Bildergalerie: 92. Oscar-Verleihung in Los Angeles

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92. Oscar-Verleihung in Los Angeles

Crew des Films "Parasite"

Die südkoreanische Sozialsatire "Parasite" hat den Oscar für den besten Film gewonnen. Erstmals hat damit eine nicht englischsprachige Produktion in der Königskategorie der Academy Awards triumphiert. Das Werk war mit vier Auszeichnungen der Gewinner des Abends. | Bildquelle: REUTERS

Crew des Films "Parasite"

Die südkoreanische Sozialsatire "Parasite" hat den Oscar für den besten Film gewonnen. Erstmals hat damit eine nicht englischsprachige Produktion in der Königskategorie der Academy Awards triumphiert. Das Werk war mit vier Auszeichnungen der Gewinner des Abends.

Renée Zellweger

Renée Zellweger hat den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Sie wurde für ihre Darstellung der Sängerin Judy Garland in dem biografischen Film "Judy" in der Nacht in Hollywood ausgezeichnet.

Joaquin Phoenix

Für seine Rolle im Thriller "Joker" ist der Schauspieler Joaquin Phoenix mit dem Oscar als bester männlicher Hauptdarsteller ausgezeichnet worden. Phoenix gewann damit seinen ersten Oscar. In "Joker" wird die Entwicklung des Bösewichts aus den Batman-Filmen nachvollzogen.

Bong Joon-ho

Für seine Sozialsatire "Parasite" wurde Bong Joon Ho bei der 92. Oscar-Gala ebenfalls zum besten Regisseur gekürt. Zuvor gewann der Film in den Sparten "Bester internationaler Film" und "bestes Originaldrehbuch".

Brad Pitt

Brad Pitt holte für seine Darbietung im Krimi-Drama "Once Upon a Time in Hollywood" eine Trophäe für die beste männliche Nebenrolle. Für Pitt ist es der erste Oscar für eine schauspielerische Leistung überhaupt. Seine Dankesrede begann Pitt mit politischen Querverweisen. "Sie sagten mir, ich hätte 45 Sekunden Zeit zum Reden, was 45 Sekunden länger ist, als der Senat diese Woche John Bolton gegeben hat", sagte er in Anspielung auf das Impeachment-Verfahren gegen Präsident Donald Trump, zu dem der von dessen Republikanern dominierte Senat keine Zeugen zugelassen hatte.

Laura Dern

Der Oscar für die beste weibliche Nebenrolle ging an Laura Dern. Die Trophäe bekam die 53-Jährige für die Darbietung einer beinharten Scheidungsanwältin in der Netflix-Produktion "Marriage Story". Für Dern ist es der erste Oscar überhaupt. In den Galaabend war sie als Favoritin gegangen, zumal sie schon bei den Golden Globes und den SAG Awards abgeräumt hatte.

Bong Joon Ho und Han Jin Won

Oscar-Geschichte schrieben der südkoreanische Filmemacher Bong Joon Ho und Co-Drehbuchautor Han Jin Won mit der gefeierten Tragikomödie "Parasite": Sie gewannen den Preis für das beste Originaldrehbuch. Damit sind Bong und Han die ersten asiatischen Autoren, die die Trophäe gewonnen haben.

Roger Deakins

Drei Oscars gingen an das Kriegsdrama "1917": Das Werk des Briten Sam Mendes wurde für Tonmischung und beste Spezialeffekte ausgezeichnet; Roger Deakins (hier im Bild) für die beste Kamera.

Taika Waititi

Für das beste adaptierte Drehbuch wurde der Neuseeländer Taika Waititi für die Satire "Jojo Rabbit" geehrt.

Jonas Rivera, Josh Cooley, Mark Nielsen und Tom Hanks

"Toy Story 4: Alles hört auf kein Kommando" wurde als bester Animationsfilm ausgezeichnet. Damit ist die Abenteuer-Reihe um quicklebendige Spielzeuge das erste Franchise-Projekt, das in dieser Sparte bei den Oscars zwei Mal reüssiert hat: Schon 2011 war "Toy Story 3" zum besten Animationsfilm gekürt worden.

Elton John und Bernie Taupin

Pop-Legende Elton John ist bei der Oscar-Gala für das beste Originallied ausgezeichnet worden. John und sein langjähriger Schreibpartner Bernie Taupin gewannen für den Song "(I'm Gonna) Love Me Again" aus dem Film "Rocketman" über das Leben des Sängers

Hildur Gudnadottir

Hildur Gudnadottir freute sich über ihre Auszeichnung für die beste Filmmusik für den Film "Joker".

Julia Reichert, Jeff Reichert, Steven Bognar und Mark Ruffalo

Einen Oscar bekam auch der von der Produktionsfirma des früheren US-Präsidenten Obama und seiner Ehefrau Michelle produzierte Dokumentarfilm "American Factory". In "American Factory" geht es um eine Glasfabrik im US-Staat Ohio, die von einem chinesischen Investor gekauft und betrieben wird. Sie hat 2200 amerikanische und 200 chinesische Mitarbeiter. Das Werk der Regisseure Steven Bognar und Julia Reichert verhandelt Themen wie Arbeitnehmerrechte, Globalisierung und Automatisierung.

Andrew Buckland und Michael McCusker

Andrew Buckland und Michael McCusker erhielten den Oscar für den besten Schnitt für "Le Mans 66: Gegen jede Chance".

Barbara Ling und Nancy Haigh

In der Kategorie Produktionsdesign gewannen Barbara Ling und Nancy Haigh für "Once Upon a Time in Hollywood".

Donald Sylvester

Donald Sylvester freute sich über den Oscar in der Kategorie Tonschnitt für "Le Mans 66: Gegen jede Chance"

Carol Dysinger (r) und Elena Andreicheva

Carol Dysinger (r) und Elena Andreicheva sind mit ihrem Film "Learning to Skateboard in a Warzone (if you're a Girl)" Sieger in der Kategorie Dokumentar-Kurzfilm.

Matthew A. Cherry und Karen Rupert Toliver

"Hair Love" wurde bester Animations-Kurzfilm. Matthew A. Cherry und Karen Rupert Toliver freuten sich sichtlich über die Auszeichnung.

Anne Morgan, Kazu Hiro und Vivian Baker

Anne Morgan, Kazu Hiro und Vivian Baker gewannen für "Bombshell - Das Ende des Schweigens" in der Kategorie Make-up/Frisur.

Jacqueline Durran

Jacqueline Durran wurde für das beste Kostümdesign für den Film "Little Women" ausgezeichnet.

Marshall Curry

Bester Kurzfilm wurde "The Neighbors' Window" von Marshall Curry.

Billie Eilish

US-Sängerin Billie Eilish hat während der Oscar-Verleihung den Beatles-Klassiker "Yesterday" für die seit der letzten Gala gestorbenen Größen der Filmbranche gesungen.

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