Absperrgitter der Polizei stehen vor dem Brandenburger Tor. | dpa
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Liveblog zum Coronavirus ++ Großaufgebot der Polizei an Silvester in Berlin ++

Stand: 29.12.2020 22:55 Uhr

Die Polizei wird die Einhaltung der Corona-Regeln an Silvester in Berlin mit einem Großaufgebot kontrollieren. In Großbritannien haben die ersten Patienten ihre zweite Impfdosis erhalten. Alle Entwicklungen vom Dienstag zum Nachlesen.


  • Großbritannien meldet neuen Höchstwert an Neuinfektionen
  • Thüringer Landkreis Sonneberg ruft Katastrophenfall aus
  • Fast 42.000 Menschen in Deutschland geimpft
  • RKI meldet 12.892 Neuinfektionen und 852 neue Todesfälle
  • Kliniken fürchten Gehaltsausfälle
  • Polizei und Feuerwehr an Silvester in Berlin mit Großaufgebot
  • Erste Patienten in Großbritannien erhalten zweite Corona-Impfdosis
29.12.2020 • 22:55 Uhr

Ende des Liveblogs

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29.12.2020 • 22:51 Uhr

Lettland will Corona-Notstand verlängern - Ausgangssperren geplant

Lettlands Regierung will den noch bis zum 11. Januar wegen der Corona-Pandemie ausgerufenen Notstand verlängern und nächtliche Ausgangssperren über den Jahreswechsel verhängen. Das Kabinett in Riga einigte sich in einer Sitzung mit dem Corona-Krisenstab auf eine weitere Verlängerung des Ausnahmezustands bis zum 6. Februar. Weiter sollen die Bürger von 30. Dezember bis zum 4. Januar und am 8. und 9. Januar ihre Wohnung von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens nicht verlassen dürfen. Die endgültige Entscheidung über die geplanten Beschränkungen soll auf der Regierungssitzung am Mittwoch getroffen werden, teilte die Staatskanzlei in Riga mit. 

29.12.2020 • 22:42 Uhr

Biden: USA möglicherweise vor härtester Phase in der Pandemie

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner auf die möglicherweise schwierigste Phase in der Corona-Pandemie eingeschworen. "Die nächsten paar Wochen und Monate werden sehr hart sein, eine sehr harte Phase für unsere Nation. Vielleicht die härteste in der ganzen Pandemie", sagte Biden in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. "Ich weiß, es ist schwer, das zu hören, aber es ist die Wahrheit." Biden versprach den Amerikanern, nach seinem Amtsantritt am 20. Januar seine Befugnisse zu nutzen, um die Herstellung von Impfstoffen und Schutzausrüstung zu beschleunigen. Seine Regierung habe das Ziel, sicherzustellen, dass in ihren ersten 100 Tagen 100 Millionen Impfungen verabreicht würden. "Wenn der Kongress die Mittel bereitstellt, könnten wir dieses unglaubliche Ziel erreichen", sagte Biden. Der Regierung von Amtsinhaber Donald Trump warf er vor, dass ihr Impf-Zeitplan in Verzug gerate.

29.12.2020 • 21:58 Uhr

Sachsen verschärft Regeln bei Einreise aus Risikogebieten

Sachsen bleibt Corona-Hotspot in Deutschland und erweitert die Pflichten bei der Einreise aus ausländischen Risikogebieten. Betroffene müssen sich ab Donnerstag nicht nur wie bisher in häusliche Quarantäne begeben, sondern auch unverzüglich ein Testergebnis beim Gesundheitsamt vorlegen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der Test darf bei der Einreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Er kann aber auch bei der Einreise absolviert oder bis zu 48 Stunden danach nachgeholt werden. Die Quarantäne nach der Einreise aus einem Risikogebiet beträgt zehn Tage. Das Testen aller Einreisenden soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden, hieß es. Die Kosten müssen die Betroffenen selbst tragen. Für Berufspendler gelten gesonderte Regeln.

29.12.2020 • 21:29 Uhr

Neue Coronavirus-Variante auch in Chile nachgewiesen

In Chile ist nach offiziellen Angaben der erste Fall mit der in Großbritannien entdeckten Variante des Coronavirus aufgetreten. "Am 22. Dezember ist eine chilenische Passagierin angekommen, deren PCR-Test am 23. Dezember positiv ausfiel", schrieb das Gesundheitsministerium des südamerikanischen Landes auf Twitter. Das Ergebnis der Analyse entspreche der in Großbritannien gefundenen Variante. Chile hatte am 20. Dezember aus Sorge vor der neuen Virus-Variante als eines der ersten lateinamerikanischen Länder beschlossen, direkte Großbritannien-Flüge auszusetzen. Allerdings war die chilenische Passagierin laut des Gesundheitsministeriums über Madrid geflogen, nachdem sie in London Familienangehörige besucht hatte.

29.12.2020 • 21:08 Uhr

Frankreich plant Verschärfung der abendlichen Ausgangsbeschränkung

Frankreich will die abendlichen Ausgangssperren in besonders betroffenen Gebieten wegen steigender Corona-Infektionszahlen verschärfen. Man werde dort für Anfang Januar eine Ausgangssperre ab 18 Uhr vorschlagen, kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran im TV-Sender France 2 an. Derzeit gilt landesweit eine solche Ausgangssperre - in Frankreich couvre-feu genannt - ab 20 Uhr. Die Menschen dürfen dann nur mit triftigem Grund das Haus verlassen - einfache Spaziergänge, einkaufen oder Sport gehören nicht dazu. Besonders ernst sei die Lage derzeit in der an Deutschland grenzenden Region Grand-Est, in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und in den Gebieten Franche-Comté und Alpes-Maritimes, sagte der Minister. Neue landesweite Ausgangsbeschränkungen seien aktuell nicht vorgesehen.

29.12.2020 • 20:53 Uhr

Heftiger politischer Streit über Anhebung von Corona-Hilfen in USA

Die Forderung des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump nach höheren Corona-Hilfszahlungen an Bürger hat ein heftiges politisches Gerangel ausgelöst - mit ungewöhnlichen Allianzen. Nachdem das US-Repräsentantenhaus am Montag mit einer Zweidrittelmehrheit für eine Anhebung der Direkthilfen auf 2000 Dollar gestimmt hatte, versuchten die Demokraten nun, auch im US-Senat ein rasches Votum dazu anzusetzen. Sie scheiterten jedoch am republikanischen Mehrheitsführer, Mitch McConnell, der dies zunächst blockierte. McConnell vertröstete die Demokraten und sagte, der Senat werde in dieser Woche "einen Prozess beginnen", sich hiermit zu befassen.

