Ein Passant mit Mundschutz geht am Kolosseum in Rom vorbei. | dpa
Liveblog

Corona-Liveblog ++ Italien meldet neuen Rekord an Infektionen ++

Stand: 07.11.2020 18:33 Uhr

Italien vermeldet mit 39.811 neuen Fällen einen neuen Höchststand bei den Infiziertenzahlen. Bildungsministerin Karliczek hat Studierenden weitere finanzielle Hilfen in Aussicht gestellt. Die Ereignisse im Liveblog zum Nachlesen.

  • RKI meldet neuen Höchstwert für Deutschland
  • Bund und Länder einigen sich auf Vorgehen bei Impfungen
  • Studierende können auf weitere Hilfszahlungen hoffen
  • Infektionszahlen in Österreich steigen rasant an
  • Mehr als 127.000 Neuinfektionen in den USA
  • Coronavirus bei Nerzfarmen in sechs Ländern gefunden
7.11.2020 • 19:26 Uhr

Ende des Liveblogs für heute

Für heute schließen wir den Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse. Bleiben Sie gesund.

7.11.2020 • 18:31 Uhr

Neuer Höchststand auch in Litauen

In Litauen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen am ersten Tag des Teil-Lockdowns einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsbehörde in Vilnius vermeldete 1972 positive Tests innerhalb von 24 Stunden in dem baltischen EU-Land. Angesichts der rasant steigenden Zahlen hat die litauische Regierung in Vilnius das gesamte Land seit Samstag für zunächst drei Wochen in einen Teil-Lockdown geschickt.

7.11.2020 • 17:51 Uhr

Italien meldet 39.811 neue Corona-Infektionen

Italien hat in den letzten 24 Stunden 39.811 neue Coronavirus-Infektionen registriert, teilte das Gesundheitsministerium mit. Dies ist die höchste tägliche Zahl des Landes, die es je gegeben hat, gegenüber 37.809 am Freitag. Das Ministerium meldete außerdem 425 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus, verglichen mit 446 am Tag zuvor. In Italien sind inzwischen 41.063 Menschen an dem Virus gestorben.

Seit Beginn der Pandemie hat das Land 902.490 Coronavirus-Infektionen registriert. Die nördliche Region der Lombardei blieb das am stärksten betroffene Gebiet und meldete am Samstag 11.489 neue Fälle gegenüber 9934 am Freitag.

Polizisten stehen vor dem Mailänder Dom und tragen Mund-Nasen-Schutz. | dpa

Wenige Menschen halten sich auf dem Platz vor dem Mailänder Dom auf: Italien meldet 39.811 Neuinfektionen - ein neuer Rekord. Bild: dpa

7.11.2020 • 16:45 Uhr

Stadt beendet "Querdenken"-Demo in Leipzig

Die Stadt Leipzig hat die Großdemonstration der Initiative "Querdenken" für beendet erklärt. Grund sind Verstöße gegen Auflagen für die Kundgebung, wie die Stadt via Twitter mitteilte. An der Demonstration im Stadtzentrum beteiligten sich laut Polizei rund 20.000 Menschen.

7.11.2020 • 16:35 Uhr

Eingeschränkter Bahnverkehr zwischen Deutschland und Polen

Der grenzüberschreitende Zugverkehr zwischen Deutschland und Polen wird der Deutschen Bahn zufolge von Sonntag an nur noch eingeschränkt möglich sein. Aufgrund von Anordnungen der polnischen Behörden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie werden auf den Strecken "Lübeck - Neubrandenburg - Stettin" sowie "Berlin - Angermünde - Stettin" täglich zahlreiche Züge ausfallen, teilte die Bahn mit. Die Einschränkungen sollen zunächst bis auf Weiteres gelten.

In Polen sind seit heute wegen der drastisch steigenden Zahl von Neuinfektionen weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Kraft. Die Auflagen sollen bis zum 29. November gelten.

