Bildergalerie: Friedensnobelpreis für die EU: Viele Gratulanten, aber auch Kritik

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Friedensnobelpreis für die EU: Viele Gratulanten, aber auch Kritik

José Manuel Barroso

Friedensnobelpreis für die Europäische Union - in Brüssel wurde diese Nachricht mit großer Freude aufgenommen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, der Preis sei "die berechtigte Anerkennung für ein einzigartiges Projekt, das seinen Bürgern und der Welt gut tut. Wir sollten nicht vergessen, dass die Europäische Union in ihren Anfängen Nationen zusammengebracht hat. Selbst in diesen schwierigen Zeiten bleibt die EU eine Inspiration für Länder und Völker in der ganzen Welt."

José Manuel Barroso

Friedensnobelpreis für die Europäische Union - in Brüssel wurde diese Nachricht mit großer Freude aufgenommen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, der Preis sei "die berechtigte Anerkennung für ein einzigartiges Projekt, das seinen Bürgern und der Welt gut tut. Wir sollten nicht vergessen, dass die Europäische Union in ihren Anfängen Nationen zusammengebracht hat. Selbst in diesen schwierigen Zeiten bleibt die EU eine Inspiration für Länder und Völker in der ganzen Welt."

Herman Van Rompuy

Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy. Er betonte: "Wir sind alle sehr stolz, dass die Bemühungen der EU anerkannt werden, den Frieden in Europa zu bewahren. Europa hat zwei Kriege im 20. Jahrhundert erlebt, und wir haben dank der Europäischen Union Frieden geschaffen. Damit ist die Europäische Union der größte Friedensstifter in der Geschichte."

Martin Schulz

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) erklärte, der Friedensnobelpreis könne als Inspiration dienen: "Die EU ist ein einzigartiges Projekt, das Krieg durch Frieden, Hass durch Solidarität ersetzte."

Angela Merkel

Hocherfreut zeigte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Das Nobelpreiskomitee hat heute eine wunderbare Entscheidung getroffen. Wir Europäer, wir sind zu unserem Glück vereint. Dass das Nobelpreiskomitee heute diese Idee gewürdigt hat, das ist Ansporn und Verpflichtung zugleich, auch für mich ganz persönlich."

Bronze-Büste zu Ehren von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl

Er wird alle Jahre als Preisträger gehandelt, freut sich aber dennoch, dass die Wahl auf die EU gefallen ist: "Der Friedensnobelpreis 2012 ist auch eine Ermutigung für uns alle, auf dem Weg des geeinten Europa weiter voranzugehen", erklärte Altkanzler Helmut Kohl.

Vaclav Klaus

Der tschechische Präsident und EU-Skeptiker Vaclav Klaus tat die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union in einer ersten Reaktion als "Scherz" ab. Der neoliberale Staatschef könne die Nachricht nicht glauben, sagte sein Sprecher Radim Ochvat der Zeitung "Pravo".

Gregor Gysi

Auch Linksfraktionschef Gregor Gysi gehört nicht zu den Gratulanten: "Die EU ist gerade dabei, sich aufzurüsten, weil sie außerhalb Europas an Kriegen teilnehmen will", sagte er.

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