Die Auseinandersetzung stellt Trumps Republikaner vor schwierige interne Diskussionen und sorgt für ungewöhnliche Einigkeit zwischen Trump und den Demokraten. Außerdem fällt sie mitten in den Wahlkampf zu folgenreichen Stichwahlen um zwei Senatssitze im US-Staat Georgia. Der US-Kongress hatte vor gut einer Woche ein Konjunkturpaket im Umfang von rund 900 Milliarden Dollar beschlossen, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Darin enthalten sind auch einmalige Hilfszahlungen in Höhe von 600 Dollar für Bürger mit einem gewissen Höchsteinkommen. Nach dem Kongressbeschluss brachte Trump überraschend Einwände vor und weigerte sich zunächst, das Gesetzespaket zu unterschreiben. Unter anderem forderte er die Anhebung der Direkthilfen auf 2000 Dollar.

29.12.2020 • 20:32 Uhr

Geschäfte in Dänemark bleiben länger geschlossen

In Dänemark soll wegen der hohen Corona-Infektionszahlen der Großteil des Einzelhandels bis Mitte Januar geschlossen bleiben. Die Menschen wurden aufgerufen, ihre Silvesterfeierlichkeiten zu reduzieren und ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. "In unseren Augen ist es nicht richtig, dass eine Neujahrsfeier bedeutet, dass sich noch mehr Infektionen ausbreiten", sagte Regierungschefin Mette Frederiksen. Seit dem Ersten Weihnachtsfeiertag müssen Warenläden im nördlichsten deutschen Nachbarland weitgehend dicht bleiben. Supermärkte, Lebensmittelläden, Apotheken und Spezialgeschäfte mit medizinischer Ausrüstung dürfen geöffnet bleiben. Zunächst waren die Schließungen bis 3. Januar befristet. Dänemark verzeichnet mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern bislang rund 158.000 Corona-Fälle, 1226 Menschen sind nachweislich an oder mit dem Virus gestorben.

29.12.2020 • 20:11 Uhr

So vergeben die Bundesländer Termine für Impfungen

In den meisten Bundesländern wird zunächst in Pflegeheimen und Kliniken geimpft. Doch die Vorbereitungen auf den Impfstart für weitere Risikogruppen laufen auf Hochtouren. Wann und wie die Terminvergabe beginnt - ein Überblick:

29.12.2020 • 20:00 Uhr

Polizei und Feuerwehr an Silvester in Berlin mit Großaufgebot

Die Polizei wird an Silvester in Berlin mit einem Großaufgebot im Einsatz sein. Bis zu 2900 zusätzliche Kräfte würden vom Nachmittag bis in die Nacht hinein das an vielen Orten in der Hauptstadt geltende Feuerwerksverbot durchsetzen, sagte eine Polizeisprecherin. Demnach sind unter den 2900 Polizisten auch 600 Beamte aus anderen Bundesländern.

Das Zünden von Böllern bleibt in Berlin vielerorts verboten. Der Senat veröffentliche vergangene Woche eine Liste mit 56 Orten, an denen das der Fall sein wird. Darunter sind große Plätze und Sehenswürdigkeiten wie der Potsdamer Platz, der Breitscheidplatz und das Brandenburger Tor. Auch der Aufenthalt an diesen Orten ist untersagt. Zudem gilt in der Hauptstadt - wie überall - ein striktes Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern.

Auch die Berliner Feuerwehr bereitet sich auf eine Art Ausnahmezustand an Silvester vor. Insgesamt sollen rund 850 Kräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz sein sowie mehr als 520 Ehrenamtliche von den Freiwilligen Feuerwehren. Hinzu kämen rund 120 Einsatzkräfte der Bundeswehr sowie des Technischen Hilfswerks. 

29.12.2020 • 19:40 Uhr

Britin erhält zweite Corona-Impfdosis

In Großbritannien haben die ersten Menschen den zweiten Teil ihrer Corona-Schutzimpfung erhalten. Unter ihnen war auch die 91-Jährige, die am 8. Dezember als erste Britin mit dem Mittel des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer geimpft worden war. "Wir sind hocherfreut, Margaret Keenan heute wieder im Universitätskrankenhaus Coventry zu begrüßen", sagte Klinikchef Andy Hardy. Keenan sei der erste Mensch weltweit, der den Impfstoff nach dessen klinischer Freigabe erhalten habe.

Das Mittel muss in zwei Dosen im Abstand von drei Wochen gespritzt werden, um Immunität zu bewirken. Bei den Tests ergab sich nach Angaben der Entwickler eine Wirksamkeit von 95 Prozent.

29.12.2020 • 19:13 Uhr

Spahn rechnet mit allgemeinem Zugang zu Impfstoff im Sommer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass sich jeder in Deutschland "Richtung Sommer" impfen lassen kann. Dies hänge davon ab, ob die Impfstoffe weiterer Unternehmen wie Johnson & Johnson, AstraZeneca und CureVac zugelassen würden, sagte er "Bild Live".

Zugleich verteidigte er den eingeschlagenen europäischen Weg beim Kauf des Impfstoffs. "Es ist für alle knapp", sagte der CDU-Politiker. Deutschland habe viel Impfstoff bestellt. "Die absolute bestellte Menge verändert wenig daran, wie viel am Anfang es jetzt halt gibt, zum Beginn, wo es knapp ist." Deutschland erwarte von den Herstellern Biontech und Moderna zusammen über 130 Millionen Impfdosen. "Die allein würden schon reichen im nächsten Jahr, um jedem, der geimpft werden will, ein Impfangebot zu machen."

29.12.2020 • 18:30 Uhr

Designierte US-Vize Harris lässt sich live im TV impfen

Die designierte US-Vize-Präsidentin Kamala Harris hat sich vor laufenden Kameras impfen lassen. "Ich will alle dazu ermutigen, sich den Impfstoff geben zu lassen", sagte sie. Die Impfung sei vergleichsweise schmerzlos, sicher und rette Leben. Harris erhielt den Impfstoff von Moderna. Der designierte Präsident Joe Biden hatte sich vergangene Woche ebenfalls live im Fernsehen impfen lassen.

Kamala Harris bei der Corona-Impfung. | AFP

Bild: AFP

29.12.2020 • 18:08 Uhr

Neuer Höchststand: Großbritannien meldet 53.000 Neuinfektionen

Die Corona-Neuinfektionen in Großbritannien steigen weiter steil an. Am Dienstag verzeichneten die Behörden den Rekordwert von 53.135 neuen Fällen. Erst am Montag hatten sie mit 41.385 Neuinfektionen den höchsten Tagesanstieg seit Beginn der Pandemie gemeldet. Die Quote je 100.000 Einwohner stieg auf 381,5. Großbritannien ist eines der am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Länder in Europa.