7.11.2020 • 15:24 Uhr

Die Linke hält Bundesparteitag dezentral ab

Die Linke will ihren Bundesparteitag zur Neuwahl des Parteivorstands im Februar als dezentralen Parteitag organisieren. Das beschloss der Linken-Vorstand. Die Linke werde erstmals einen Bundesparteitag nicht an einem, sondern deutschlandweit an vielen Orten gleichzeitig stattfinden lassen, erklärte Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler.

Ursprünglich hatte die Linke einen Parteitag Ende Oktober in Erfurt geplant, der aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde.

7.11.2020 • 14:57 Uhr

Zahlen in Lettland steigen - Notstand ab Montag

In Lettland hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen mit 404 Fällen binnen 24 Stunden einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Riga stiegen damit die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr erfassten Fälle in dem baltischen EU-Land auf 7880. Insgesamt starben nach offiziellen Daten 96 Menschen in Verbindung mit dem Virus.

Zur Eindämmung der Pandemie hat die Regierung in Riga zum zweiten Mal den Notstand ausgerufen. Von Montag an gilt in Lettland ein Ausnahmezustand bis zum 6. Dezember, durch den das öffentliche Leben und die wirtschaftlichen Aktivitäten eingeschränkt werden. Dieselbe Schutzmaßnahme hatte die lettische Regierung im Frühjahr bereits einmal ergriffen.

7.11.2020 • 14:41 Uhr

Österreichs Infektionszahlen steigen rasant an

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus steigt in Österreich weiter rasant an. Das Innenministerium in Wien meldete 8241 neue Fälle binnen 24 Stunden. Zudem seien mehr als 3000 Patienten mit dem Virus in einem Krankenhaus in Behandlung - so viele wie nie zuvor während der Pandemie. 432 Infizierte benötigten Pflege auf einer Intensivstation. Die Zahl der Verstorbenen stieg um 37 Personen auf bereits 1377 an. 

7.11.2020 • 14:25 Uhr

Belgien verlegt knapp 1000 Corona-Patienten

Im stark von der Corona-Pandemie betroffenen Belgien sind knapp 1000 Covid-19-Patienten seit Anfang Oktober wegen Überlastung einiger Krankenhäuser in andere Kliniken verlegt worden. Die meisten der 945 Betroffenen seien andernorts im Land untergekommen, 24 seien nach Deutschland gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Mit der Maßnahme sollte Platz in Krankenhäusern geschaffen werden, die ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben. Belgien ist in Relation zur Einwohnerzahl europoaweit eines der am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Länder.

7.11.2020 • 14:03 Uhr

WHO: Coronavirus bei Nerzfarmen in sechs Ländern gefunden

Das Coronavirus ist inzwischen bei Nerzfarmen in weiteren Ländern nachgewiesen worden. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte, handelt es sich dabei neben Dänemark, um die Niederlande, Italien, Spanien, Schweden und die USA. Allerdings sei bisher nur die auf den dänischen Farmen gefundene Mutation namens "Cluster 5" besorgniserregend. Wissenschaftler befürchten, dass diese Mutation des Virus die Wirksamkeit künftiger Imfpstoffe beeinträchtigen könnte.

Nachdem die Virus-Variante auf den dänischen Nerzfarmen entdeckt worden war, wurde angeordnet, dass landesweit alle Tiere getötet werden müssen. Bisher haben sich in Dänemark auch zwölf Menschen mit der "Cluster 5"-Mutation infiziert.

7.11.2020 • 13:54 Uhr

"Querdenken"-Demo in Leipzig gestartet

Nach einem juristischen Tauziehen hat in der Leizpiger Innenstadt eine Demonstration der Initiative "Querdenken" gegen die Corona-Maßnahmen begonnen. Die Nachrichtenagentur dpa spricht von mehreren Tausend Teilnehmern. Demnach trugen die wenigsten von ihnen eine Maske oder konnten den Mindestabstand einhalten. Der Platz zwischen Gewandhaus und Leipziger Oper sei bereits dicht gefüllt. Die Polizei erklärte, Kontrollen seien fast unmöglich.

