Ein Reisender vor dem Flughafen in Vilnius. | AFP

Coronavirus-Liveblog Auch Litauen schottet sich ab

Stand: 14.03.2020 23:58 Uhr

In der Corona-Krise stellt Litauens Regierung das Land für zwei Wochen unter Quarantäne und die spanische Regierung hat den Notstand ausgerufen - die Entwicklungen vom Samstag im Liveblog zum Nachlesen.

  • Spanien ruft Notstand aus
  • Frankreich schließt Läden, Restaurants und öffentliche Einrichtungen
  • Deutsche Städte ordnen strengere Sicherheitsmaßnahmen an
  • USA weiten Einreisestopp aus
23:19 Uhr

Litauen stellt Land für zwei Wochen unter Quarantäne

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus wird Litauens Regierung das gesamte Land für zwei Wochen unter Quarantäne stellen. Dies beschloss das Kabinett im Vilnius am Abend. Die Maßnahme gelte ab Montag und umfasst die Schließung der Grenze für Ausländer. Nach Regierungsangaben ist es auch Litauern mit Inkrafttreten der Quarantäne verboten, das Land zu verlassen.

Auch sämtliche Geschäfte mit Ausnahmen von Apotheken und Lebensmittelmärkten müssen schließen, öffentliche Veranstaltungen sind untersagt. Zuvor hatte der baltische Staat bereits wieder feste Grenzkontrollen an seinen EU-Binnengrenzen zu Polen und Lettland eingeführt.

23:04 Uhr

Applaus für die Helfer in Spanien

Bewegende Aktion in Spanien: Tausende Bürger gingen am Abend an die Fenster oder auf die Balkone, um sich bei Ärzten, Sanitätern, Krankenpflegern und anderen Helfern mit einem nächtlichen Beifall zu bedanken. In Madrid waren der minutenlange, begeisterte Applaus und Rufe praktisch in der ganzen Stadt zu hören, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete. Auto- und Busfahrer veranstalten Hup-Konzerte.

Dem per WhatsApp und im Netz verbreiteten Aufruf zu der Aktion kamen nach Medienberichten auch in vielen anderen Teilen des Landes viele Menschen nach.

Menschen klatschen in Madrid Beifall.  | REUTERS

Applaus auf den Balkonen: In Spanien klatschten Tausende Menschen Beifall nach einem Aufruf in den sozialen Medien, um sich bei Helfern im Gesundheitswesen zu bedanken. Bild: REUTERS

22:38 Uhr

Tipps zum Schutz vor Krankheitserregern

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt in einem Erklärvideo, wie sich Krankheitserreger in Zeiten der Corona-Pandemie möglichst gering ausbreiten.

22:15 Uhr

Kuwait schließt Einkaufszentren

Kuwait hat der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge beschlossen, alle Einkaufszentren zu schließen. Läden, die Nahrungsmittel verkaufen, blieben aber weiterhin geöffnet.

21:54 Uhr

Weitere Länder in Afrika betroffen

Auch die afrikanischen Staaten Mauretanien, Ruanda, die Seychellen und die Zentralafrikanische Republik haben erste Corona-Fälle gemeldet. Damit sind nun 23 Länder in Afrika von der Pandemie betroffen.

21:51 Uhr

Tipps im Umgang mit der Corona-Krise

Die Weltgesundheitsorganisation verbreitet im Internet kurze Ratschläge, wie sich die Menschen für die Corona-Pandemie wappnen können. So empfiehlt die Organisation etwa, man solle sich kleine Sportübungen ausdenken, die man auch zu Hause absolvieren könne, falls eine Quarantäne nötig wird.

21:40 Uhr

Airbnb gewährt kostenlose Stornierungen

Reisende, die für die kommenden Wochen über Airbnb eine Unterkunft gebucht haben, können diese kostenlos stornieren. Die Sonderregelung gilt für Aufenthalte, die bis einschließlich heute gebucht wurden und bis zum 14. April beginnen.

21:24 Uhr

Mexiko zieht Osterferien vor

Der mexikanische Bildungsminister Esteban Moctezuma hat angekündigt, die Osterferien in dem Land würden vorgezogen und am 20. März beginnen. Sie sollen auf 30 statt 15 Tage ausgeweitet werden.

21:16 Uhr

Netanyahu fordert neue "Alltagsroutine"

Mit der Schließung weiterer Bildungseinrichtungen und der Absage von Veranstaltungen mit mehr als zehn Teilnehmern, die in geschlossenen Räumen stattfinden sollen, weitet auch Israel seine Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus aus. Premierminister Benjamin Netanyahu forderte die Bürger zudem dazu auf, zwei Meter Abstand zueinander zu halten.

"Wir führen Krieg gegen einen unsichtbaren Feind. Wir können das Virus besiegen, aber es braucht eine neue Lebensroutine", sagte Netanyahu.

21:10 Uhr

Spanien ruft Notstand aus

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand ausgerufen. Dieser soll zunächst für 15 Tage gelten.

Im Rahmen des Notstandes werde eine landesweite Ausgangsperre verhängt, kündigte Sánchez weiter an. Nur Wege zur Arbeit, zum Arzt und für wirklich notwendige Besorgungen sind den Bürgern noch erlaubt. Auch um Kinder, Ältere und Hilfsbedürftige zu betreuen, sei es erlaubt, das Haus zu verlassen. Die Corona-Krise erfordere "außergewöhnliche Entscheidungen", betonte er.

