Unterricht in einer Schulklasse | Bildquelle: dpa

Podcast Schule zentral statt föderal? Was dann?

Stand: 04.06.2020 07:27 Uhr

Mal angenommen, das Schulsystem in Deutschland wäre nicht föderal, sondern zentral organisiert. Würde das zu gerechteren Bildungschancen und vergleichbareren Abschlüssen führen? Was wären die Nachteile? Ein Gedankenexperiment.

Schule in Deutschland ist Ländersache. Das macht sich gerade jetzt in der Corona-Krise besonders bemerkbar: In jedem Bundesland gibt es derzeit unterschiedliche Unterrichts- und Lockerungsmaßnahmen. Kritiker bezeichnen das föderal organisierte Schulsystem in Deutschland als Flickenteppich, der schwer vergleichbar und ungerecht sei. Befürworter heben dagegen hervor, dass somit besser auf regionale Besonderheit eingegangen werden kann.

Mal angenommen, Schule in Deutschland wäre in Zukunft nicht mehr föderal, sondern zentral organisiert - was wären die möglichen Folgen? Besser bei PISA, gerechte Bildungschancen deutschlandweit und vergleichbare Abschlüsse für Ausbildung und Studium? Oder wäre dann alles „Einheitsbrei“, der die regional passenden Ideen für Schulen verhindert?

Was wäre, wenn?

Die Korrespondenten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss aus dem ARD Hauptstadtstudio in Berlin gehen diesen Fragen im Zukunfts-Podcast der tagesschau nach und suchen Antworten. Sie sprechen mit einem Schüler, der von Bayern nach Berlin gezogen ist, einem ehemaligen Kultusminister, der gegen den Föderalismus ist, und lassen sich von einer Bildungsforscherin erklären, warum sie Flickenteppiche gut findet.

Schule zentral statt föderal? Was dann?

04.06.2020 04:32 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Gedankenexperimente im neuen tagesschau-Podcast

"mal angenommen" ist der neue Podcast der tagesschau. Jede Woche denkt ein fünfköpfiges Korrespondenten-Team aus dem ARD-Hauptstadtstudio in Berlin eine aktuelle politische Idee in die Zukunft weiter und spielt in einem Gedankenexperiment die möglichen Konsequenzen durch: Mal angenommen, Deutschland würde keine Waffen mehr exportieren - was wären die politischen Folgen? Oder mal angenommen, Bargeld würde abgeschafft - welche Auswirkungen hätte das auf unseren Alltag und die Wirtschaft?

Zahlreiche Experten helfen dabei, Antworten auf diese Fragen zu finden, Positivbeispiele aus anderen Ländern zeigen, was heute schon anderswo möglich ist und liefern somit neue Impulse in politischen Debatten.

Den Audio-Podcast "mal angenommen" können Sie jederzeit zu Hause oder unterwegs auf Ihrem Smartphone hören. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge hier auf unserer Website, in der tagesschau-App, in der ARD Audiothek und auf zahlreichen weiteren Podcast-Plattformen.

Darstellung: