Corona-Test in Paris | AFP
Liveblog

Coronavirus-Pandemie ++ Frankreich weist neue Risikogebiete aus ++

Stand: 06.09.2020 23:24 Uhr

Frankreichs Regierung hat mehrere weitere Departements zum Risikogebiet erklärt. Die britischen Behörden haben den höchsten Wert an Neuinfektionen seit Mai gemeldet. Der Liveblog vom Sonntag zum Nachlesen.

  • Großbritannien meldet bei Neuinfektionen höchsten Werte sei Mai
  • Tausende Neuinfektionen in Frankreich - mehrere neue Risikogebiete
  • Mehr als 90.000 Neuinfektionen in Indien
  • RKI meldet 988 Neuinfektionen - Zahlen am Wochenende aber weniger aussagekräftig
  • Bundesregierung stockt Hilfen für Indien auf
  • Gemeindebund will Weihnachtsmärkte nicht generell absagen
6.9.2020 • 23:24 Uhr

Ende des Liveblogs

Für heute beenden wir unseren Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse!

6.9.2020 • 23:07 Uhr

Nächtliche Ausgangssperre in Israel

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat nächtliche Ausgangssperren für rund 40 von dem Coronavirus besonders betroffene Städte bekanntgegeben. Dies soll am Montagabend um 19.00 Uhr Ortszeit in Kraft treten und bis fünf Uhr morgens gelten. Für wie viele Tage sie angewandt werden, war zunächst unbekannt. Gemäß der Regel dürfen Menschen nicht mehr als 500 Meter von ihrem Zuhause weggehen. Nicht systemrelevante Geschäfte müssen schließen.

Die Zahl der Todesfälle mit dem Coronavirus in Israel beträgt mehr als 1000. Die Zahl der Neuinfektionen erreicht einen Rekordwert: Insgesamt hat Israel knapp 130 000 Coronavirus-Fälle verzeichnet. "Ich weiß, dass diese Maßnahmen nicht leicht sind", sagte Netanyahu. "Aber unter den derzeitigen Umständen sind sie unvermeidbar. Wir werden weiterhin verantwortungsbewusste Schritte unternehmen, die nötig sind, um die öffentliche Gesundheit, Leben und die Wirtschaft zu beschützen."

6.9.2020 • 21:16 Uhr

Neue Risikogebiete in Frankreich

Frankreich hat sieben neue Corona-Risikogebiete ausgewiesen. Damit gelten nach Angaben der Regierung nun 28 der rund 100 französischen Departements als "rote Zonen", wo das Virus "aktiv zirkuliert". Die Einstufung ermöglicht es den Behörden, die Corona-Maßnahmen zu verschärfen.

Neu betroffen sind neben den vier Departements Nord, Bas-Rhin, Seine-Maritime und Côte-d'Or mit Großstädten wie Lille, Rouen, Le Havre, Straßburg und Dijon die beiden Verwaltungsbezirke auf der Mittelmeerinsel Korsika und das Übersee-Departement auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean. Zuerst waren im August der Pariser Großraum und Teile der Mittelmeerküste zu Risikogebieten erklärt worden.

Deutschland hat eine Reisewarnung für die Pariser Region sowie die Côte Azur und die Provence ausgesprochen.

6.9.2020 • 19:35 Uhr

Mehr als 7000 Neuinfektionen in Frankreich

Das Coronavirus breitet sich in Frankreich weiter aus. Das Gesundheitsministerium registrierte 7071 Neuinfektionen nach 8550 am Vortag. Am Freitag hatten die französischen Behörden mit 8975 Neuinfektionen eine Rekordzahl gemeldet. Insgesamt haben sich nachweislich 324.777 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um drei auf 30.701.

6.9.2020 • 18:31 Uhr

Großbritannien: Höchster Neuinfektionswert seit Mai

In Großbritannien ist mit 2988 die höchste Anzahl an Neuinfektionen seit Mai gemeldet worden. Die Anzahl der Krankenhauseinlieferungen und Todesfälle bleibt hingegen auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau: Heute wurden zwei neue Todesopfer gemeldet.

Insgesamt gab es in Großbritannien bislang mehr als 41.000 COVID-19-Todesopfer - das ist mit Abstand der höchste offizielle Wert in Europa.

Masken in einem Glasgower Schaufenster | AFP

Masken in einem Glasgower Schaufenster Bild: AFP

6.9.2020 • 18:11 Uhr

NRW will Heizpilze erlauben

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, der Gastronomie in der kälteren Jahreszeit das Aufstellen von Heizpilzen zu erlauben. Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sagte er, mit Blick auf die Ausnahmesituation und den Gesundheitsschutz halte er das für richtig: "So kann ganz praktisch geholfen werden." Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband hatte zuletzt wegen der Corona-Abstandsregeln für eine Rückkehr der Heizpilze plädiert, um auch in der kühleren Jahreszeit mehr Gäste in den Außenbereichen bewirten zu können.