Madrid darf nun zum Beispiel Lebensmittel und andere wichtige Güter rationieren und auch beschlagnahmen lassen, Interventionen in Fabriken und anderen Produktionsstätten anordnen und zur Umsetzung der Maßnahmen alle Sicherheitskräfte und auch die Armee mobilisieren.

21:02 Uhr

Corona-Schutz durch Desinfektion

Einige Länder setzen auf großflächige Desinfektionsmaßnahmen in Städten. Ein Beispiel: die Türkei. Auch die historische Fatih-Moschee wird desinfiziert.

Ein Arbeiter in Schutzkleidung und mit Mundschutz desinfiziert die historische Fatih-Moschee als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus. | dpa

Ein Arbeiter in Schutzkleidung und mit Mundschutz desinfiziert die historische Fatih-Moschee als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus. Bild: dpa

20:53 Uhr

Auch Sudan schließt Schulen

Im Sudan sollen die Schulen und Universitäten ebenfalls für einen Monat geschlossen bleiben. Das kündigte das Büro von Premierminister Abdalla Hamdok an.

20:49 Uhr

Debatte um die Grenzen

Während andere Länder sich abschotten, erlaubt Deutschland weiterhin Einreisen - auch aus Risikogebieten. Das ist aber in der Politik zunehmend umstritten.

20:35 Uhr

Bayern hält an Kommunalwahl fest

Trotz der Einschränkungen wegen des Coronavirus hat die bayerische Landesregierung die Bürger dazu aufgerufen, sich morgen an der Kommunalwahl zu beteiligen. Es werden Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte, Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreis- und Bezirkstage gewählt.

20:34 Uhr

Auch RKI bestätigt Anstieg der Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland sind bisher acht Menschen gestorben, nachdem sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Das bestätigte das Robert-Koch-Institut. Bundesweit hätten sich fast 3800 Menschen infiziert. Damit stieg die Zahl der Fälle von Freitag auf Samstag um mehr als 730 an.

20:24 Uhr

G7-Staaten beraten per Videoschalte

Am Montag wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten per Videokonferenz über die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie diskutieren. Gastgeber des Gesprächs wird US-Präsident Donald Trump sein. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt an der Videoschalte.

20:21 Uhr

Repräsentantenhaus verabschiedet Hilfspaket

Mit einer Mehrheit von 363 zu 40 Stimmen hat das US-Repräsentantenhaus dem Entwurf eines Hilfspakets für Betroffene der Coronavirus-Pandemie zugestimmt.

Auf die Maßnahmen hatten sich die Demokraten mit der republikanischen Regierung geeinigt. Es sieht unter anderem kostenlose Corona-Tests bei Verdachtsfällen vor. Außerdem beinhaltet das Paket die Zusicherung, dass Betroffenen 14 Tage lang Lohn gezahlt wird, auch wenn sie nicht arbeiten können.

Anfang der kommenden Woche muss noch der Senat dem Hilfspaket zustimmen.

20:09 Uhr

Frankreich schränkt öffentliches Leben ein

Auch die französische Regierung hat die Schließung der meisten Restaurants, Bars und Kinos beschlossen. Die Anordnung soll ab Mitternacht in Kraft treten und alle "nicht für das Leben notwendige öffentliche Einrichtungen betreffen", kündigte Premierminister Edouard Philippe an. Apotheken und Lebensmittelgeschäfte oder Banken sollen aber geöffnet bleiben.

Die erste Runde der Kommunalwahlen soll Philippe zufolge aber dennoch am Sonntag stattfinden.

Die französische Gesundheitsbehörde bezifferte die Zahl der Infektionen derzeit mit rund 4500. Gegenüber Freitag bedeutet das ein Plus von mehr als 800 Fällen.

19:48 Uhr

Hamburger Obdachlose in Quarantäne

Im Hamburger Winternotprogramm für Obdachlose hat es laut Sozialbehörde einen nachgewiesenen Fall einer Coronavirus-Infektion gegeben. Daraufhin wurde für alle Obdachlose, die sich in der Unterkunft in Hamburg-Mitte aufgehalten hatten, "häusliche Isolation" angeordnet. Sie bleiben für zwei Wochen in der Notunterkunft. Medien zufolge betrifft die Quarantäne bis zu 300 Personen.

19:45 Uhr

Drastischer Anstieg von Infektionen in Italien

Innerhalb von nur einem Tag ist die Zahl der Corona-Infektionen in Italien von mehr als 17.600 auf mehr als 21.100 angestiegen, teilte der Katastrophenschutz des Landes mit. Auch die Todesfälle nahmen um 145 auf insgesamt 1441 zu.

19:39 Uhr

Lettland setzt internationalen Personenverkehr aus

Bis zum 17. März will Lettland den internationalen Verkehr auf Schienen, See, Straßen und in der Luft aussetzen. Alle Staatsbürger, die sich im Ausland aufhalten, sollen bis zu diesem Datum nach Lettland zurückkehren, kündigte  Regierungschef Krisjanis Karins an.

19:36 Uhr

Leere Stadien, leere Regale

Das Auskosten der Frühlingssonne wollten sich heute viele nicht nehmen lassen - trotz Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie. Zur Herausforderung wurde allerdings der Wochenendeinkauf.

19:17 Uhr

Mehr als 4000 Infektionen bundesweit

Die Zahl der erfassten Infektionen in Deutschland ist auf mehr als 4000 Fälle angestiegen. Die Johns Hopkins-Universität spricht von mehr als 4100 Ansteckungen und acht Todesfällen durch das Coronavirus.