Die Stadt wollte die Kundgebung zunächst auf Parkplätze der Neuen Messe außerhalb des Stadtzentrums verlegen. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen entschied aber, dass die Demonstration im der Innenstadt stattfinden darf.

7.11.2020 • 13:36 Uhr

Slowakischer Regierungschef will regelmäßige Massentests

Der Ministerpräsident der Slowakei, Igor Matovic, will in seinem Land regelmäßig Massentests durchführen lassen. Das sei eine Alternative zu einem strengen Lockdown, zitiert ihn die liberale Tageszeitung "Dennik N". Einmal pro Woche zu einem Test zu gehen, sei sicher besser als geschlossene Geschäfte und Millionen von Menschen ohne Arbeit, sagte Matovic.

Derzeit findet in der Slowakei bereits ein landesweiter Massentest statt. Alle über zehn Jahre alten Bewohner von etwa zwei Dritteln des Landes sollen sich heute zum zweiten Mal in Folge einem Antigen-Schnelltest unterziehen. Ausgenommen sind jene Bezirke , die in einer ersten Runde vor einer Woche besonders wenige Infektionen aufwiesen. Damals ließen sich mehr als 3,6 Millionen Menschen testen. Mehr als 38.000 postitiv Getestete wurden daraufhin in Quarantäne geschickt.

7.11.2020 • 13:26 Uhr

Iran meldet wieder Höchstwert bei Neuinfektionen

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Iran hat einen neuen Höchstwert erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in den vergangenen 24 Stunden 9500 Fälle registriert. Im gleichen Zeitraum gab es 423 Corona-Tote. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt damit bei mehr als 670.000, die Zahl der Todesopfer bei fast 38.000.

Nach Einschätzung von Gesundheitsexperten dürften die tatsächlichen Fallzahlen im Iran allerdings mehr als doppelt so hoch sein.

7.11.2020 • 13:12 Uhr

Rückschlag für "Querdenker" in München

Die Organisatoren der "Querdenker"-Demonstrationen haben in München weitere gerichtliche Niederlagen einstecken müssen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof wies zwei Beschwerden im Zusammenhang mit Demonstrationen sowohl an diesem Sonntag als auch von Montag bis Sonntag kommender Woche zurück. Die Stadt München hatte die Demos mit Blick auf den Infektionsschutz zuvor verboten.

Für diesen Sonntag sollte angeblich eine Veranstaltung mit rund 120.000 Menschen auf der Theresienwiese stattfinden. Der Veranstalter habe trotz entsprechender Aufforderung durch den Senat nicht glaubhaft gemacht, dass er diese angekündigten Versammlungen tatsächlich durchführen wolle, hieß es nun in der Mitteilung des Verwaltungsgerichtshofs. Diese würden nicht beworben. Auch sonst sei nicht ersichtlich, dass diese Veranstaltungen in irgendeiner Form beworben oder vorbereitet würden, so das Gericht weiter. Weitere Rechtsmittel gegen die Beschlüsse können nicht eingelegt werden.

7.11.2020 • 12:41 Uhr

Karliczek stellt weitere Hilfen für Studierende in Aussicht

Von den Corona-Einschränkungen betroffene Studentinnen und Studenten können im gesamten Wintersemester auf Überbrückungshilfen der Bundesregierung hoffen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zeigte sich in der "Rheinischen Post" offen dafür, die Nothilfen bis zum Ende des Semester zu zahlen. Die Hilfen sollen zunächst im November wieder eingesetzt werden. Sie richten sich etwa an Studenten, die wegen der Pandemie ihre Nebenjobs verloren haben.