29.12.2020 • 18:05 Uhr

Auch Irland beginnt mit Corona-Impfungen

Zwei Tage nach den meisten anderen EU-Staaten hat auch Irland mit den Cornavirus-Impfungen begonnen. Die 79-jährige Annie Lynch war die erste, die am Dienstag das Vakzin des US-Herstellers Pfizer und seines deutschen Partners Biontech bekam. "Wie alle anderen auch habe ich auf den Impfstoff gewartet und ich habe wirklich das Gefühl, dass es jetzt ein bisschen Hoffnung gibt", sagte die zehnfache Großmutter nach einem Bericht des irischen Fernsehsenders RTE.

29.12.2020 • 17:56 Uhr

Berliner Polizei will Verbot von "Querdenken"-Demo durchsetzen

Die Berliner Polizei möchte das Verbot der geplanten "Querdenken"-Demonstration am Mittwoch in Berlin entschlossen durchsetzen. Die Beamten stellten sich darauf ein, dass trotz des Verbots Demonstranten am Mittwoch in die Hauptstadt kommen, sagte eine Sprecherin. Der Zustrom von Menschen zu verbotenen Versammlungen solle unterbunden werden. Neben der verbotenen Demo wurden für den Tag mehrere Gegenveranstaltungen angemeldet, darunter zwei Fahrradkorsos. Die Polizei will nach eigenen Angaben mit 2000 Beamten im ganzen Stadtgebiet im Einsatz sein.

29.12.2020 • 17:45 Uhr

Coronavirus-Mutation in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen

Die britische Mutation des Coronavirus ist nun auch nachweislich in Nordrhein-Westfalen angekommen. "Das Landeszentrum Gesundheit ist gestern Nachmittag vom RKI telefonisch darüber informiert worden, dass die aus Großbritannien bekannte Mutation des Coronavirus bei einer Person aus dem Kreis Viersen und damit erstmals auch in NRW nachgewiesen worden ist", teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit. Das örtliche Gesundheitsamt gehe dem Fall mit der neuen Zusatzinformation nun weiter nach.

Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet. Wie der Kreis Viersen mitteilte, handelte es sich bei dem Infizierten um einen 58-Jährigen, der Anfang Dezember erkrankt und inzwischen bereits wieder genesen sei. Der Mann habe sich nicht in Großbritannien, sondern bei einem Kollegen aus Tschechien angesteckt. In den vergangenen Tagen war die mutierte Coronavirus-Variante B.1.1.7 auch schon bei Patienten in Baden-Württemberg und Niedersachsen nachgewiesen worden.

29.12.2020 • 17:39 Uhr

Erste britische Impf-Patientin erhält zweite Dosis

Vor drei Wochen wurde Margaret Keenan als erster Mensch in Großbritannien gegen das Coronavirus geimpft - nun hat die mittlerweile 91-Jährige die zweite Dosis des Mittels erhalten. Der Großmutter wurde die Spritze am Dienstag in der mittelenglischen Stadt Coventry gesetzt. Für den vollen Impfschutz sind zwei Dosen pro Person nötig. "Es ist fantastisch zu sehen, dass Margaret Keenan ihre zweite Dosis der Pfizer-Biontech-Corona-Impfung bekommen hat", twitterte Gesundheitsminister Matt Hancock. "Wir werden es gemeinsam durch diese Pandemie schaffen."

29.12.2020 • 17:30 Uhr

Hamburgs Schüler bleiben nach Ferien länger zu Hause

Die meisten Hamburger Schüler bleiben nach den Weihnachtsferien länger zu Hause. Die Anwesenheitspflicht in den Hamburger Schulen wird wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 17. Januar aufgehoben. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Damit gelte weiterhin ein eingeschränkter Schulbetrieb. Bisher galt die Regel bis zum 10. Januar. Darüber hinaus geht der Senat davon aus, dass auch in den letzten beiden Januarwochen kein regulärer Präsenzunterricht in allen Klassenstufen stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung darüber werde der Senat nach Abstimmung mit den anderen Bundesländern sowie unter Berücksichtigung der Infektionslage im Januar treffen.

29.12.2020 • 17:20 Uhr

Medienbericht: Dänemark will Lockdown verlängern

Dänemark wird einem Medienbericht zufolge wegen stark steigender Fallzahlen den Lockdown um zwei Wochen verlängern. Er werde dann bis zum 17. Januar gelten, berichtet der Sender TV2 unter Berufung auf nicht weiter genannte Insider. Die Regierung werde die Maßnahme am Abend bekanntgeben.

29.12.2020 • 16:33 Uhr

Betrüger geben sich als Corona-Impfteam aus

Die Polizei hat davor gewarnt, dass sich Betrüger im sächsischen Vogtlandkreis als vermeintliches Corona-Impfteam ausgeben könnten. Jeder solle wachsam sein, wenn Unbekannte ohne Ankündigung vor der Tür stünden und sich als medizinisches Personal ausgäben, teilte die Polizei Zwickau mit. Auf keinen Fall sollten solche Menschen ins Haus gelassen werden.

Anlass für die mögliche neue Betrugsmasche war ein Fall aus Treuen im Vogtland. Ein Bewohner meldete sich am Montagabend bei der Polizei und meldete, dass zwei Männer in weißen Jacken und mit Koffern bei ihm geklingelt hätten und vorgaben, ihn gegen Corona impfen zu wollen. Laut Mitteilung wimmelte der Mann die mutmaßlichen Betrüger ab und informierte die Beamten.

29.12.2020 • 16:32 Uhr

EU gewährt weitere Hilfen für Airline Alitalia

Die EU-Kommission hat dem italienischen Staat erlaubt, die angeschlagene Airline Alitalia mit weiteren 73 Millionen Euro Corona-Hilfen zu unterstützen. Mit dem Geld soll das Unternehmen Schäden kompensieren, die durch die Corona-Pandemie auf knapp 20 Flugrouten zwischen Mitte Juni und Ende Oktober dieses Jahres entstanden waren, hieß es in der Mitteilung der EU-Kommission.

Alitalia-Maschinen am Fiumicino-Airport in Rom

Der italienische Staat darf die angeschlagene Airline Alitalia mit weiteren 73 Millionen Euro Corona-Hilfen unterstützen.

Wegen der Beschränkungen während der Corona-Krise habe die Fluggesellschaft vor allem auf internationalen und interkontinentalen Strecken herbe Verluste eingefahren. Damit gestattet Brüssel weitere Subventionen für Alitalia, nachdem bereits im September fast 200 Millionen Euro an Staatshilfen zugelassen wurden. Auch diese Mittel waren für den Ausgleich von Schäden, die wegen Corona zwischen Anfang März und Mitte Juni entstanden waren.