19:14 Uhr

Leitlinien für EU-Grenzen gesucht

Einige EU-Staaten führen Kontrollen an ihren Grenzen ein, andere schließen sie gleich ganz. Die EU ringt um eine einheitliche Lösung für den Schutz im Schengenraum.

19:07 Uhr

Rumänien ruft Notstand aus

Der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis hat den Notstand ausgerufen. Er soll ab Montag in Kraft treten und berechtigt die Regierung auch Grundrechte einzuschränken oder Grenzen zeitweilig zu schließen.

18:58 Uhr

"Sie sind versorgt"

Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht "keinen Anlass" für Hamsterkäufe. Die Versorgung mit Lebensmitteln sei gesichert. "Sollte sich die Situation zuspitzen, gibt es bereits Pläne", versicherte der CSU-Politiker auf Twitter.

18:53 Uhr

Umfassende Einschränkungen in Berlin

Der rbb informiert, welche Sicherheitsmaßnahmen der Senat wegen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen hat.

18:44 Uhr

Norwegen macht Flughäfen dicht

Ab Montagmorgen sollen alle norwegischen Flughäfen vorübergehend geschlossen werden. Das teilte Ministerpräsidentin Erna Solberg mit. Die Regierung sei bereit, alles zu tun, um die Wirtschaft des Landes zu schützen. Pläne für eine Ausgangssperre gebe es aber nicht.

18:41 Uhr

Baden-Württembergs Innenminister drängt auf Grenzkontrollen

In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer plädiert der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl dafür, an der Grenze zu Frankreich Grenzkontrollen nach dem Schengener Grenzkodex einzuführen.

Grundsätzlich wird der Grenzverkehr innerhalb der Europäischen Union nicht kontrolliert, die Staaten können aber in besonderen Situationen davon abweichen.

Thomas Strobl | dpa

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl hat sich für Grenzkontrollen ausgesprochen. Bild: dpa

18:27 Uhr

Gerüchte schüren Ängste

Im Internet und über Messenger-Dienste kursieren derzeit Tausende falsche Nachrichten rund um das Coronavirus. Der ARD-Faktenfinder gibt einen Überblick, mit welchen Gerüchten die Sorge der Menschen noch angefacht wird.

18:22 Uhr

Koalitionsgespräche in Hamburg verschoben

Der Start der Koalitionsberatungen zwischen SPD und Grünen in Hamburg wird um zwei Wochen verschoben. Eigentlich hatten die Gespräche am Montag beginnen sollen.

18:20 Uhr

Städte verschärfen Sicherheitsvorkehrungen

Mehrere Städte ordnen zunehmend strengere Vorsichtsmaßnahmen an: In Berlin sind beispielsweise alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern untersagt. Kinos, Theater, Museen und Konzerthallen bleiben ebenso geschlossen wie Clubs, Kneipen, Messen und Spielhallen.

Auch Köln verschärfte seine Anordnungen: Gestrichen sind Filmvorführungen, Vorträge sowie alle "der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen", ebenso wie Gottesdienste.

18:13 Uhr

Die Maus täglich auf dem Bildschirm

Vor dem Hintergrund der Schließungen von Schulen und Kitas weitet der WDR sein Angebot für Kinder und Jugendliche aus. "Die Sendung mit der Maus" wird zum Beispiel täglich ins Programm aufgenommen.

17:59 Uhr

USA weiten Einreiseverbot aus

Erst Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump ein Einreisestopp für Europäer verhängt, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Nun erweitert seine Regierung das Verbot um Großbritannien und Irland, wie US-Verteidigungsminister Mike Pence mitteilte.

Trump sprach von bislang 50 Todesfällen in den USA infolge einer Coronavirus-Infektion. Auch er selbst habe sich testen lassen. Ein Ergebnis liege noch nicht vor. Der Immunologe Anthony Fauci, der die US-Regierung berät, sprach von bislang mehr als 2.200 Fällen in den USA. Der Höhepunkt bei der Ausbreitung des Virus sei aber noch nicht erreicht.

17:35 Uhr

Überblick über Schulschließungen

Ab Montag bleiben in fast allen Bundesländern die meisten Schulen und Kitas zu. Doch jedes Bundesland trifft seine eigenen Regelungen. Ein Überblick, wo was wie lange geschlossen bleibt.

17:28 Uhr

Sportschau-Sondersendung zur Coronavirus-Pandemie

Auch im Sport hat die Ausbreitung des Coronavirus für zahlreiche Einschränkungen und Absagen gesorgt. Die Sportschau berichtet am Sonntag ab 17.30 Uhr in einer einstündigen Sondersendung über die Auswirkungen der Pandemie.

17:07 Uhr

Syrien verschiebt Parlamentswahl

Eigentlich sollten die Einwohner in Syrien am 13. April ein neues Parlament wählen. Doch das Präsidialamt hat den Urnengang auf den 20. Mai verschoben. Nach Angaben der Regierung gibt es in dem Land bislang keine bestätigten Infektionen. Dennoch trifft Syrien Vorkehrungen, wie etwa die Schließung von Schulen.

17:04 Uhr

Baden-württembergische Regierung appelliert an Arbeitgeber

In einer gemeinsamen Mitteilung haben Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut Arbeitgeber dazu aufgerufen, angesichts der Schließung von Schulen und Kitas "alle Spielräume zu nutzen und größtmögliche Flexibilität" zu bieten, um gemeinsam mit Angestellten Lösungen bei Betreuungsengpässen zu finden.

