in seinem Hubschrauber "Marine One" und am Dienstag in seinem Flugzeug "Air Force One" auf dem Weg zur TV-Debatte in Ohio. Sie hatte zeitweise als Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses gearbeitet und war in diesem Jahr als Beraterin der Regierung zurückgekehrt.

Trump sagte am Abend im Fernsehsender Fox News, er und seine Frau Melania seien getestet worden und warteten derzeit auf das Ergebnis.

2.10.2020 • 03:24 Uhr

Amazon: Rund 19.000 US-Mitarbeiter seit März mit Corona infiziert

Beim US-Onlinehändler Amazon haben sich in diesem Jahr rund 19.000 US-Mitarbeiter mit Kundenkontakt mit dem Coronavirus infiziert. Dies seien 1,44 Prozent der Beschäftigten in dem Bereich und in Amazons Lebensmittelläden "Whole Foods Market". Die Zahl sei deutlich niedriger als erwartet. Amazon war wiederholt aufgefordert worden, sich dazu äußern, wie viele seiner "frontline workers" in den USA sich mit dem Virus angesteckt hätten. Den Zählungen zufolge wurden zwischen dem 1. März und dem 19. September 19.816 der rund 1,372 Millionen Beschäftigten positiv getestet. Amazon forderte andere Unternehmen auf, ebenfalls Daten dazu vorzulegen.