Bildergalerie: Zum Tod von Ariel Scharon:

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Zum Tod von Ariel Scharon: Das Leben des ehemaligen israelischen Premierministers

Ariel Scharon während des Sechstagekrieges

Ariel Scharon während des Sechstagekrieges im Juni 1967 auf der Sinai-Halbinsel. Der 1928 in einem Dorf bei Tel Aviv geborene Sohn osteuropäischer Einwanderer schlug nach dem Studium eine militärische Karriere ein.

Ariel Scharon während des Sechstagekrieges

Ariel Scharon während des Sechstagekrieges im Juni 1967 auf der Sinai-Halbinsel. Der 1928 in einem Dorf bei Tel Aviv geborene Sohn osteuropäischer Einwanderer schlug nach dem Studium eine militärische Karriere ein.

Ariel Scharon, Menahim Begin und Avraham Joffe

Der damalige israelische Armeegeneral Ariel Scharon (l) posiert mit dem späteren israelischen Ministerpräsident Menahim Begin (m) und General Avraham Joffe am 14. Juni 1967 im Sinai nach dem Sechstagekrieg.

Ariel Scharon (links) mit Levi Eschkol an der jordanischen Grenze

Kommandeur Ariel Scharon (links) mit dem israelischen Ministerpräsidenten Levi Eschkol (mitte) und General Haim Bar Lev (2. von rechts) im Jahr 1968 an einem israelischen Posten an der Grenze zu Jordanien.

Generalmajor Ariel Scharon (rechts) mit einen Kopfverband und General Mosche Dajan

Scharon im Oktober 1973 mit dem israelischen Verteidigungsminister Mosche Dajan am Suez-Kanal: Scharon nimmt im Juli zunächst Abschied von der Armee. Bereits im Oktober des Jahres lässt er sich jedoch reaktivieren, als ein ägyptischer Vorstoß den Jom-Kippur-Krieg auslöst. Unter der Führung von General Ariel Scharon überqueren israelische Truppen den Suezkanal. Israel geht als Sieger aus der Auseinandersetzung mit Ägypten und Syrien hervor.

Ariel Scharon während des Jom-Kippur-Krieges am 31.10.1973

Scharon mit Soldaten im Jom-Kippur-Krieg. Er hatte wesentlichen Anteil am militärischen Erfolg Israels; sein eigenmächtiges Vorgehen war jedoch umstritten und sorgte für erhebliche politische Verwicklungen. Dennoch wird er als Held gefeiert.

Ariel Scharon (links) und Yitzak Rabin auf den Golanhöhen im Jahr 1975

Im September 1973 gehörte Scharon zu den Gründern des Likud-Blocks, als dessen Vertreter er bereits im Dezember in die Knesset einzog. Der Einstieg in die Politik fiel ihm aber schwer. Bereits 1974 zog er sich auf seine Farm in der Negev-Wüste zurück - vorübergehend. Schon 1975 wurde er Militärberater in der Regierung von Jitzak Rabin. Hier war er mit Rabin (rechts) auf den von Israel besetzten Golanhöhlen zu sehen.

Ariel Scharon - mit Ägyptens Präsidenten Sadat

Nachdem Scharon unter der Regierung von Menachim Begin vier Jahre lang als Landwirtschaftsminister amtiert hatte, bekleidete er von 1981 bis 1983 das Amt des Verteidigungsministers. Bei einem Staatsbesuch in Alexandria begrüßte Scharon im August 1981 den ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat.

Ariel Scharon - Einmarsch in den Libanon 1982

Scharon 1982 in Ost-Beirut. Als Verteidigungsminister hatte er den Einmarsch in den Libanon veranlasst. Die Operation sollte sich gegen den ''Staat im Staate'' der PLO unter Jassir Arafat richten. 1983 kam eine israelische Untersuchung zum Schluss, dass Scharon für die Massaker im Libanon indirekt die Verantwortung trug. Scharon musste zurücktreten.

Ariel Scharon tritt 1990 als Minister zurück

Scharon war sechs Jahre lang Minister für Industrie und Handel, bevor er am 12. Februar 1990 in Tel Aviv seinen Rücktritt aus der Regierungskoalition von Likud und aus der Arbeitspartei erklärt - und damit auch sein Ministeramt niederlegt.

Scharon in der David-Stadt am Tempelberg

Scharon besucht im Oktober 1991 ein von orthodoxen Siedlern besetztes Haus in Jerusalem. Von 1990 bis 1992 war Scharon Wohnungsbauminister.

Außenminister Scharon und US-Außenministerin Albright

Im Jahr 1998 übernimmt Ariel Scharon das Außenministerium, hier mit der damaligen US-Außenministerin Madeleine Albright während der Nahost-Friedenskonferenz in Wye River, Maryland (USA).