"Außerdem setzen und hoffen wir auf die gegenseitige Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme innerhalb der Belegschaft", hieß es in der Mitteilung weiter. In dem Bundesland könnte die Schließung von Schulen und Kitas rund 1,6 Millionen Familien und Alleinerziehende treffen.

16:57 Uhr

Warum all die strengen Maßnahmen nötig sind

Soziale Kontakte einschränken, Schulen werden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt - ARD-Korrespondent Christian Baars erklärt, warum solche umfassenden Vorsichtsmaßnahmen angeordnet werden.

16:52 Uhr

Weitere Todesfälle in Großbritannien und Norwegen

In Norwegen hat es den zweiten Todesfall eines Corona-Infizierten gegeben. Das teilte die Universitätsklinik in Oslo mit. Auch die britischen Behörden meldeten, dass mindestens neun weitere Menschen gestorben seien. Die Opfer litten unter Vorerkrankungen und waren älter als 60 Jahre, sagte der Mediziner Chris Whitty.

Im US-Bundesstaat New York gab es ebenfalls den ersten Todesfall: Es handele sich um eine 82-jährige Frau, die in einem Krankenhaus in Manhatten verstorben sei, teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit.

16:38 Uhr

Ferrari schließt Werke

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari macht seine beiden Werke in Maranello und Modena vorübergehend dicht. Ursprünglich habe das Unternehmen versucht, den Betrieb aufrecht zu erhalten, doch mittlerweile gebe es "ernsthafte Probleme" in der Lieferkette, hieß es in einer schriftlichen Erklärung des Konzerns. Die Werke sollen vorerst für zwei Wochen geschlossen bleiben.

16:35 Uhr

Schalke 04 tickert über imaginäres Derby

Eigentlich sollte der FC Schalke 04 heute ab 15.30 Uhr gegen Borussia Dortmund auf dem Platz stehen. Doch wegen der Coronavirus-Pandemie wurde das Spiel abgesagt. Trotzdem konnten Fans auf Twitter ein spannendes Spiel im Liveticker verfolgen - allerdings lag das bereits Jahre zurück: Der Verein ließ die Partie zwischen den beiden Teams im November 2017 wiederaufleben, als Schalke beim BVB zur Pause 0:4 hinten lagen und am Ende noch ein 4:4 schaffte.

Ähnlich ging der Drittligist MSV Duisburg mit der Corona-Spielabsage um und twitterte fleißig über Tore und Stimmung bei der ausgedachten Partie gegen den TSV 1860 München.

16:17 Uhr

Ägypten schließt Schulen

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat angekündigt, dass ab dem 15. März Schulen und Universitäten des Landes für zwei Wochen geschlossen bleiben sollen.

16:14 Uhr

Betrugsmasche in der Schweiz

In der Schweiz versuchen Betrüger, die Ausbreitung des Coronavirus für kriminelle Zwecke zu nutzen: Seit Freitag seien Mails unter dem gefälschten Absender "Bundesamt für Gesundheit" verschickt worden, warnte die schweizerische Melde- und Analysestelle Informationssicherung.

Die Absender behaupten in den Schreiben, es ginge um eine Datenerhebung und fordern die Empfänger auf, einen Anhang zu öffnen. Dadurch starten sie jedoch die Installation einer Schadsoftware auf dem eigenen Rechner, mithilfe derer die Betrüger persönlichen Daten und Passwörter abgreifen können.

16:07 Uhr

Weitere Bundestagsabgeordnete infiziert

Innerhalb der Bundestagsfraktion der Grünen ist ein erster Corona-Fall aufgetreten, wie eine Sprecherin mitteilte. Bei der FDP-Fraktion sind derzeit drei Fälle bekannt.

16:04 Uhr

Aktuelle Fallzahlen der Johns Hopkins-Universität

Weltweit hat die Johns Hopkins-Universität derzeit mehr als 148.300 Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2 erfasst. Mehr als 5530 Menschen starben im Rahmen der Pandemie.

Seit Ausbruch der neuen Viruserkrankungen haben sich aber auch mehr als 71.700 Menschen von einer Infektion erholt.

15:57 Uhr

WHO erklärt Händewaschen zur "Herausforderung"

Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, hilft regelmäßiges Händewaschen. Die Weltgesundheitsorganisation hat darum zur "SafeHandsChallenge" aufgerufen - und zeigt nochmal, wie es richtig funktioniert:

15:50 Uhr

Virus breitet sich in Lateinamerika aus

Auch in Venezuela, Guatemala und Uruguay wurden erste Infektionen bekannt. Damit ist das Virus nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation in 17 von 20 lateinamerikanischen Ländern aufgetreten. Lediglich in Nicaragua und El Salvador sowie im Karibikstaat Haiti seien bislang keine Ansteckungen gemeldet worden.

15:46 Uhr

Supermärkte: Keine drohenden Versorgungslücken

Supermärkte in Deutschland verzeichnen durch die Ausbreitung des Coronavirus eine steigende Nachfrage. Die Märkte stellen sich darauf ein, Engpässe drohen aber nicht, versichern die Betreiber. Für Restaurants und Bars bringt die Pandemie eine schmerzliche Rechnung.

