Bericht aus Berlin mit Tina Hassel

Vorschau: Bericht aus Berlin am 27.01.2019 Kohleausstieg: Mission (Im)possible?

Stand: 25.01.2019 17:41 Uhr

Gibt es den besten aller Wege beim Kohleausstieg? Was passiert nach einem Scheitern des INF-Vertrags? Dazu spricht Tina Hassel im Bericht aus Berlin mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Ex-Außenminister Gabriel.

Bericht aus Berlin: Sonntag um 18:30 Uhr mit Tina Hassel
25.01.2019

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Ein Kohleausstieg, der keinem wehtut?

Es ist ein beliebtes Muster auch in der Bundesregierung: Wenn Politiker sich keine Lösungen zutrauen, soll eine Kommission es richten. Alle Seiten der Medaille beim Braunkohleausstieg hat die von der Bundesregierung einberufene Kohlekommission in den vergangenen Monaten geprüft. Doch wird sie wirklich einen besten aller Wege finden?

26.11.2018, Berlin: Kohle-Befürworter und Kohle-Gegner stehen sich bei zwei Demonstrationen anlässlich der Sitzung der Kommission zum Kohleausstieg im Bundeswirtschaftsministerium vor dem Eingang gegenüber (Quelle: dpa/ von Jutrczenka)
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Kann die Kohlekommission es Befürwortern und Gegnern gleichermaßen recht machen?

Die Frage, wann in Deutschland die Energiegewinnung aus Braunkohle endet, ist heikel, weil sie ganz unterschiedliche zentrale Politikbereiche berührt. Es geht um Umweltschutz und CO2-Reduktionsziele genauso wie um eine günstige und verlässliche Stromversorgung im Hochindustrieland. Energieversorger haben vielerorts in moderne Kraftwerkstechnik investiert, die längst noch nicht abgeschrieben ist.

Auf dem Spiel stehen aber auch Arbeitsplätze und Entwicklungschancen in den Braunkohlerevieren. Während über die Grundzüge des Ausstiegsplans noch gefeilscht wird, besucht Autor Martin Polansky Menschen in der Lausitz. Der Landstrich rund um Cottbus hängt an der Kohle wie keine andere Region in Deutschland.

Zu diesem Thema ist Tina Hassel im Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CDU.

Peter Altmaier bei der Schülerdemo ''Fridays for Future'' | Bildquelle: AFP
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Peter Altmaier bei der Schülerdemo ''Fridays for Future'' für mehr Klimaschutz in Berlin.

Wenn der INF-Vertrag platzt: Deutschland vor einer neuen Rüstungsdebatte

Es war ein Meilenstein auf dem Weg zum Ende des Kalten Krieges: Der INF-Vertrag über die Abrüstung atomarer Mittelstreckenraketen. Doch weder Washington noch Moskau wollen sich durch das Abkommen von 1988 länger binden – zumal die NATO Russland schon länger vorwirft, den Vertrag zu verletzen. So zweifelt kaum noch jemand daran, dass Donald Trump in der kommenden Woche das Jahrhundertabkommen aufkündigen wird.

Damit kommt auf Europa eine Debatte zu, die viele an die Auseinandersetzungen vor vierzig Jahren erinnert. Die SPD lehnt eine atomare Nachrüstung in Deutschland kategorisch ab, Union und FDP denken bereits über einen neuen Doppelbeschluss nach – will also einen Verzicht auf weitere Aufrüstung von Zugeständnissen Moskaus abhängig machen. Doch alle Vergleiche mit dem Kalten Krieg hinken: Denn anders als früher stehen sich nicht mehr zwei Blöcke in einem atomaren Patt gegenüber.

Atommächte wie China, Pakistan und Nordkorea sind in die Rüstungskontrolle bisher überhaupt nicht eingebunden. Und auch Europa ist tief gespalten. Experten sind sich deshalb einig: Die Situation ist heute noch gefährlicher als in den Zeiten vor dem INF-Vertrag. Arnd Henze beobachtet, wie nervös man in Berlin auf eine neue Aufrüstungsdebatte blickt.

Die schwierige Meinungsbildung in der SPD diskutiert Tina Hassel mit dem ehemaligen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel.

Sigmar Gabriel | Bildquelle: dpa
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Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zur möglichen neuen Aufrüstungsdebatte.

Mehr zu diesen Themen am Sonntag um 18.30 Uhr im Bericht aus Berlin.

Über dieses Thema berichtet die Sendung "Bericht aus Berlin" am 27.01.2019 um 18:30 Uhr.

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