Bei Umweltschützern stößt die Forderung aber auf scharfe Kritik. Vielerorts sind die Gas-Heizstrahler aus Klimaschutzgründen verboten.

6.9.2020 • 17:36 Uhr

Harris: Trump ist bei Corona-Impfung nicht zu trauen

Die Kandidatin der US-Demokraten für die Vizepräsidentschaft, Kamala Harris, hat vor einer Einmischung der Regierung bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff gewarnt. Unter Präsident Donald Trump würden unabhängige wissenschaftliche Experten "mundtot gemacht" oder beiseite geschoben, sagte die Senatorin im Gespräch mit dem Sender CNN.

Kamala Harris, Archivbild  | AFP

"Ich würde den Aussagen von Gesundheitsexperten und Wissenschaftlern vertrauen, aber nicht Donald Trump", sagte Harris. Bild: AFP

Den Versprechen des Republikaners bezüglich der Verfügbarkeit eines Impfstoffs noch vor Jahresende könne nicht vertraut werden, warnte sie. Präsident Trump sehne sich zwei Monate vor der Wahl verzweifelt nach einem Erfolg und setze dafür auf einen Impfstoff, sagte Harris. "Ich würde seinen Aussagen nicht vertrauen. Ich würde den Aussagen von Gesundheitsexperten und Wissenschaftlern vertrauen, aber nicht Donald Trump", sagte Harris.

Als eine vertrauenswürdige Quelle zur Einschätzung eines Impfstoffs nannte sie den renommierten Immunologen Anthony Fauci. Dieser berät das Weiße Haus, ist aber gleichzeitig als streng faktenorientierter und unabhängiger Experte bekannt.

6.9.2020 • 16:18 Uhr

Niedersachsen: Corona-Ausbruch in Fleischbetrieb

In Niedersachsen gibt es erneut einen Corona-Ausbruch in der Fleischindustrie. In der Belegschaft eines fleischverarbeitenden Betriebes in der Gemeinde Hatten südlich von Oldenburg wurden 14 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, teilte der Landkreis Oldenburg mit.

"Die Anzahl der Infektionen ist gemessen an der gesamten Belegschaft von rund 140 Personen hoch", sagte der Landrat Carsten Harings. Es seien 113 Beschäftigte getestet worden. Weil eine Trennung der Mitarbeiter in Kohorten durch überlappende Arbeitszeiten nicht möglich sei, habe er eine 14-tägige Quarantäne verhängt, sagte Harings. Der Betreib müsse in dieser Zeit ruhen. Lediglich bis Montag dürften noch vorrätige Fleischwaren verarbeitet werden.

6.9.2020 • 15:39 Uhr

Kretschmer: "Müssen politische Entscheidungen erklären"

Im Bericht aus Berlin hat sich der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer dafür ausgesprochen, mit den Gegnern der Corona-Maßnahmen im Gespräch zu bleiben. "Politik kann sich nicht aussuchen, welche Fragen sie beantwortet, sondern sie muss die Fragen beantworten, die gestellt werden", sagte Kretschmer.

In der Corona-Krise gebe es Menschen, die in besonderer Weise betroffen seien, die sich Sorgen machten. "Es gibt Fragen über die Verhältnismäßigkeit und da hilft nur die Kommunikation, der Austausch und auch zu erklären, was die Hintergründe für unsere politischen Entscheidungen sind", sagte der CDU-Politiker.

6.9.2020 • 14:32 Uhr

Medien: Italien verlängert Bündel von Anti-Corona-Maßnahmen

Die italienische Regierung verlängert laut Medienberichten die zentralen Coronaschutz-Maßnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln. Viele bisherige Vorschriften galten offiziell nur bis Montag. Wie die Zeitung "Corriere della Sera" schrieb, verlängert Ministerpräsident Giuseppe Conte die Vorschriften zur Bekämpfung der Virus-Pandemie in einem neuen Dekret bis 30. September.

Demnach gilt in Italien in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Busse dürfen künftig bis zu 80 Prozent besetzt sein. Menschen sollen überall einen Abstand von mindestens einem Meter halten. Größere Ansammlungen sind weiter verboten.

Nach Angaben von "La Repubblica" bleiben auch die Beschränkungen für Einreisende aus Kroatien, Griechenland, Spanien und Malta in Kraft. Sie müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Außerdem werde das Verbot von Tanzveranstaltungen und Konzerten aufrecht erhalten. Auf Plätzen und an anderen Orten, wo sich abends oft viele Menschen draußen treffen, muss von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr ebenfalls ein Atemschutz getragen werden. Fußballspiele mit Fans bleiben verboten.