15:39 Uhr

Italien ordnet striktere Regeln am Arbeitsplatz an

Für Firmen und Büros in Italien, die trotz der Sicherheitsvorkehrungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geöffnet bleiben, gelten ab sofort strengere Auflagen. Zu den von der Regierung angeordneten Maßnahmen zählen etwa umfassendere Reinigungsvorschriften. Außerdem sollten Unternehmen verstärkt auf Heimarbeit setzen.

15:32 Uhr

Einreiseverbote in Südostasien

Vietnam und Kambodscha haben für Bürger mehrere EU-Länder Einreiseverbote erteilt. Auch Deutschland zählt dazu. Die Anordnung soll zunächst für einen Monat gültig sein.

In der indonesischen Hauptstadt Jakarta und in Kambodschas Hauptstadt Phom Penh sowie in der Touristenmetropole Siem Reap sollen die Schulen zwei Wochen lang geschlossen bleiben. Auch in der thailändischen Hauptstadt Bangkok soll in einigen Schulen in den kommenden 14 Tagen kein Unterricht stattfinden.

15:29 Uhr

Warnung vor Falschnachrichten

Das Bundesgesundheitsministerium hat per Tweet deutlich vor "Fake-News" in Bezug auf die Corona-Pandemie gewarnt. So sei im Netz darüber spekuliert worden, dass das Ministerium zeitnah weitere Einschränkungen im öffentlichen Leben ankündigen werde. Diese Information sei falsch.

Zudem betonte eine Ministeriumssprecherin, die Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, wonach sich alle Reiserückkehrer aus Italien, Österreich und der Schweiz selbst für zwei Wochen in Quarantäne begeben sollten, sei lediglich eine Empfehlung.

15:12 Uhr

Export von Schutzausrüstung wird eingeschränkt

Schutzbrillen, Atemschutzmasken, Schutzanzüge oder Handschuhe dürfen nur noch mit Genehmigung aus Deutschland exportiert werden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle muss der Ausfuhr zustimmen. Die Bundesregierung habe sich auch mit der EU-Kommission über das Vorgehen verständigt.

14:57 Uhr

Fast 1000 Fälle in den Niederlanden

Die Zahl der Infektionen in den Niederlanden ist auf knapp 1000 Fälle angestiegen, meldeten laut der Nachrichtenagentur Reuters die Gesundheitsbehörden des Landes. Zwölf Menschen starben demnach infolge einer Erkrankung.

14:51 Uhr

Merkel erneuert Appell zur Solidarität

In ihrem wöchentlichen Video-Podcast hat Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut dazu aufgerufen, sich innerhalb der Gesellschaft solidarisch zu zeigen und unnötige Risiken zu vermeiden, die zur Verbreitung des Coronavirus beitragen könnten. Das bedeute auch eine Einschränkung der sozialen Kontakte - zur Not bis ins familiäre Umfeld hinein.

14:41 Uhr

Zugspitzbahn stellt Betrieb ein

Ab Montag wird die Zugspitzbahn bis auf Weiteres bis auf Weiteres nicht mehr fahren. "Die Zugspitze ist zu und das Gebiet Garmisch-Classic auch", sagte eine Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG. Von der Vorsichtsmaßnahme betroffen seien sämtliche Bergbahnen.

14:39 Uhr

Gerüchte über Medikamenteneinnahme gegen Corona

Vor allem in Netzwerken und auf Internetportalen wird spekuliert, welche Medikamente - etwa Ibuprofen oder Paracetamol - bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus helfen könnten. Wissenschaftliche und medizinische Institute wie das Bernhard-Nocht-Institut oder auch die Uniklinik Wien weisen jedoch explizit darauf hin, dass es keine gesicherten Erkenntnisse darüber gibt, wie sich die Einnahme solcher Wirkstoffe bei einer Infektion auswirkt.

14:31 Uhr

Medien: Britische Regierung erwägt Veranstaltungsabsagen

Die britische Regierung ist in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Untätigkeit vorgeworfen worden. Nun berichten Medien, Johnsons Kabinett erwäge, Großveranstaltungen abzusagen. Entsprechende Anordnungen sollten in der kommenden Woche per Eilverfahren vom Parlament abgesegnet werden. Davon könnten etwa das Tennisturnier in Wimbledon oder das Royal-Ascot-Pferderennen im Juni betroffen sein.

14:16 Uhr

Applaus für die Helfer

Ein Zeichen des Dankes: In der italienischen Stadt haben Bewohner spontan für Ärzte und Krankenschwestern applaudiert, um ihnen Respekt für ihren Einsatz zu zollen.

14:05 Uhr

Sevilla sagt Osterprozessionen ab

Der Corona-Pandemie müssen auch Traditionen weichen: Die spanische Stadt Sevilla hat die Osterprozessionen in der Karwoche abgesagt. Bürgermeister Juan Espadas Cejas sprach von der schwierigsten Entscheidung in seiner fünfjährigen Amtszeit.

13:58 Uhr

Bayern meldet Anstieg der Infektionen

Die Fallzahlen in Bayern sind von Freitag auf Samstag um rund 120 Ansteckungen angestiegen, teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit mit. Mit 364 gibt es die meisten registrierten Infektionen in Oberbayern, davon in München 178 Fälle, in Freising 51 Fälle und in Starnberg 34 Fälle.

13:56 Uhr

Auch Litauen will Grenzen kontrollieren

Um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen, führt auch Litauen wieder Kontrollen an seinen Grenzen zu Polen und Lettland ein. Diese sollen um 18 Uhr starten und über einen Zeitraum von zunächst zehn Tagen durchgeführt werden, erklärte Litauens Innenministerin Rita Tamasuniene. Die Landesregierung debattiere zudem noch darüber, die eigenen Grenzen ganz für die Einreise von Ausländern zu schließen.