29.12.2020 • 15:58 Uhr

Ein Drittel weniger Labortests in der Weihnachtswoche

In der Weihnachtswoche ist die Zahl der Labortests auf das Coronavirus in Deutschland nach Verbandsdaten um knapp ein Drittel eingebrochen. Knapp 976.200 sogenannte PCR-Tests seien vom 21. bis 27. Dezember durchgeführt worden, teilte der Verein Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) mit. In der Woche zuvor seien es noch rund 1,47 Millionen solche Tests gewesen.

Der Anteil positiver Tests stieg nun auf 13,2 Prozent (Vorwoche 11,8 Prozent). Die Labore hätten ihre Kapazitäten auch über die Feiertage auf dem üblichen Wochenendniveau verfügbar gehalten, betonte der Verband. Diese seien aber deutlich weniger in Anspruch genommen worden. Begründet wurde dies mit weniger Abstrich-Entnahmen und mit Schnelltestangeboten, die kurz vor Weihnachten noch verstärkt genutzt worden seien.

Schnelltest-Befunde hätten nur eine Gültigkeit von Stunden, mahnte der Verband und rief zum Einhalten der Regeln zur Viruseindämmung auf.

29.12.2020 • 15:39 Uhr

Belarus beginnt ebenfalls mit Impfungen - "Sputnik V" im Einsatz

Auch Belarus will mit dem Impfen seiner Bevölkerung mit dem russischen Vakzin "Sputnik V" beginnen. Die erste Lieferung sei eingetroffen, teilte das Gesundheitsministerium der Staatsagentur Belta zufolge mit. Zuerst sollen Ärzte, Lehrer und Spezialisten den Impfstoff erhalten, die mit vielen Menschen in Kontakt kommen. "Die Impfung ist freiwillig", sagte Gesundheitsminister Dmitri Pinewitsch. Ende Februar wolle man den Impfstoff selbst herstellen.

Nach früheren Angaben will Belarus bis zu sechs Vakzine verschiedener Hersteller einsetzen. "Wir planen die Impfung von 1,2 Millionen Menschen in Belarus. Vielleicht von zwei Millionen", hatte Machthaber Alexander Lukaschenko vor wenigen Tagen gesagt. Er selbst sei aber skeptisch gegenüber Impfungen.

29.12.2020 • 15:34 Uhr

Vatikan legt 20-Punkte-Plan für faire Impfstrategien vor

Der Vatikan hat in einem 20-Punkte-Papier Pläne und Vorschläge für den weltweiten Ablauf der Corona-Impfkampagnen veröffentlicht. Der Heilige Stuhl will damit zu Entscheidungen in der Corona-Krise beitragen. Sofortiges Handeln als Reaktion auf die Pandemie sei unerlässlich für die weltweite "Heilung", hieß es in der Note. Die Kirche forderte darin von den Regierungen der Welt eine gerechte Verteilung der Impfdosen, da ansonsten Ungerechtigkeit entstünde. Die Covid-19-Kommission des Vatikans und die päpstliche Akademie des Lebens erklärten weiter, dass der Impfstoff moralisch vertretbar sei. Für seine Entwicklung hatten manche Firmen geklonte Zellen abgetriebener Föten verwendet. Da sich aber Menschen in einigen Ländern, nicht aussuchen können, welches Präparat sie bekommen möchten, sei eine Impfung moralisch in Ordnung.

Das Dokument führte außerdem sechs Richtlinien für die von Papst Franziskus gegründete Covid-19-Kommission auf. Die Kirche will danach ihre Stimme nutzen, um weltweit vor allem für die Verletzlichen die "Qualität an Impfstoffen und Behandlungen" sicher zu stellen. Die Kommission soll außerdem Zugang zu wissenschaftlichen Informationen erhalten und die Impfstrategien beobachten dürfen.

29.12.2020 • 15:13 Uhr

Litauen: Offenbar mehr Corona-Tote als bislang angenommen

In Litauen gibt es vermutlich deutlich mehr Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus als bislang angenommen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind bei der Digitalisierung von Daten der zuständigen Gesundheitsbehörde 804 zuvor nicht erfasste Todesfälle entdeckt worden. "Es wurde festgestellt, dass 324 Coronavirus-Todesfälle und 480 Todesfälle von Corona-infizierten Personen mit anderen Ursachen nicht gezählt wurden", teilte das Ministerium in Vilnius mit. Aufgefallen seien die bislang unerfassten Fälle beim Abgleich der Statistiken der Behörde und des staatlichen Registerzentrums im Zeitraum von Oktober bis Dezember.

Litauen weist nach Angaben der EU-Behörde ECDC aktuell die höchste Infektionsrate in Europa auf, nachdem zu Beginn der Corona-Pandemie die Zahl der Neuinfektionen lange relativ niedrig geblieben war. Insgesamt wurden in dem Ostseestaat mit knapp drei Millionen Einwohnern bislang mehr als 134.000 Infektionsfälle erfasst. Offiziell starben nach bisherigen Angaben 1347 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

29.12.2020 • 15:00 Uhr

Laschet: "Bleiben Sie zu Hause"

Nach dem Besucherandrang in einigen deutschen Wintersportgebieten über Weihnachten befürchten die Behörden eine neue Welle von Ausflüglern zu Silvester. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet appellierte mit Blick auf die Corona-Pandemie an die Bürger, auf Kurztrips nach Winterberg im Sauerland zu verzichten. "Große Menschenansammlungen erhöhen das Risiko einer weiteren Ausbreitung der Pandemie", mahnte er. "Mein Appell lautet daher: Bleiben Sie zu Hause." Das Land unterstütze Winterberg bei allen Maßnahmen, um weitere Tagestouristen von der Anreise abzuhalten, sagte Laschet der Nachrichtenagentur dpa. "Wir sind bereit, auch kurzfristig mehr Einsatzkräfte zu schicken." Verstöße gegen Corona-Regeln würden konsequent geahndet. Dabei geht es vor allem ums Rodeln, Spazierengehen und Wandern, denn Skilifte stehen wegen der Maßnahmen gegen die Pandemie still.

Trotzdem hatten sich heute erneut wieder zahlreiche Ausflügler auf den Weg nach Winterberg gemacht. Tagesbesucher hatten bereits am vergangenen Sonntag und gestern für ein Verkehrschaos mit überfüllten Parkplätzen und kilometerlangen Staus gesorgt.