"Wir lassen die Studierenden in dieser Pandemie nicht allein", sagte Karliczek der "Rheinischen Post". Die Regierung sei sich mit dem Deutschen Studentenwerk einig, die "bewährte Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen" im November wiederaufleben zu lassen. Die Ministerin fügte zugleich hinzu: "Ich kann mir vorstellen, dass die Überbrückungshilfe aber auch darüber hinaus bis zum Ende des Wintersemesters weiterläuft." Hilfen gab es bereits in den Monaten Juni bis September. Rund 135.000 Studenten hatte diese in Anspruch genommen.

7.11.2020 • 12:25 Uhr

Pflegebeauftragter kritisiert erneute Isolierung in Heimen

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat offenbar Hinweise darauf, dass manche Pflegeeinrichtungen erneut Bewohner wegen der Corona-Infektionsgefahr isolieren. "Ich höre bereits wieder von Angehörigen, dass pauschale Besuchsverbote für stationäre Pflegeeinrichtungen ausgesprochen wurden", sagte Westerfellhaus dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". "Das ist nicht zu akzeptieren."

Besuche und soziale Kontakte seien für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen von essenzieller Bedeutung. Zu Beginn der Pandemie im Frühjahr waren fast flächendeckend Besuchsverbote ausgesprochen worden. Westerfellhaus sagte, die Einrichtungen hätten inzwischen viele sehr gute Schutzkonzepte entwickelt. Es gebe ausreichend Schutzausrüstung vor Ort, und bald würden auch in der Fläche Schnelltests zur Verfügung stehen. Er kündigte eine Handreichung für die Organisation von Besuchen an, an der er mit Verbänden und dem Robert Koch-Institut arbeite.

Eine ältere Frau sitzt in einem Pflegeheim in ihrem Rollstuhl vor einem Tisch.  | dpa

Ältere Menschen in Pflegeheimen leiden besonders stark unter der Pandemie. Bild: dpa

7.11.2020 • 12:21 Uhr

München: "Querdenken"-Organisatoren legen Beschwerde ein

Die Organisatoren einer von der Stadt München untersagten Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen haben beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Beschwerde eingelegt. Das sagte ein Sprecher des Gerichtshofs.

Die Kundgebung mit 120.000 Teilnehmern war für Sonntag auf der Theresienwiese geplant. Eine Entscheidung über die Beschwerde wurde noch im Laufe des Samstags erwartet. Die Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts München. Das hatte zuvor das von der Stadt ausgesprochene Verbot bestätigt und einen Eilantrag der Veranstalter abgelehnt. Das Gericht verwies dabei auf das Infektionsschutzgesetz.

7.11.2020 • 12:07 Uhr

Zwei weitere Corona-Fälle bei Real Madrid

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat zwei weitere positive Corona-Tests bekanntgegeben. Der belgische Offensivspieler Eden Hazard und der brasilianische Mittelfeldakteur Casemiro seien positiv auf das Virus getestet worden, teilte Real mit. Alle anderen Tests bei den Spielern und dem Betreuerstab seien negativ ausgefallen.

Vor knapp einer Woche war Innenverteidiger Eder Militão positiv auf das Sars-CoV2-Virus getestet worden und musste sich in häusliche Quarantäne begeben.

Der 29-jährige Hazard und der 28 Jahre alte Casemiro waren am Dienstag beim 3:2 über Inter Mailand in der Champions League zum Einsatz gekommen. Am 9. Dezember empfängt Real Madrid Borussia Mönchengladbach am letzten Spieltag in der Vorrundengruppe B. An diesem Wochenende tritt der bisherige Tabellenzweite am Sonntagabend (21 Uhr) zum Ligaspiel beim FC Valencia an und muss dort auch noch auf mehrere verletzte Profis verzichten.