6.9.2020 • 14:21 Uhr

Katholische Kirche sammelt für Corona-Opfer

Die katholische Kirche hat zur Unterstützung von Menschen in Armut aufgerufen. In Deutschland hatten die Bischöfe gemeinsam mit Hilfswerken und Orden zu Solidarität mit Corona-Betroffenen in aller Welt und zu einer Sonderkollekte und Spenden aufgerufen.

Es gehe um ein Zeichen der Solidarität mit armen Menschen weltweit, "die von der Pandemie und ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen schwer gebeutelt werden", schreibt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, in einem Brief an die Pfarrgemeinden anlässlich des "Weltkirchlichen Sonntags des Gebets und der Solidarität".

Corona treffe vor allem die Ärmsten mit aller Wucht, so Bätzing. "Nur schwer können sie sich vor dem Virus schützen, sie haben kaum Zugang zu Gesundheitseinrichtungen. Millionen und Abermillionen droht Hunger, weil sie nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Die Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa brauchen Hilfe."

6.9.2020 • 13:22 Uhr

Berlusconi spricht gut auf Therapie an

Der an Covid-19 erkrankte italienische Ex-Premier Silvio Berlusconi spricht nach Angaben seines Arztes "optimal" auf die Behandlung im Krankenhaus an. Die Entwicklung des 83 Jahre alten, mehrfachen Regierungschefs gebe wie am Vortag Anlass zu vorsichtigem Optimismus, sagte Professor Alberto Zangrillo vor Journalisten in Mailand. Trotzdem sei man in einer "fragilen Phase". Er verwies auf das hohe Alter Berlusconis, das als Risikofaktor gilt. Die Therapie brauche ihre Zeit, sagte Zangrillo.

6.9.2020 • 11:16 Uhr

Rekordanstieg der Infizierten in Indien

Indien hat einen Anstieg der Coronavirus-Infektionen von gestern auf heute um 90.632 verzeichnet, so viele wie noch nie innerhalb von 24 Stunden. Das Gesundheitsministerium meldete außerdem 1065 Todesfälle und damit nun 70.626 Opfer in der Pandemie. Der Gesundheitsexperte der indischen Regierung, Randeep Guleria, sagte, in manchen Landesteilen sei eine Art zweite Welle zu erkennen. Viele Menschen hielten sich nicht mehr an die Corona-Verhaltensregeln. Auf öffentlichen Plätzen seien etliche Menschen ohne Masken zu sehen, und die Straßen seien voll mit Verkehrsteilnehmern. Insgesamt sind in Indien offiziell 4.113.811 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegt Indien nach den USA und Brasilien weltweit auf Rang 3.

6.9.2020 • 10:22 Uhr

Mehr als 1000 Corona-Tote in Israel

Die Zahl der Todesfälle in Israel im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat die Marke von 1000 überschritten. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sind 1007 Menschen gestorben. Am Samstag seien 1482 neue Infektionsfälle registriert worden. Die Zahl der Tests war allerdings an dem Ruhetag mit rund 15.000 etwa halb so groß wie an normalen Wochentagen. Am Mittwoch war mit 3168 Fällen ein neuer Rekordwert verzeichnet worden.

Der Anteil der positiven Tests steigt weiter. Er lag am Sonntag bei zehn Prozent. Angesichts der steigenden Fallzahlen will die israelische Regierung mit Lockdown-Maßnahmen in besonders betroffenen Orten die weitere Ausbreitung des Virus eindämmen. Das sogenannte Coronavirus-Kabinett entschied am Donnerstag, dass die schärferen Regeln von Montag an in 30 Orten mit hohen Infektionszahlen gelten sollten.

6.9.2020 • 09:37 Uhr

Wie ansteckend sind die Patienten?

In Deutschland müssen viele Menschen in Quarantäne, obwohl sie so wenig Virusfragmente haben, dass sie niemanden anstecken können. Nach Recherchen von WDRNDR und SZ erhalten viele Gesundheitsämter nicht die entsprechenden Laborwerte. 

6.9.2020 • 08:32 Uhr

Behörden verlängern Ausgangsbeschränkungen in Melbourne

Die australischen Behörden haben die strikten Ausgangsbeschränkungen in Melbourne, der zweitgrößten Stadt des Landes, verlängert. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sei nicht stark genug zurückgegangen, um eine dritte Infektionswelle zu verhindern, sagte der Regierungschef des Bundesstaats Victoria, Daniel Andrews, auf einer Pressekonferenz.