29.12.2020 • 14:57 Uhr

Argentinien: Impfstart mit russischem Impfstoff "Sputnik V"

Argentinien hat mit dem russischen Corona-Impfstoff "Sputnik V" als weiteres Land in Lateinamerika mit der Impfung der Bevölkerung gegen das Coronavirus begonnen. "Der nationale Coronavirus-Impfplan wurde landesweit zeitgleich gestartet", berichtete die argentinische Nachrichtenagentur Telam. Der argentinischen Zeitung "El Clarín" zufolge wurden fast 300.000 Impfdosen in allen Provinzen des südamerikanischen Landes verteilt. Die erste Charge ist wie zuvor in den lateinamerikanischen Ländern Mexiko, Chile und Costa Rica, die alle drei den Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer benutzen, für das Gesundheitspersonal bestimmt.

Neben einer Krankenschwester gehörten auch der Gouverneur sowie der Vize-Gesundheitssekretär der Provinz Buenos Aires zu den ersten Argentiniern, die eine Corona-Impfung erhielten. "Heute ist der Anfang vom Ende der Pandemie in Argentinien", schrieb der Gouverneur auf Twitter.

29.12.2020 • 14:52 Uhr

Auswirkungen der Pandemie auf die Kirchen

Nicht nur die Kirchen waren Weihnachten vielerorts leer. Auch in den Kollektenkörbchen landete viel weniger als sonst. Die kirchlichen Hilfswerke fürchten einen Spenden-Einbruch zu Lasten armer Länder.

29.12.2020 • 14:49 Uhr

Forderungen nach längeren Schulschließungen in Großbritannien

Angesichts der Höchstwerte bei Corona-Patienten und Neuinfektionen in Großbritannien werden Forderungen nach einer längeren Schließung der Schulen nach den Weihnachtsferien lauter. Es sei nicht sicher, die Schulen wie geplant am kommenden Montag zu öffnen, sagte Zubaida Haque vom wissenschaftlichen Expertengremium Sage dem Fernsehsender ITV. "Kinder müssen in die Schule gehen, aber sie müssen auf eine sichere Schule gehen", so Haque. Die in Großbritannien entdeckte Mutation des Coronavirus habe die Lage geändert, die Situation sei kritisch. Über ein Regierungstreffen zur Schulfrage wurde zunächst nichts bekannt.

Schüler und Studenten sollen sich unter Aufsicht eines Lehrers oder Freiwilligen bald selbst testen. Um die geplanten Massentests durchführen zu können, setzt die Regierung auf die Hilfe des Militärs. 1500 Armeeangehörige sollen die jungen Leute unterstützen, wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte. Allerdings wird der Großteil über das Telefon oder das Internet Hilfe leisten.

29.12.2020 • 14:43 Uhr

Spahn gibt Gehälter-Garantie für Kliniken ab

Angesichts der finanziellen Not vieler Krankenhäuser hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Garantie für die Weiterzahlung von Gehältern ausgesprochen. "Wir wollen und werden die Liquidität der Krankenhäuser in der Krise sichern - darauf können sich die Beschäftigten verlassen", sagte Spahn den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Zuvor hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) gewarnt, dass viele Kliniken bald die Gehälter nicht mehr zahlen könnten. 

Laut dem neuen Krankenhaus-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts ist ein großer Teil der Häuser in der Corona-Pandemie in Geldnot geraten - unter anderem, weil geplante Operationen verschoben werden mussten. Es besteht zudem bereits Personalmangel in der Pflege und im Operationssaal. Spahn kündigte an, dass Bund und Länder Anfang Januar über weitere Maßnahmen beraten würden. 

29.12.2020 • 14:04 Uhr

Thüringen: Katastrophenfall im Landkreis Sonneberg

Der Thüringer Landkreis Sonneberg hat heute pandemiebedingt den Katastrophenfall ausgerufen. Hauptgrund sei die angespannte Lage in mehreren Pflege- und Betreuungseinrichtungen, dem Rettungswesen sowie den örtlichen Krankenhäusern, erklärte Landrat Hans-Peter Schmitz. All das ergebe sich aus Personalengpässen, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen seien.

Es gehe vor allem darum, einen rechtlichen Rahmen für den Einsatz von ehrenamtlichen Kräften zu schaffen, "um die Bewältigung der diffusen pandemischen Lage in wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge zu gewährleisten". Ziel sei es, die zur Verfügung stehenden Kräfte unter einer einheitlichen Leitung zu bündeln und im Bedarfsfall umgehend einsetzen zu können, hieß es. Zur Koordinierung sei eine Sanitätseinsatzleitung gebildet worden. Außerdem wurde der Katastrophenschutzzug des Landkreises in Alarmbereitschaft versetzt.

29.12.2020 • 13:42 Uhr

Russland will Impfpass einführen

Russland will einen Impfpass für Menschen einführen, die sich gegen das Coronavirus geimpft haben. Das sei für Januar geplant, sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko der Agentur Interfax zufolge. Vorgesehen ist demnach ein entsprechender Vermerk in einem staatlichen Internetportal. Viele Russen haben dort ein Konto mit allen persönlichen Daten. Darüber können etwa staatliche Dienstleistungen abgewickelt werden. In dem Portal solle der Impfpass hinterlegt werden, sagte Muraschko.

Mann mit Maske vor dem Kreml | AFP

In Russland sind Impfungen wie in Deutschland freiwillig. Seit Beginn der Pandemie haben sich nach offiziellen Angaben mehr als drei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Bild: AFP

29.12.2020 • 13:38 Uhr

China fordert schärfere Kontrollen von Fleischimporten

China fordert verstärkte Kontrollen von Fleischimporten. Es seien mehrfach Coronaviren auf den Verpackungen von Kühlprodukten entdeckt worden, sagt der Sprecher der China Meat Association, Gao Guan. China ist der weltgrößte Fleischmarkt.

29.12.2020 • 12:53 Uhr

Außenhandel rechnet mit Einbruch bei Exporten

Der deutsche Außenhandel wird aus Sicht des Branchenverbands BGA in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise um mindestens zwölf Prozent schrumpfen. "Das bedeutet ein Volumen von rund 160 Milliarden Euro beim Export, das wir in diesem Jahr schmerzlich vermissen", sagte der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, in Berlin. Im Jahr 2019 hatte Deutschland noch Waren im Wert von mehr als 1,3 Billionen Euro exportiert.

Containerschiffe und Kräne im Hamburger Hafen. | dpa

Bild: dpa

29.12.2020 • 12:51 Uhr

Lauterbach gegen Präsenzunterricht nach Lockdown

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich gegen eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nach dem 10. Januar ausgesprochen. "Nach dem Lockdown darf es keine Rückkehr zum regulären Präsenzunterricht geben. Maske, Lüften plus 30 Kinder geht nicht, ansonsten droht wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post".