13:52 Uhr

Labour plädiert für Nutzung von Privat-Kliniken

Aus Sorge, der staatliche Gesundheitsdienst NHS könnte mit der Versorgung von Corona-Patienten überlastet sein, hat die britische Oppositionspartei Labour zusammen mit der Gewerkschaft GMB die Unterbringung von Betroffenen in privaten Kliniken gefordert. Laut der Nachrichtenagentur dpa gibt es landesweit etwa 570 private Einrichtungen.

"Es kann doch nicht sein, dass wir vornehme Privat-Kliniken haben, die leer sind und auf Wohlhabende warten, die krank werden, während Menschen in staatlichen Krankenhäusern sterben, weil sie auf ein Bett warten", kritisierte GMB-Generalsekretär Tim Roache.

13:48 Uhr

Debatte um Bundeswehreinsatz

Wie kann die Bundeswehr in der Corona-Krise helfen? Darüber ist in der Politik eine Diskussion entbrannt. "Wir sollten überlegen, die Bundeswehr stärker einzubinden. Sie muss mit Pflegepersonal, Ärzten, Laboreinrichtungen und Kapazitäten in ihren Krankenhäusern mithelfen", sagte CSU-Chef Markus Söder den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Auch von der FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hieß es, Personal, Technik und Kapazitäten der Bundeswehr sollten unbedingt genutzt werden.

Ein Sprecher der Bundeswehr betonte in der "Rheinischen Post", die Bundeswehr helfe bereits Kreisen und Kommunen und unterstütze die Gesundheitsbehörden im Kampf gegen das Coronavirus: "Im Wesentlichen geht es zur Zeit um Bereitstellung von Laborkapazitäten, medizinischer Schutzausrüstung wie Masken und Kitteln sowie Unterstützung mit medizinischem Fachpersonal."

CSU-Chef Söder. | LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/Shutt

CSU-Chef Söder hat sich dafür ausgesprochen, die Bundeswehr stärker in den Kampf gegen die Corona-Krise einzubinden. Bild: LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/Shutt

13:38 Uhr

Mehr Ansteckungen in NRW

In Nordrhein-Westfalen wurden bislang mehr als 1630 Coronafälle erfasst. Noch gestern Nachmittag hatten die Landesbehörden von mehr als 1400 Infektionen gesprochen. Nach wie vor ist mit fast 590 Fällen der Kreis Heinsberg am stärksten betroffen.

13:34 Uhr

Längere Krankschreibung ohne Arztbesuch?

Erst Anfang der Woche hatten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen, dass sich Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege für bis zu sieben Tage krankschreiben lassen können - ohne Arztbesuch. Die Krankschreibung soll nach telefonischer Rücksprache erfolgen.

Doch dem Deutschen Hausärzteverband reicht das nicht aus. Er forderte nun, die Regelung zu erweitern und eine Krankschreibung für bis zu zwei Wochen zu ermöglichen. "Dann könnten Patienten mit Verdacht auf Coronavirus auf unbürokratische Art und Weise so lange zu Hause bleiben, bis sie keine Ansteckungsgefahr mehr darstellen", betonte der Chef des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, im Interview mit der "Rheinischen Post".

13:27 Uhr

Auswirkungen auf den Sport

Absagen, Verlegungen, Einschränkungen - die Sportschau behält alle Entwicklungen für die Sportwelt durch die Corona-Krise im Blick:

13:19 Uhr

Rasanter Anstieg an Infektionen in Spanien

Nach Angaben der spanischen Gesundheitsbehörden ist die Zahl der erfassten Corona-Infektionen innerhalb von nur 24 Stunden um 1500 angestiegen. Damit seien landesweit mehr als 5750 Fälle bekannt. Mindestens 120 Menschen starben. Fast 3000 Infektionen sind allein in Madrid erfasst worden. Die Hauptstadt wurde vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt.

Im laufe des Tages wollte die spanische Regierung über die Pandemie beraten. Es wird vermutet, dass sie den Notstand ausrufen könnte.

13:06 Uhr

Bahn schränkt Verkehr nach Polen und Dänemark ein

Infolge der Coronavirus-Pandemie schränkt die Deutsche Bahn ihre Verbindungen von und nach Polen und Dänemark ein. Wie der Konzern mitteilte werden folgende Strecken von den Maßnahmen betroffen sein: Die IC-Strecken zwischen Hamburg - Padborg - Kopenhagen und Hamburg - Flensburg - Aarhus sowie die EC-Verbindungen zwischen Berlin - Frankfurt (Oder) - Warszawa Centralna.

Auch im Regionalverkehr von und nach Polen werden Fahrten gestrichen, zudem entfällt der "Kulturzug" zwischen Berlin und Wroclaw.

12:54 Uhr

Berlin setzt Haftantritte aus

Haftantritte wegen nicht gezahlter Geldstrafen - sogenannte Ersatzstrafen - werden in Berlin vorerst aufgeschoben. Zunächst wurde ein Aufschub um vier Monate beschlossen, sagte der Sprecher der Berliner Justizverwaltung, Sebastian Brux.

Ersatzfreiheitsstrafen werden verhängt, wenn etwa notorische Schwarzfahrer zu einer Geldstrafe verurteilt wurden, diese aber nicht zahlen wollen oder können.