Der Lockdown bleibe noch bis 28. September in Kraft. Eigentlich sollten die seit sechs Wochen geltenden Beschränkungen, die unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre vorschreiben, nächstes Wochenende enden. Am Sonntag wurden nur 63 Neuinfektionen und fünf Todesfälle im Bundesstaat Victoria gemeldet, dennoch setzen die Behörden auf Vorsicht, um eine erneute Infektionswelle zu verhindern.

Ende Juli waren in dem Bundesstaat über 700 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert worden. Insgesamt hat Australien die Ausbreitung des Virus relativ erfolgreich eingedämmt. In dem Land mit seinen 25 Millionen Einwohnern wurden bislang rund 26.000 Infektionen und etwa 750 Todesopfer gemeldet. 

6.9.2020 • 05:41 Uhr

988 Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland wurden 988 Neuinfektionen gemeldet. Diese Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig - an Sonntagen sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das Robert Koch-Institut übermitteln. Damit steigt dem RKI zufolge die Zahl der Coronavirus-Fälle auf 249.985. Es gab einen weiteren Todesfall, insgesamt starben 9325 Menschen an den Folgen des Virus.

6.9.2020 • 05:14 Uhr

Neuinfektionen in Südkorea auf niedrigstem Stand seit drei Wochen

In Südkorea liegen die Neuinfektionen auf dem niedrigsten Stand seit drei Wochen. Das Zentrum für Seuchenkontrolle meldet 167 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Damit blieb die Zahl den vierten Tag in Folge unter 200. Südkorea hatte Ende August die Maßnahmen verschärft, um eine zweite Welle einzudämmen. Insgesamt wurden 21.177 Infektionen registriert, 334 Personen starben.

6.9.2020 • 05:14 Uhr

Gemeindebund will Weihnachtsmärkte nicht schon jetzt generell absagen

Der Städte- und Gemeindebund wirbt dafür, Weihnachtsmärkte wegen der Corona-Pandemie nicht schon jetzt generell abzusagen. "Es wird hoffentlich auch im Winter Städte oder Regionen mit geringen Infektionszahlen geben", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dann könnte man dort auch Weihnachtsmärkte mit den entsprechenden Schutzkonzepten stattfinden lassen. Er fuhr fort: "Daher sollte nicht bereits jetzt eine generelle Absage erfolgen, allerdings klar kommuniziert werden, dass man bei sich verschärfender Lage entsprechend reagieren muss." Im Fall rasant steigender Infektionszahlen seien öffentliche Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte nicht möglich.

6.9.2020 • 05:14 Uhr

Bundesregierung unterstützt Indien bei Corona-Bekämpfung

Die Bundesregierung unterstützt das von der Corona-Pandemie besonders stark betroffene Indien. Das Land soll 330.000 Corona-Testkits und 600.000 Schutzausrüstungen für medizinisches Personal im Gesamtumfang von 15 Millionen Euro erhalten, wie Entwicklungsminister Gerd Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag) sagte.

Zusätzlich stelle das Entwicklungsministerium kurzfristige Kredite im Umfang von 460 Millionen Euro bereit für Nahrungsmittel und Überbrückungshilfen an Menschen in Indien, die in der Corona-Krise ihren Job verloren haben. "Das ist weltweit eine der größten Corona-Unterstützungsmaßnahmen", betonte Müller.

6.9.2020 • 04:26 Uhr

Antisemitismus-Beauftragter fordert Bannmeile um Reichstagsgebäude

Nach den Corona-Protesten von mitunter rechtsextremen Demonstranten auf der Treppe des Reichstagsgebäudes hat der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sich für einen besseren Schutz des Berliner Regierungsviertels ausgesprochen.

Die Einrichtung einer Bannmeile wie einst in Bonn bedeute nicht, sich zu verbarrikadieren, sagte Klein der "Welt am Sonntag. "Hier geht es um die Achtung der wichtigsten demokratischen Institution."

Der Sitz des Bundestages sollte nach Kleins Ansicht "auch geschützt werden, wenn das Parlament keine Sitzungswoche hat". Das gebiete "der Respekt vor der Institution". Da rechtsextreme Kräfte die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen vereinnahmten, müsse die Politik außerdem "über höhere Auflagen und auch über Verbote nachdenken".

6.9.2020 • 04:26 Uhr

Brasilien meldet mehr als 30.000 Neuinfektionen

Brasilien meldet 30.168 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. 682 weitere Personen seien an der durch das Virus ausgelösten Krankheit gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt zählt Brasilien 4,1 Millionen Infizierte und 126.203 Todesfälle. Das Land ist nach den USA weltweit am zweitstärksten von der Pandemie betroffen.