Er forderte "bundesweit geteilte Klassen, zusätzliche Unterstützung für Lernschwächere, ausnahmslose Maskenpflicht in den Schulgebäuden und verkürzte Sommerferien zum Ausgleich der Defizite". Verkürzte Sommerferien hatte vor kurzem auch schon der Deutsche Kinderschutzbund gefordert und sich im Gegenzug für eine Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar ausgesprochen.

Schülerinnen und Schüler in München nehmen mit Mund- und Nasenschutz am Unterricht teil. (Archivbild) | dpa

Schülerinnen und Schüler in München nehmen mit Mund- und Nasenschutz am Unterricht teil. Bild: dpa

29.12.2020 • 12:19 Uhr

Touristenzahlen in Italien wegen Corona eingebrochen

In Italien sind im Jahr der Corona-Pandemie die Touristenzahlen eingebrochen. Insgesamt haben von Januar bis September 2020 knapp 69 Prozent weniger ausländische Touristen das Mittelmeerland besucht als noch im Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt Istat mitteilte. Die Behörde sprach von einem "tiefgreifenden Schock" durch Corona. Im Sommer reisten auch die Italiener weniger im eigenen Land.

Unter den ausländischen Gästen waren im Sommer 2020 die Deutschen mit rund 47 Prozent klar in der Mehrheit. Allerdings machten in den Hauptreisemonaten Juli bis September rund 34 Prozent weniger Deutsche Urlaub in Italien als noch im selben Zeitraum des Vorjahres. US-Amerikaner blieben fast ganz aus (minus 95 Prozent). Besonders stark gingen die Touristenzahlen in den großen Städten und Kommunen am Mittelmeer zurück. Der Negativ-Spitzenwert lag im April, zur Zeit des Lockdowns in Italien, mit einem Rückgang von etwa 96 Prozent im Vergleich zu April 2019.

29.12.2020 • 12:08 Uhr

Nach Verzögerungen: Impfdosen in Spanien eingetroffen

Nach Lieferverzögerungen wegen eines logistischen Problems sind in Spanien mehr als 350.000 Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer eingetroffen. Die Impfdosen wurden von fünf Flugzeugen in fünf verschiedene spanische Städte geflogen und von dort aus weiter verteilt, wie die Regierung in Madrid mitteilte. Nun könne eine "massive Impfkampagne" in Spanien beginnen, betonte die Regierung. Die Armee sorgte dafür, dass auch die Inselgruppen Balearen und Kanaren sowie die Enklaven Ceuta und Melilla mit dem Vakzin versorgt wurden.

Spanien hatte am Samstag die ersten Impfdosen des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer erhalten und wie die meisten EU-Länder am Sonntag mit den Impfungen begonnen. Eine weitere für Montag erwartete große Lieferung des Vakzins verzögerte sich aber um 24 Stunden. In den kommenden drei Monaten soll Spanien wöchentlich 350.000 Impfdosen von Biontech/Pfizer erhalten. Wenn alles nach Plan laufe, könnten bis zum Sommer etwa 70 Prozent der Bevölkerung gegen das neuartige Coronavirus geimpft werden, sagte der spanische Gesundheitsminister Salvador Illa in einem Interview mit dem spanischen Fernsehen.

29.12.2020 • 12:04 Uhr

Peking riegelt Bezirk im Kampf gegen Coronavirus ab

Die Behörden in Peking haben zehn Stadtteile im nordöstlichen Bezirk Shunyi abgeriegelt. Dort wurden 16 Infektionen seit dem 18. Dezember gemeldet. "Die Covid-Prävention und -Kontrolle der Hauptstadt muss den Notfallmodus einleiten", sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Dies ist die erste Absperrung in der chinesischen Hauptstadt seit dem letzten Ausbruch des Coronavirus in den Monaten Juni und Juli.

29.12.2020 • 11:50 Uhr

Fast 42.000 Menschen in Deutschland geimpft

Bis einschließlich Montag haben in Deutschland 41.962 Menschen die erste Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten. Das berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) heute. Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug demnach 19.084 Impfungen. Das ist allerdings nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften, sondern kann auch Nachmeldungen einschließen, wie das RKI schreibt.

Eine Impfquote, also den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung, nennt das RKI zunächst nicht. Dazu sei die Zahl der Geimpften derzeit noch zu gering, erläuterte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Erfasst werden derzeit Impfungen mit der ersten Impfdosis. Eine zweite Impfung ist etwa drei Wochen nach der ersten fällig, um einen vollständigen Impfschutz zu erzielen. Es ist somit nicht davon auszugehen, dass alle Geimpften bereits sicher vor der Erkrankung Covid-19 geschützt sind.

29.12.2020 • 11:45 Uhr

England meldet neuen Höchstwert bei Corona-Patienten in Kliniken

Die Zahl der im Krankenhaus wegen Covid-19 behandelten Patienten hat in England den Höchstwert von April überstiegen. Am Morgen wurden 20.426 Menschen in Kliniken behandelt, wie aus offiziellen Zahlen hervorging. Den vorherigen Höchststand hatte es am 12. April mit 18.974 Patienten gegeben. Der Chef der britischen Gesundheitsversorgung NHS, Simon Stevens, sagte, das Kranken- und Pflegepersonal sei zurück "im Auge des Sturms".

Die britischen Behörden machen eine neue Coronavirus-Variante verantwortlich für die steigenden Infektionszahlen. Sie wurde zuerst im Südosten Englands entdeckt. Für fast die Hälfte der Bevölkerung Englands gelten strenge Beschränkungen, um die Ausbreitung einzudämmen. Impfstoffe gegen das Virus machten Hoffnung, sagte Stevens. Er schätzte, alle gefährdeten Personen in Großbritannien könnten bis zum Ende des Frühjahrs gegen Corona geimpft sein. Der Berater der britischen Regierung, Andrew Hayward, fordert strengere Restriktionen des öffentlichen Lebens. Die bestehenden Maßnahmen seien nicht ausreichend.

29.12.2020 • 11:18 Uhr

Bis August soll jeder Ire eine Impfung erhalten können

Irland will bis kommenden August jedem Bürger eine Impfung gegen das Coronavirus ermöglichen. Das teilt der Vertreter der Regierung, Brian MacCraith, mit. Bei den Berechnungen seien allerdings Minderjährige und Schwangere nicht einbezogen worden. Zudem sei eine Minderheit einkalkuliert worden, die die Impfung wahrscheinlich ablehnen werde.

29.12.2020 • 11:00 Uhr

Pharma-Industrie rechnet mit mehr Impfstoff

Die Pharma-Industrie rechnet damit, dass in Deutschland schon bald eine größere Zahl an Dosen mit Corona-Impfstoff zur Verfügung steht. "Wir werden im Januar noch deutlich mehr Impfungen haben, weil immer mehr der vom Staat bestellten Mengen geliefert werden", sagt Han Steutel, der Präsident des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa), der Düsseldorfer "Rheinischen Post". 