Ariel Scharon mit Ehefrau Lili und Enkelkind

Ariel Scharon im Oktober 1998 mit seiner zweiten Ehefrau Lily und seinem Enkelkind auf seiner Farm in der Nähe von Sderot im Norden der Wüste Negev.

Ariel Scharon am Grab seiner Frau Lily

Lily Scharon starb im Jahr 2000 an Krebs. Sie war die Schwester von Ariel Scharons erster Frau Magalit, die 1961 gestorben war. Gur, der Sohn aus dieser Ehe, kam im Alter von elf Jahren bei einem Unfall ums Leben. Ariel und Lily Scharon haben zwei Söhne: Omri und Gillad.

Ariel Scharon (m) am 28.9.2000 auf dem Tempelberg in Jerusalem

28. September 2000: Scharon besuchte als Oppositionsführer die heiligen Stätten auf dem Tempelberg in Jerusalem, es kam zu Ausschreitungen. Nach palästinensischer Darstellung war dies der Auslöser für die zweite Intifada.

Scharon übernimmt Amtsgeschäfte von Barak (rechts)

Am 7. März 2001 wurde Scharon israelischer Ministerpräsident, er übernahm das Amt von Ehud Barak.

Scharon, Bush und Abbas

Friedensgespräche in Akaba (Jordanien) Anfang Juni 2003: Ariel Scharon, der damalige US-Präsident Bush und Machmud Abbas, damals palästinensischer Premierminister.

Scharon und Abbas reichen sich die Hände

8. Februar 2005: Ariel Scharon und Palästinenserpräsident Machmud Abbas reichen sich in Scharm al Scheich die Hände und verkünden die Waffenruhe.

Scharon in einer Fernsehansprache zum Gaza-Abzug

Am 15. August 2005 verkündete Scharon in einer Fernsehansprache die Räumung des Gazastreifens und damit die Umsetzung des 2003 vorgelegten "Scharon-Plans".

Scharon gedenkt des 10. Todestages von Yitzak Rabin

Ariel Scharon im Jahr 2005 während einer Gedenkzeremonie anlässlich des 10. Todestages des früheren Staatschefs Yitzak Rabin. Rabin war am 4. November 1995 auf einer öffentlichen Friedensversammlung in Tel Aviv von einem fundamentalistisch-jüdischen Studenten aus Israel ermordet worden.

Ariel Scharon (m) lässt sich Lage des Sicherheitszauns zeigen

Im Dezember 2003 hatte Scharon seine Pläne einer räumlichen Trennung von Israelis und Palästinensern vorgestellt. Die so genannte Sicherheitsanlage ist ein Bestandteil dieser Politik. Hier ließ sich Scharon am 8. November 2005 den Stand der Bauarbeiten erläutern. (Foto: dpa/dpaweb)

Am 21. November 2005 gibt Ariel Scharon seinen Austritt aus der Likud-Partei bekannt

Am 21. November 2005 gab Scharon seinen Austritt aus der Likud-Partei bekannt. Er kündigte zudem die Gründung einer neuen Partei mit dem Namen "Kadima" für die Wahlen im März an.

Eine Frau berührt ein Transparent mit Genesungswünsche

Eine Frau berührt ein Transparent mit Genesungswünsche am Hadassah Krankenhaus in Jerusalem. Bei Nachuntersuchungen eines Schlaganfalls, den Scharon am 18. Dezember 2005 erlitten hatte, wurde ein angeborener Herzfehler festgestellt, der am 05. Januar 2006 operiert werden sollte. Am Vorabend der Operation wurden starke Hirnblutungen festgestellt; Scharon wurde in ein künstliches Koma versetzt.

Ehud Olmert wird Scharons Nachfolger

Am 11. April 2006 musste das israelische Kabinett Scharon für dauerhaft amtsunfähig erklären. Stellvertreter Ehud Olmert wird Scharons Nachfolger.

Dr. Shlomo Mor-Yossef, Direktor des Hadassah-Krankenhauses

Der Direktor des Hadasseh-Krankenhauses, Dr. Shlomo Mor-Yossef, gibt der wartenden Presse Informationen zum Gesundheitszustand Scharons. Fünf Monate nach Scharons Schlaganfall wurde er am 28. Mai 2006 als Dauerkomapatient in ein Pflegeheim in Tel Aviv eingewiesen.

Trauerfeier für Ariel Scharon

Scharon, der Israel von 2001 bis 2006 als Regierungschef geführt hatte, stirbt am 11. Januar 2014 nach acht Jahren im Koma. Er wurde 85
Jahre alt. An der offiziellen Trauerfeier in Jerusalem nehmen viele internationale Politiker teil.

Der Sarg von Ariel Scharon

Nach der Trauerfeier wurde der Sarg zu Scharons Farm in der Negev-Wüste gebracht.

Soldaten stehen neben dem Grab von Lili Scharon

Seine letzte Ruhestätte findet er neben dem Grab seiner Frau Lily.

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