7.11.2020 • 11:52 Uhr

Einigung auf Vorgehen bei Corona-Impfungen

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben ein gemeinsames Vorgehen bei Impfungen gegen Corona beschlossen. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin mit. Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) habe sich unter dem Vorsitz von Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) gemeinsam mit Bundesminister Jens Spahn (CDU) auf ein einheitliches und abgestimmtes Vorgehen verständigt.

Der gemeinsame Beschluss vom Freitagabend sieht unter anderem vor, dass der Bund die Impfstoffe beschafft und finanziert und die Länder Impfzentren einrichten. Die Impfstoffe sollen den Angaben zufolge durch die Bundeswehr oder durch die Hersteller angeliefert werden. Die Impfdosen sollen dem Bevölkerungsanteil entsprechend an die Länder verteilt werden, die die Impfzentren in eigener Verantwortung errichten. Dabei könne beispielsweise die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung einbezogen werden.

Insgesamt sei von 60 Standorten bundesweit auszugehen. Die Lieferung der Impfdosen sei mit Blick auf Lagerung und Transport nur an einer begrenzten Zahl von Standorten in jedem Bundesland möglich, heißt es in dem Beschluss. Die Standorte sollen bis zum 10. November festgelegt werden. Der Bund übernimmt den Angaben zufolge die Hälfte der Kosten für die Impfzentren.

Zunächst sollen besonders Risikogruppen berücksichtigt werden. Dabei sollen auch mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Den Nachweis, dass sie berechtigt sind, müssen die zu Impfenden selbst erbringen. "Die Teilnahme an der Impfung ist freiwillig", heißt es weiter.

7.11.2020 • 11:48 Uhr

Italiens Regierung bewilligt weitere Corona-Hilfe

Nach Protesten gegen die verschärften Corona-Vorschriften in Italien hat die Regierung neue Hilfsmaßnahmen für betroffene Unternehmen und Arbeitnehmer angekündigt. In der Nacht zum Samstag verabschiedete das Kabinett ein Hilfspaket, das nach einer Mitteilung unter anderem Steuererleichterungen, Kredite, Zahlungsaufschübe und Zuschüsse vorsieht.

Genaue Angaben zur Summe gab es darin zunächst nicht. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge hat das Paket einen Umfang von rund 2,5 Milliarden Euro. Ende Oktober hatte die Regierung bereits Hilfsmaßnahmen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro bewilligt. Für vier italienische Regionen gilt seit Freitag ein Teil-Lockdown, der allerdings weniger streng ist als im Frühjahr.

7.11.2020 • 11:46 Uhr

Polen registriert knapp 28.000 Corona-Neuinfektionen

In Polen hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals der Marke von 28.000 genähert. Innerhalb von 24 Stunden kamen 27.875 neue Fälle hinzu, die meisten davon (4290) in Schlesien, wie das polnische Gesundheitsministerium mitteilte. Im gleichen Zeitraum starben 349 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus.

Der bisherige Höchststand war mit 27.143 Fällen erst am Donnerstag erreicht worden. Seit dem Beginn der Pandemie gab es in Polen 7636 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Das Land hat rund 38 Millionen Einwohner. Deutschland hat Polen als Risikogebiet eingestuft.

7.11.2020 • 10:52 Uhr

Großbritannien untersagt Dänen die Einreise

Großbritannien verbietet ab sofort Besuchern aus Dänemark die Einreise. Hintergrund seien Ausbrüche des Coronavirus auf Nerzfarmen, twittert Verkehrsminister Grant Shapps. Ausgenommen seien Frachtunternehmen. Am Donnerstag hatte Großbritannien noch angekündigt, dass alle Reisende aus Dänemark für 14 Tage in Quarantäne müssten. Nach weiteren Informationen aus Dänemark hätte aber schnell gehandelt werden müssen, schreibt Shapps.

Das Einreiseverbot solle nach einer Woche überprüft werden. In Dänemark war bei Nerzen eine mutierte Form des Coronavirus entdeckt worden. Landesweit müssen die Tiere nun alle gekeult werden. Dänemark ist in Europa der größte Produzent und Exporteur von Nerzfällen.