12:50 Uhr

Ansprüche von Berufstätigen

Ab wann haben Angestellte das Recht, von zu Hause zu arbeiten? Welche Regelungen gibt es zur Lohnauszahlung? Und was, wenn sich ein Beschäftigter selbst mit dem Coronavirus angesteckt hat? Das Bundesarbeitsministerium informiert über die wichtigsten Fragen und Antworten:

12:38 Uhr

Gemeinsam trotz Quarantäne

Italien hat sich nahezu komplett abgeschottet, im öffentlichen Leben herrscht Stillstand. Doch einige Italiener schaffen es trotzdem, ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen - mit Musik.

12:34 Uhr

Thüringen weitet Veranstaltungsverbot aus

In Thüringen werden alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern untersagt, wenn sie "nicht zwingend notwendig sind". Der entsprechende Erlass sei bereits gestern Abend an die Landkreise und kreisfreien Städte gesandt worden, teilte das Gesundheitsministerium des Bundeslandes mit. Der Beschluss soll vorerst bis zum 10. April gültig sein. Derzeit gibt es nach Angaben des Ministeriums 32 bestätigte Coronavirus-Infektionen in Thüringen.

12:28 Uhr

Österreich schnürt finanzielles Hilfspaket

Um wirtschaftliche Schäden durch die Pandemie möglichst gering zu halten, hat die österreichische Regierung ein Maßnahmenpaket erstellt: Vier Milliarden Euro sollen in die Unterstützung von Unternehmen fließen.

Wie Kanzler Sebastian Kurz auf Twitter erläuterte, verfolge seine Regierung mit den Regelungen drei Hauptziele: Firmen sollten zahlungsfähig bleiben, Kurzarbeit solle erleichtert werden und Hilfe Härtefälle gewährleistet sein. Laut Finanzminister Gernot Blümel werde Österreich auch von einem ausgeglichenen Haushalt abweichen, sollte es nötig sein.

12:19 Uhr

Weitere Todesopfer im Iran

Das iranische Staatsfernsehen meldete mindestens 100 neue Todesfälle durch den Coronavirus. Damit seien in dem Land mehr als 610 Menschen infolge einer Infektion gestorben, mehr als 12.700 Ansteckungen seien offiziell erfasst worden.

12:16 Uhr

Fußball-Clubs reduzieren Geschäftsbetrieb

Da der DFB alle Spiele vorerst ausgesetzt hat, hat der RB Leipzig seinen Spielern zunächst freigegeben. Kein Training bis zum kommenden Freitag. Eigentlich soll der Verein am 4. April gegen Hertha BSC antreten. Doch ob und wann die nächsten Spiele stattfinden können, will die DFL-Mitgliederversammlung am Montag diskutieren.

Auch der FC Augsburg hat angekündigt, seinen "Geschäftsbetrieb" auf ein Minimum herunterzufahren. So bleibt die Geschäftsstelle bis zum 22. März geschlossen. Der Trainingsbetrieb am Nachwuchsleistungszentrum wird für diesen Zeitraum komplett eingestellt.

12:09 Uhr

Dänemark setzt Grenzschließung um

Keine Einreise mehr möglich, außer mit einem wichtigen Grund. Wie angekündigt, hat Dänemark seine Grenzen seit den Mittagsstunden geschlossen

12:01 Uhr

Krisensitzung in Brüssel

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat mit einem Krisenteam über die Corona-Krise beraten. Im Zentrum standen der Schutz von Grenzen, den Warenverkehr aufrecht zu erhalten und mögliche Subventionen für den Handel.

11:58 Uhr

Auch Mecklenburg-Vorpommern schließt Schulen und Kitas

Nun hat auch die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen, Kitas und Schulen ab Montag flächendeckend zu schließen. Das teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit.

11:52 Uhr

Norwegen rät von Reisen ab

Die norwegische Regierung hat den eigenen Staatsbürgern dazu geraten, bis mindestens zum 14. April auf jegliche Reisen weltweit zu verzichten. Außenministerin Ine Eriksen Søreide riet Norwegern, die sich derzeit im Ausland befänden, eine baldige Rückkehr zu erwägen.

11:45 Uhr

Russland schließt Grenzen zu Polen und Norwegen

In der kommenden Nacht schließt Russland seine Grenzen zu Polen und Norwegen. Die Einreise wird allen Ausländern untersagt, die aus privaten, beruflichen Gründen oder für eine Studien- oder Urlaubsreise einreisen wollen. Ausgenommen seien Bürger Weißrusslands, Mitglieder offizieller Delegationen und Personen, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Russland besitzen

11:42 Uhr

Ernährungsministerin Klöckner rät von Hamsterkäufen ab

Hamsterkäufe sind aus Sicht von Ernährungsministerin Julia Klöckner unnötig. Es gebe derzeit "keine Versorgungsengpässe" in Deutschland, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Bürger sollten Vorräte "mit Bedacht, Augenmaß und umsichtig aufstocken". In der jetzigen Situation sei nicht nur Solidarität gefragt, sondern auch "Maß und Mitte."

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner | CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Ministerin Klöckner appelliert an die Bürger, Vorräte mit Augenmaß aufzustocken. Bild: CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

11:37 Uhr

Türkei spricht Einreiseverbot aus

Die Türkei hat Bürgern aus neun EU-Staaten vorübergehend die Einreise verboten. Dazu zählen neben Deutschland auch Frankreich, Österreich, Spanien, Belgien, Dänemark, Norwegen, die Niederlande und Schweden. Auch Reisende aus Drittländern, die sich in den vergangenen zwei Wochen in einem dieser Länder aufgehalten haben, dürfen nicht mehr in die Türkei einreisen.

