Bildergalerie: Wochenlange Proteste auf Kiews Straßen

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Wochenlange Proteste auf Kiews Straßen

Massenkundgebungen in Kiew

Seit mehreren Wochen gehen Tausende Menschen in Kiew auf die Straße.

Massenkundgebungen in Kiew

Seit mehreren Wochen gehen Tausende Menschen in Kiew auf die Straße.

Demonstration in Kiew

Sie protestieren gegen die russlandfreundliche Politik von Präsident Janukowitsch.

Demonstrationen in Kiew

Am 12. Dezember demonstrierten auf dem Maidan schätzungsweise 20.000 Menschen.

Polizisten verhaften einen Demonstranten

Zuletzt war die Polizei in der Nacht zum 11. Dezember gegen die Demonstranten auf dem Maidan vorgerückt.

Demonstranten auf Barrikaden. Davor stehen Polizisten, die versuchen, die Barrikaden niederzureißen.

Starke Polizeikräfte hatten versucht, die Barrieren um das Camp niederzureißen. Doch Tausende Menschen leisteten Widerstand gegen die Räumung und drängten die Polizeilinien zurück.

Vitali Klitschko steht mit einem Megaphon zwischen zahlreichen Demonstranten

Oppositionsführer Vitali Klitschko hatte dazu aufgerufen, sich den Protesten anzuschließen. "Wir sagen Nein zum Polizeistaat, Nein zur Diktatur", rief er der Menge zu.

Auf dem Maidan in Kiew stehen zahlreiche Demonstranten und Polizisten

Viele folgten dem Aufruf und strömten auf den Maidan. Die Reihen der Demonstranten schwollen im Lauf der Nacht an.

Demonstranten stürzen Lenin-Statue in Kiew.

Bereits am 8. Dezember hatten sich die Fronten in der krisengeschüttelten Ukraine nach dem Sturz eines Lenin-Denkmals verhärtet.

Sondereinheiten drängen Demonstranten vom Regierungssitz zurück

Sondereinheiten hatten die Demonstranten vom Regierungssitz zurückgedrängt. Zuvor hatte die Polizei mehrere Lager der Demonstranten eingekreist und dort begonnen, die Barrikaden abzubauen.

Guido Westerwelle besucht Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew

Bei ihren Protesten gegen die ukrainische Regierung erfährt die Opposition zunehmende Unterstützung aus den In- und Ausland. Der amtierende Bundesaußenminister Westerwelle besuchte am Abend des 04. Dezembers den Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Er zeigte sich nach einem Besuch beeindruckt von der Kraft und dem Engagement der Demonstrationen, die sich in großer Kälte mitten in der Nacht dort versammelt hätten. Dabei habe er sehen können: "Hier schlägt das Herz europäisch." Westerwelle hielt sich zu einem Treffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Hauptstadt auf.

Demonstranten in Kiew

Aber auch das gibt es in Kiew: Diese Demonstranten unterstützen Präsident Janukowitsch und seinen eher pro-russischen Kurs.

Ministerpräsident Nikolai Asarow im Parlament

Am 3. Dezember scheiterte die Opposition mit einem Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Mykola Asarow. Damit bleibt der enge Vertraute von Präsident Janukowitsch ungeachtet der tagelangen Massendemonstrationen im Amt.

Platz der Unabhängigkeit in Kiew

Nach dem Scheitern des Misstrauensantrags im ukrainischen Parlament beschlossen die Regierungsgegner, den Platz der Unabhängigkeit in Kiew besetzt zu halten. Viele verbringen seitdem auch die Nächte dort.

Demonstranten mit Bulldozer

Am 1. Dezember versuchten Regierungsgegner mit Bulldozern die Präsidialverwaltung zu stürmen. Die Polizei setzte daraufhin Tränengas, Blendgranaten und Schlagstöcke ein. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Oppositionspolitiker Klitschko

Oppositionspolitiker Klitschko versuchte am Abend des 1. Dezember, die Demonstranten von Provokationen abzuhalten. Die Randalierer beschimpfte Klitschko: "Ihr seid Provokateure, ihr gehört nicht zu uns! Ihr wollt unsere Sache verraten."

Menschenmenge aus Polizisten und Demonstranten in Kiew.

Einen Tag zuvor hatten sich Tausende Menschen in Kiew zu pro-europäischen Protesten versammelt. Zunächst blieb es friedlich und die Polizei hielt sich zurück. Dann jedoch löste sie die Demonstration gewaltsam auf.

Arseni Jazenjuk, Oleh Tyagnybok und Vitali Klitschko

Anführer der Proteste sind (v.l.n.r.) die Oppositionsführer Arseni Jazenjuk von der Batkiwschina-Partei (Vaterland), Oleh Tyagnybok von der rechtspopulistischen Swoboda-Partei (Freiheit) sowie Vitali Klitschko von der Udar-Partei (Schlag).

Demonstranten in Kiew

Trotz eisiger Kälte demonstrieren Tausende Menschen seit Wochen in Kiew für eine engere Anbindung ihres Landes an die Europäische Union und gegen den ukrainischen Präsident Viktor Janukowitsch und dessen politischen Kurs.

Demonstranten halten eine Fahne mit dem Konterfei von Julia Timoschenko

Auf den pro-europäischen Kundgebungen wird auch die Freilassung der erkrankten Oppositionsführerin Julia Timoschenko gefordert. Die Gesetzesvorlage, die eine Behandlung der inhaftierten Politikerin im Ausland erlaubt hätte, war vom Parlament abgelehnt worden. Die Freilassung der wegen Amtsmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilten Timoschenko gilt als Grundforderung der EU für ein Assoziierungsabkommen.

Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew

Am 21. November hatte die Ukraine ein geplantes Assoziierungsabkommen mit der EU gestoppt und stattdessen die Gespräche über bessere Beziehungen zu Russland wiederbelebt. Das Land mit seinen rund 45 Millionen Einwohnern ist hoch verschuldet und wirtschaftlich von Russland abhängig. Seit dem Scheitern des Abkommens gibt es in Kiew anhaltende Proteste gegen den Kurs der Staatsführung von Präsident Viktor Janukowitsch und Ministerpräsident Mykola Asarow.

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