7.11.2020 • 10:49 Uhr

Spahn: Mehr Infektionen über App melden

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat dazu aufgerufen, mehr nachgewiesene Infektionen über die Corona-Warn-App zu teilen. Er sei aber weiter dagegen, die Anwendung verpflichtend zu machen, sagte Spahn bei einem virtuellen Kongress der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU. Entwickler arbeiteten an Verbesserungen. So solle die App öfter als nur täglich aktualisiert werden. Die Nutzer sollten zudem vom System aktiv ermuntert werden, Infektionen zu melden.

Derzeit haben nach seinen Worten 22 Millionen Menschen in Deutschland die App installiert, 18 bis 20 Millionen Menschen nutzen sie tatsächlich. Mittlerweile seien mehr als zwei Millionen Laborergebnisse über die App übermittelt worden.

7.11.2020 • 10:29 Uhr

Söder: Testkapazitäten beobachten

Bayern geht bei Corona-Tests bundesweit einen Sonderweg - doch angesichts von Laboren an der Belastungsgrenze erwägt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nun eine Anpassung. "Wir müssen jetzt sehen, ob bei steigendem Testaufkommen die Kapazitäten weiter ausreichen", sagte er dem "Spiegel". In Bayern kann sich derzeit jeder ohne Anlass kostenlos testen lassen - allerdings meldeten Labore und Ärzte Engpässe.

Der kostenlose Test sei ein "Service für die Bürger", sagte Söder. Wichtig sei, dass Deutschland gemeinsam handle. Wie das konkret aussehen soll, sagte Söder nicht.

In dem Doppelinterview zusammen mit dem Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sprach dieser sich gegen Tests ohne Anlass aus. "Wir können nicht beliebig viel testen, sondern müssen gezielt vorgehen", sagte Tschentscher. "Wer keine Symptome hat, muss in der Regel nicht getestet werden."

7.11.2020 • 10:17 Uhr

Gericht erlaubt "Querdenken"-Demo in Leipziger Innenstadt

Die Initiative "Querdenken" darf nun doch in der Leipziger Innenstadt gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen habe entschieden, dass die Demonstration mit 16.000 Menschen auf dem Augustusplatz stattfinden darf, teilte die Stadt mit.

Am Freitagabend hatte das Verwaltungsgericht im Eilverfahren die Auflagen der Stadt zunächst bestätigt. Die Stadt wollte die Kundgebung auf die Parkplätze der Neuen Messe außerhalb des Stadtzentrums verlegen. Für heute sind insgesamt 27 Demonstrationen, Versammlungen und Kundgebungen in Leipzig angekündigt. Die Polizei bereitet sich nach eigenen Angaben auf einen "sehr intensiven Einsatz" vor.

7.11.2020 • 09:56 Uhr

5318 neue Fälle in Ungarn

In Ungarn sind binnen 24 Stunden so viele Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben wie noch nie. Der Regierung zufolge liegt die Todeszahl bei 107. Es wurden 5318 Neuinfektionen verzeichnet. Immer mehr Corona-Infizierte müssten im Krankenhaus behandelt werden, derzeit 5612. 405 Patienten brauchen den Angaben zufolge Beatmungsgeräte.

7.11.2020 • 09:44 Uhr

Tschechien meldet mehr als 11.000 Neuinfektionen

In Tschechien verzeichnet das Gesundheitsministerium 11.549 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Insgesamt sind damit 403.497 Ansteckungsfälle nachgewiesen. Das Land, in dem 10,7 Millionen Menschen leben, hat in den vergangenen beiden Wochen in Europa die meisten Todesfälle gemessen an der Einwohnerzahl aufgewiesen. Es starben bislang 4330 Menschen in Verbindung mit dem Virus. Tschechien hat auch eine der höchsten Infektionsraten in Europa.