Erst gestern hatte die türkische Regierung angekündigt, den Flugverkehr in die neun EU-Staaten auszusetzen. Das Flugverbot gilt seit heute Morgen und soll vorerst bis zum 17. April gelten.

Laut der Johns Hopkins-Universität haben sich in der Türkei bislang fünf Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

11:00 Uhr

Saudi-Arabien streicht internationale Flüge

Saudi-Arabien setzt von Sonntag an alle internationalen Flüge für zwei Wochen aus. Das berichtet die Nachrichtenagentur SPD unter Berufung auf einen hochrangigen Mitarbeiter des Innenministeriums. In dem Land sind offiziell 86 Ansteckungsfälle bekannt.

10:28 Uhr

Pflege-TÜV wird ausgesetzt

Zur Entlastung des Personals in Pflegeheimen angesichts der Corona-Epidemie wird der Pflege-TÜV zunächst bis Ende Mai ausgesetzt. "Pflegebedürftige Menschen bedürfen in ganz besonderer Weise der umfassenden Betreuung und Versorgung, da müssen wir auch ungewöhnliche Wege gehen", sagte der für Pflege zuständige Vize-Chef des Kassen-Spitzenverbandes, Gernot Kieferwerk.

09:07 Uhr

UN schicken Mitarbeiter ins Home Office

Am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York sollen ab Montag fast alle 3000 Angestellten von zu Hause aus arbeiten. Ausgenommen seien lediglich jene, die vor Ort essenzielle Aufgaben erfüllen müssten, teilte UN-Generalsekretär António Guterres über seinen Sprecher mit. Sitzungen des Sicherheitsrats, der Vollversammlung und anderer Gremien sollten aber noch stattfinden, sagte Stéphane Dujarric.

09:03 Uhr

Apple schließt alle Läden außerhalb Chinas

Bis zum 27. März bleiben alle Apple-Läden außerhalb der Region China geschlossen. Das kündigte Konzernchef Tim Cook an.

08:33 Uhr

Vietnam verweigert Europäern Einreise

Vietnam lässt ab Sonntag keine Bürger aus europäischen Ländern des Schengenraums und aus Großbritannien mehr einreisen. Außerdem werde die Visumsvergabe für alle Ausländer vorübergehend gestoppt, teilte das Außenministerium mit.

07:09 Uhr

Coronavirus-Hilfspaket passiert US-Kongress

Der US-Kongress hat mit deutlicher Mehrheit ein milliardenschweres Hilfspaket für Familien gebilligt. Das Gesetz, auf das sich die Demokraten im Repräsentantenhaus mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump zuvor verständigt hatten, wurde mit 363 zu 40 Stimmen angenommen. Anfang kommender Woche soll noch der US-Senat zustimmen, die zweite Kammer des Parlaments, in der Trumps Republikaner die Mehrheit haben. Anschließend muss der Präsident das Gesetz unterzeichnen. Trump hatte am Freitag wegen der Ausbreitung des Coronavirus in den USA einen nationalen Notstand ausgerufen.

07:09 Uhr

Spahn ruft Reiserückkehrer auf, sich in Selbstquarantäne zu begeben

Angesichts der Corona-Pandemie sollten sich alle Reiserückkehrer aus Italien, Österreich und der Schweiz nach Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums selbst in Quarantäne begeben. "Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen zu Hause", schrieben Minister Jens Spahn und sein Ministerium jeweils auf Twitter. Dies gelte "unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht".

07:09 Uhr

Neuseeland ordnet Quarantäne für alle Einreisenden ein

Bei der Einreise nach Neuseeland müssen künftig alle Reisenden für zwei Wochen in Quarantäne. Die Regelung gelte ab Montag um 0.00 Uhr (Ortszeit, Sonntagmittag deutscher Zeit) für jeden und jede, die aus anderen Ländern nach Neuseeland reisten, sagte Premierministerin Jacinda Ardern, also auch für Neuseeländer. Ausgenommen sind demnach nur Reisende, die von Pazifischen Inseln kommen, in denen es bisher keine bestätigten Fälle gab. Alle anderen müssten sich selbst isolieren, sagte Ardern.

Bisher gibt es in Neuseeland nur sechs bestätigte Fälle des Coronavirus, alles Reisende aus dem Ausland.

07:09 Uhr

In China erstmals mehr Infektionen durch ausländische Einflüsse

In China ist die Zahl der Virusinfektionen bei Reisenden aus dem Ausland erstmals höher ausgefallen als die Zahl der Ansteckungen durch Übertragungen im Inland. Von den elf am Freitag gemeldeten Neuinfektionen seien sieben bei Menschen festgestellt worden, die aus dem Ausland kamen, teilte die Nationale Gesundheits-Kommission mit. Bei den übrigen vier Fällen gebe es keinen ausländischen Bezug. Sie seien alle in der Provinz Hubei registriert worden, dem Epizentrum der Pandemie. Damit scheint sich anzudeuten, dass die Ansteckungsgefahr in China durch ausländische Einflüsse größer ist als durch inländische.

07:09 Uhr

RKI erweitert Risikogebiete

Das Robert-Koch-Institut hat auch die spanische Hauptstadt Madrid und das österreichische Bundesland Tirol zu internationalen Risikogebieten erklärt.