Nach Steutels Worten funktioniert dies nur, weil die Hersteller vorproduziert hätten. "Jeder weitere Hersteller, der eine Zulassung erhält, wird ebenfalls mit vorproduzierten Chargen schnell im Markt sein", sagte Steutel voraus.

Eine Hand mit blauem Handschuh hält eine Spritze mit einem Impfstoff | picture alliance / Pressebildage

Han Steutel, der Präsident des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa) verwies darauf, dass gerade überall in Deutschland Produktionskapazitäten für den Corona-Impfstoff hochgefahren würden: etwa in Mainz, Idar-Oberstein, Marburg, Laubheim, Dessau, Brehna und Tübingen. Bild: picture alliance / Pressebildage

29.12.2020 • 10:50 Uhr

Chef der Bundesärztekammer hält Sonderrechte für Geimpfte für unfair

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich gegen Sonderrechte für Menschen ausgesprochen, die gegen das Corona-Virus geimpft sind. Dem NDR sagte Reinhardt, angesichts der nicht ausreichend vorhandenen Impfstoffkapazitäten seien diejenigen, die sich vielleicht impfen lassen wollen, gar nicht in der Lage, dies vornehmen zu lassen. Insofern glaube er, dass es unfair wäre, Sonderrechte zu gewähren. Stattdessen sollte man sich laut Reinhard darauf konzentrieren, in kürzester Zeit ausreichend Kapazitäten aufzubauen, damit diejenigen, die dies möchten, sich auch impfen lassen können. Die Versorgung mit Impfstoffen muss laut Reinhardt gesteigert werden.

29.12.2020 • 10:34 Uhr

Iran testet erstmals im eigenen Land entwickelten Corona-Impfstoff

Im Iran ist heute erstmals der in dem Land entwickelte Corona-Impfstoff "Coviran Barekat" getestet worden. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden in Anwesenheit des iranischen Gesundheitsministers drei Testpersonen mit dem Mittel geimpft. In der ersten Testphase sollen 56 weitere Testpersonen geimpft und in weniger als einem Monat Ergebnisse bekanntgegeben werden.

Nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani wird der Iran sowohl ausländische Impfstoffe importieren als auch die vor Ort produzierten benutzen. Wegen der US-Sanktionen hat der Iran keinen Zugang zum globalen Banksystem und daher auch Probleme mit dem Zahlungsverkehr. Diese wirken sich auch auf die Bestellung von Impfstoffen aus. Die iranische Zentralbank hat aber bereits 200 Millionen Euro für die Einfuhr der Corona-Impfstoffe bereitgestellt.

Eine Probandin erhält den Corona-Impfstoff "Coviran Barekat" | AP

Eine Probandin erhält den Corona-Impfstoff "Coviran Barekat". Wegen der US-Sanktionen kann der Iran nur sehr schwer Vakzine aus dem Ausland bestellen. Bild: AP

29.12.2020 • 09:45 Uhr

Höchste Fallzahlen in Israel seit Oktober

Zwei Tage nach Beginn eines neuen Teil-Lockdowns in Israel sind die Corona-Infektionszahlen im dem Land auf den höchsten Stand seit drei Monaten geklettert. Das Gesundheitsministerium teilte mit, binnen 24 Stunden seien 5449 neue Fälle registriert worden - zuletzt waren die Zahlen Anfang Oktober so hoch gewesen. Zum Vergleich: Die deutschen Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 12.892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Deutschland hat etwa neunmal so viele Einwohner wie Israel. Am Sonntagnachmittag war in dem Mittelmeerland ein dritter Teil-Lockdown in Kraft getreten, der zunächst für zwei Wochen dauern soll. Es wird jedoch mit einer Verlängerung um mehrere Wochen gerechnet.

29.12.2020 • 09:02 Uhr

Indien bestätigt neue Corona-Variante bei Reiserückkehrern

In Indien sind sechs Menschen gefunden worden, die in den vergangenen Wochen aus dem Vereinigten Königreich zurückgekehrt sind und sich mit einer neuen Coronavirus-Variante angesteckt haben. Alle sechs seien isoliert und Mitreisende ausfindig gemacht worden, teilte das indische Gesundheitsministerium mit. Enge Sozialkontakte der Infizierten seien ebenfalls in Quarantäne untergebracht worden. Allgemein verzeichnete Indien heute mehr als 16.000 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der Fälle ist auf 10,2 Millionen gestiegen und fast 150.000 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

29.12.2020 • 09:00 Uhr

Müller erwartet im Januar anhaltende Auflagen

Trotz aktuell leicht sinkender Infektionszahlen könnte der Shutdown nach Einschätzung von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller nach dem 10. Januar in die Verlängerung gehen. "Ich gehe fest davon aus, dass wir weiterhin mit Einschränkungen leben müssen. Ob das so umfassend ist, wie wir das jetzt erleben, das muss man dann eben an Hand der Zahlen bewerten", sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidenten-Konferenz im ZDF.

29.12.2020 • 08:00 Uhr

Intensivmediziner befürchten verschärften Personalmangel

Der Mangel an Pflegekräften in Krankenhäusern infolge der Corona-Pandemie könnte sich aus Sicht der Intensivmediziner noch verstärken. "Wir befürchten durch die monatelangen Belastungen, die die Pflegekräfte jetzt mitgemacht haben auf den Intensivstationen, dass wir Anfang kommenden Jahres Leute haben werden, die unter der Last zusammenbrechen und nicht mehr resilient genug sind und tatsächlich dann ins Aus gehen", sagte der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Uwe Janssens, im gemeinsamen "Morgenmagazin" von ARD und ZDF.

"Die Lage auf den Intensivstationen ist nach wie vor wirklich sehr angespannt." Man kämpfe weiter mit den Folgen der hohen Infektionszahlen der vergangenen Wochen. So gebe es etwa im Raum Aachen oder auch in Köln unter zehn Prozent freie Intensivbetten. "In anderen Regionen sieht das ähnlich aus", betonte der Mediziner.

29.12.2020 • 07:05 Uhr

Israel will bis März 60 Prozent der Bevölkerung impfen

Premier Netanyahu spricht von einem "Impf-Weltrekord": In Israel wird besonders schnell gegen das Coronavirus geimpft. Bis März sollen 60 Prozent der Bevölkerung das Vakzin erhalten haben. Wie schafft das Land das?

29.12.2020 • 06:58 Uhr

Städtetag fürchtet Einbruch bei Kommunalfinanzen

Der Deutsche Städtetag warnt vor Finanzierungslücken in den Kommunen und pocht auf Entlastung durch Bund und Länder. "Wir appellieren deshalb dringend an Bund und Länder, ihre gute Entscheidung aus 2020 zu erneuern: Wir brauchen auch 2021 und 2022 einen Ausgleich der Gewerbesteuerverluste der Kommunen", sagte der Präsident des Städtetags und Leipziger Oberbürgermeister, Burkhard Jung, der Nachrichtenagentur dpa. Im neuen Jahr werde das Aufkommen der Gewerbesteuer bundesweit um etwa 6,6 Milliarden Euro geringer ausfallen als ursprünglich erwartet.

29.12.2020 • 06:36 Uhr

Regierungsparteien gegen Sonderrechte für Geimpfte

Die Große Koalition prüft rechtliche Schritte, mit denen Privilegien für bereits gegen das Coronavirus geimpfte Personen in der Privatwirtschaft ausgeschlossen werden sollen. Politiker von Union und SPD fordern Solidarität.

29.12.2020 • 06:32 Uhr

Forscher untersuchen neue Virusvariante in Südafrika

Mehr als eine Million Corona-Fälle zählt Südafrika inzwischen. Die Infektionen nehmen rasant zu, wohl getrieben von der dort entdeckten neuen Virusvariante. Forscher vor Ort untersuchen, wie gefährlich sie ist.

29.12.2020 • 06:26 Uhr

NATO verstärkt die Biowaffenabwehr

Angesichts der verheerenden Folgen der Corona-Pandemie verstärkt die NATO ihre Anstrengungen im Bereich der Biowaffenabwehr. Das Coronavirus sei kein im Labor erschaffenes Virus, es zeige aber die Gefahren, die es im Zusammenhang mit dem Einsatz biologischer Kampfstoffe gebe, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Das Verteidigungsbündnis müsse deswegen die Gefahrenabwehr stärken. Die NATO sei beispielsweise schon dabei, den Austausch von Geheimdiensterkenntnissen zu verbessern, um mögliche Angriffe mit Biowaffen zu verhindern.

29.12.2020 • 05:33 Uhr

12.892 Corona-Neuinfektionen und 852 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 12.892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 852 weitere Todesfälle verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut am Morgen bekannt gab. Diese Zahlen sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Dennoch war die Zahl der Todesfälle vor einer Woche mit 731 Fällen geringer. Ein Höchststand von 962 Todesfällen war am 23. Dezember registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen betrug vor einer Woche 19.528.

29.12.2020 • 04:31 Uhr

Umfrage: Deutsche blicken skeptisch ins Corona-Jahr 2021

Die Deutschen sehen der weiteren Entwicklung der Corona-Krise im kommenden Jahr laut einer Umfrage überwiegend skeptisch entgegen. Nach der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur glaubt nur jeder Vierte (26 Prozent), dass die Pandemie 2021 weitgehend überwunden wird. Zwei Drittel meinen dagegen, dass das gefährliche Virus das Leben der Menschen in Deutschland noch das ganze Jahr über beeinträchtigt. 22 Prozent erwarten sogar eine starke Beeinträchtigung.

29.12.2020 • 04:22 Uhr

US-Repräsentantenhaus stimmt für Erhöhung von Corona-Hilfsgeldern

Das US-Repräsentantenhaus hat für die Anhebung einer Einmalzahlung an die meisten Bürgerinnen und Bürger in der Corona-Pandemie votiert und ist damit einer Forderung von Präsident Donald Trump gefolgt. Die von den Demokraten dominierte Kammer sprach sich mit 275 zu 134 Stimmen dafür aus, die Summe auf 2000 Dollar zu erhöhen. Mit den Republikanern war zuvor im Ringen um ein Corona-Hilfspaket ein Kompromiss erzielt worden, der eine Corona-Unterstützung von 600 Dollar vorsieht.

Trump setzte am Sonntag nach tagelanger Blockade widerstrebend seine Unterschrift unter das Kompromissgesetz, das auch den Betrieb der Bundesbehörden bis September sicherstellt und dafür 1,4 Billionen Dollar einplant.

29.12.2020 • 04:05 Uhr

Rio riegelt Stadtstrände wegen Corona zu Silvester ab

Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro verschärft wegen der Corona-Pandemie die Einschränkungen weiter und sperrt zu Silvester die Strände. "Die Zufahrt zu den Stränden wird blockiert", schrieb die Stadtverwaltung von Rio auf Twitter. Bewohner und Arbeiter in diesen Gegenden müssten mit Dokumenten belegen, dass sie berechtigt seien, sich dort aufzuhalten.

29.12.2020 • 03:37 Uhr

Krankenhausgesellschaft: Kliniken können bald Gehälter nicht mehr zahlen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt, dass Kliniken ohne zusätzliche Bundeshilfen bereits im ersten Quartal die Gehälter ihrer Mitarbeiter nicht mehr bezahlen können. "Die Kliniken sind in einer dramatischen Situation: Das Geld aus der Regelversorgung fehlt", sagt der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Die Krankenhäuser verfügten nur noch begrenzt über finanzielle Mittel. Die Kliniken bräuchten eine Liquiditätssicherung. Der DKG-Präsident schlägt vor, dass die Kliniken auf der Basis von 2019 monatlich ihr Budget erhalten sollten. Am Ende des Jahres 2021 könne dann spitz abgerechnet werden.

29.12.2020 • 03:18 Uhr

UN-Chef Guterres: 2021 zum "Jahr der Heilung" machen

Mit Blick auf die Klimakrise und die Corona-Pandemie hat UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Neujahrsansprache dazu aufgerufen, 2021 zum "Jahr der Heilung" zu machen. "Sowohl der Klimawandel als auch die Covid-19-Pandemie sind Krisen, die nur von allen gemeinsam angegangen werden können - als Teil eines Übergangs zu einer integrativen und nachhaltigen Zukunft", sagte Guterres in seiner bereits am Montag veröffentlichten Videoansprache.

29.12.2020 • 03:18 Uhr

Großbritannien müsste zwei Millionen Menschen pro Woche impfen

Nach einer Studie der Londoner Hygiene- und Tropenmedizinhochschule (LSHTM) müsste Großbritannien wöchentlich zwei Millionen Menschen impfen, um eine dritte Welle des Coronavirus-Ausbruchs zu verhindern. "Das strengste Interventionsszenario mit dem härtesten Lockdown in ganz England und geschlossener Schulen im Januar sowie zwei Millionen Impfungen pro Woche ist das einzige Szenario, das die maximale Belastung der Intensivstationen unter das Niveau der ersten Welle senkt", heißt es in der Studie. Ohne umfassende Impfkampagnen könnten Fälle, Krankenhausaufenthalte, Patienten auf der Intensivstation und Todesfälle im Jahr 2021 die im Jahr 2020 übersteigen.