Gläubige besuchen eine Messe unter freiem Himmel in der Altstadt von Prag. | dpa

Gläubige besuchen eine Messe unter freiem Himmel in der Altstadt von Prag. Bild: dpa

7.11.2020 • 09:41 Uhr

Über 500 Verfassungsbeschwerden zu Corona-Maßnahmen

Beim Bundesverfassungsgericht sind bisher 518 Verfassungsbeschwerden zu Corona-Maßnahmen eingegangen. Gegen den seit Montag geltenden "Teil-Lockdown" lägen bereits vier Verfassungsbeschwerden und zwei Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung vor, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag unter Berufung auf das Karlsruher Gericht.

Demnach befassten sich die Verfassungsrichter bislang mit 187 Verfassungsbeschwerden. Weitere 331 seien zwar in Karlsruhe eingegangen, aber nicht weiter verfolgt worden. Darüber hinaus wurden 53 Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung entschieden oder auf andere Weise erledigt. Außerdem seien 165 Beschwerdeverfahren entschieden oder auf sonstige Weise erledigt worden, 22 Verfahren seien noch anhängig.

7.11.2020 • 09:12 Uhr

Erneut über 20.000 Neuinfektionen in Russland

Russland meldet 20.396 neue Infektionsfälle innerhalb eines Tages. 364 Menschen starben in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19.

7.11.2020 • 08:44 Uhr

23.399 neue Fälle in Deutschland

Die Zahl der täglich verzeichneten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat mit mehr als 23.000 Fällen einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 23.399 neue Ansteckungsfälle innerhalb eines Tages erfasst.

Damit wurde der erst am Vortag bekanntgegebene Höchstwert von 21.506 Fällen übertroffen. Insgesamt wurden seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland laut den jüngsten Zahlen des RKI 642.488 Infektionen registriert. Die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehenden Todesfälle in Deutschland stieg demnach auf 11.226 - dies waren 130 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag bei etwa 412.000.

7.11.2020 • 07:58 Uhr

Ärztegewerkschaft fordert Alternativen zur häuslichen Quarantäne

Angesichts stark zunehmender Corona-Neuinfektionen hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund Alternativen zur häuslichen Quarantäne gefordert. Die Zahl derjenigen, die sich zu Hause bei infizierten Familienmitgliedern oder Mitbewohnern ansteckten, steige rapide, sagte die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft, Susanne Johna, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie regte eine Isolation positiv Getesteter im Hotel an. Für viele Infizierte sei es schwierig, sich zu Hause zu isolieren. "Beengte Wohnverhältnisse gefährden den Erfolg der Quarantäne", warnte Johna.

Um die Infektionen im häuslichen Umfeld zu reduzieren, sollten positiv Getestete daher das Angebot bekommen, die zehntägige Quarantäne in einem Hotelzimmer zu verbringen, sagte die Marburger-Bund-Vorsitzende. Das Angebot solle freiwillig sein und nur für Menschen gelten, die keine oder nur schwache Symptome haben.

Eine solche Regelung habe nicht nur den Vorteil, die Infektion von Familienmitgliedern zu verhindern, sondern käme nebenbei auch Hotels und Pensionen zugute, die in der Krise kaum Einnahmen haben. Die Kosten für die Unterbringung müsse der Staat übernehmen.

7.11.2020 • 07:48 Uhr

Söder: "Der Lockdown light wird wirken"

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die derzeitigen coronabedingten Einschränkungen Wirkung zeigen. "Der Lockdown light wird wirken. Die Medizin ist bitter, aber notwendig. Ich hoffe, die Dosis reicht", sagte der CSU-Chef der "Rheinischen Post". Er rief die Bürger zugleich auf, "Geduld zu bewahren. Wir brauchen mindestens zwei Wochen, um den Erfolg der Maßnahmen bewerten zu können. Es wäre falsch, die Therapie frühzeitig abzubrechen". Der Ministerpräsident betonte zugleich, Deutschland habe den "mildesten Lockdown, den es derzeit in Europa gibt".

7.11.2020 • 07:31 Uhr

Neuer Höchststand in der Ukraine

Die Ukraine meldet einen neuen Höchststand der Corona-Neuinfektionen. 10.746 Menschen haben sich binnen 24 Stunden infiziert. Gestern hatte die Zahl bei 9850 gelegen.

Gesundheitsminister Maksym Stepanov sagte, damit hätten sich bislang 450.934 Menschen in der Ukraine mit Corona infiziert. Seit gestern starben 187 Menschen an der Infektion. Die Gesamtzahl der Toten steigt damit auf 8312.

7.11.2020 • 07:31 Uhr

RKI-Zahlen verzögern sich

Die Veröffentlichung der endgültigen Corona-Zahlen vom Robert Koch-Institut verzögern sich. Die Internetseite mit den aktuellen Fallzahlen ist momentan nicht erreichbar.

7.11.2020 • 06:51 Uhr

Biden kündigt schnelle Maßnahmen gegen Pandemie an

Joe Biden, der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, hat in einer Rede angekündigt, ab seinem ersten Amtstag einen Plan zur Kontrolle der Coronavirus-Epidemie umsetzen zu wollen. Man könne den bereits verstorbenen Amerikanern nicht mehr helfen - aber "wir können in der Zukunft viele Menschenleben retten", sagt er.

Er und seine Vizekandidatin Kamala Harris hätten diese Woche bereits an Sitzungen zum Stand im Kampf gegen die Corona-Pandemie und deren Negativfolgen für die Wirtschaft teilgenommen.

7.11.2020 • 06:47 Uhr

Mehr als 50.000 Neuinfektionen in Indien

Indien meldet 50.356 Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen binnen 24 Stunden auf 8,46 Millionen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Todesfälle wuchs um 577 auf 125.562.

Indien weist nach den USA weltweit die zweitmeisten bestätigten Ansteckungen auf, verzeichnet aber seit September einen Abwärtstrend bei den Neuinfektionen.

7.11.2020 • 06:46 Uhr

Berichte: Trumps Stabschef Meadows infiziert

Einer der wichtigsten Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump hat sich laut Medienberichten mit dem Coronavirus infiziert. Trumps Stabschef Mark Meadows sei positiv auf das Virus getestet worden, berichteten die Sender CNN und CBS sowie die Zeitung "New York Times" in der Nacht übereinstimmend. Das Weiße Haus wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Meadows hatte Trump am Dienstag - dem Tag der Wahl in den USA - bei einem Besuch von Wahlhelfern in Arlington bei Washington begleitet. Die "New York Times" berichtete, Meadows Test sei bereits am Mittwoch positiv ausgefallen.

Trump hat im Wahlkampf entgegen Empfehlungen von Gesundheitsexperten Massenkundgebungen mit Tausenden Anhängern abgehalten.

7.11.2020 • 06:46 Uhr

Dritter Höchstwert in Folge in den USA

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in den USA am dritten Tag in Folge einen Rekord erreicht. Bis Freitag wurden mehr als 127.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert, meldet die Johns Hopkins-Universität. Reuters berichtet laut einer eigenen Daten-Erhebung sogar von mehr als 129.000 Neuinfektionen.

Die Zahl der Todesfälle stieg um 1149. Es war der vierte Tag in Folge, dass die Zahl der Todesopfer bei mehr als 1000 lag.

Wie rasant das Virus sich landesweit ausbreitet, zeigt, dass allein 19 der 50 Bundesstaaten einen neuen Höchstwert meldeten. Insgesamt wurden in den USA bislang mehr als 9,7 Millionen Corona-Infektionen und mehr als 236.000 Todesfälle registrieren. Die Vereinigten Staaten sind damit das am schwersten von der Pandemie betroffene Land weltweit.