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Klaus Kinkel - ein Porträt in Bildern

Klaus Kinkel

Klaus Kinkel wurde 1936 in Metzingen geboren und wollte eigentlich wie sein Vater Arzt werden. Doch während des Studiums wechselte er zur Juristerei und ging nach dem Studium ins "Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz" - eine Unterbehörde des Innenministeriums. Dort lernte Kinkel Hans-Dietrich Genscher kennen und seine Karriere in der Politik begann. | Bildquelle: dpa

Klaus Kinkel

Klaus Kinkel wurde 1936 in Metzingen geboren und wollte eigentlich wie sein Vater Arzt werden. Doch während des Studiums wechselte er zur Juristerei und ging nach dem Studium ins "Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz" - eine Unterbehörde des Innenministeriums. Dort lernte Kinkel Hans-Dietrich Genscher kennen und seine Karriere in der Politik begann.

Klaus Kinkel und Hans-Dietrich Genscher

Hans-Dietrich Genscher machte ihn zum persönlichen Referenten und Büroleiter.

Klaus Kinkel und Hans-Dietrich Genscher

Später wechselte Klaus Kinkel zusammen mit Genscher ins Auswärtige Amt, zunächst als Chef des Leitungs-, dann des Planungsstabs.

Der damalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß der damalige BND-Präsident Klaus Kinkel und der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt nehmen an der Jubiläumsfeier des Bundesnachrichtendienstes in der Zentrale bei Pullach teil.

1979 wurde Kinkel als erster Zivilist Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Hier ist er 1981 mit dem damaligen bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß und dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt bei einer Jubiläumsfeier des Bundesnachrichtendienstes in der Zentrale bei Pullach zu sehen.

Justizminister Klaus Kinkel (M, FDP) umringt von CDU-Politikern (l-r): Verkehrsminister Günther Krause, Kanzleramtsminister Rudolf Seiters und Innenminister Wolfgang Schäuble während der Regierungserklärung am 30.01.1991 im Deutschen Bundestag in Bonn

1982 kehrte Kinkel wieder in den Politikbetrieb zurück und wurde Staatssekretär bei Justizminister Hans A. Engelhard (FDP). 1991 wurde er schließlich als Bundesminister der Justiz in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen.

Klaus Kinkel und Helmut Kohl

1992, nach Genschers überraschendem Rücktritt, beerbte er dann seinen Förderer im Auswärtigen Amt. Nach dem Rücktritt des damaligen Vizekanzlers und Wirtschaftsministers Jürgen Möllemann, wurde Kinkel im Januar 1993 zusätzlich Stellvertreter des Bundeskanzlers.

Klaus Kinkel an Bord einer Transall-Maschine

In seine Amtsjahre fielen zum Beispiel die Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks, die Jahre vor dem 11. September, der Völkermord in Ruanda und das Massaker an 8000 Bosniern in Srebrenica. Dieses Foto zeigt ihn an Bord einer Transall-Maschine, die ihn nach Sarajevo fliegt.

Klaus Kinkel

Von 1993 bis 1995 stand Kinkel auch an der Spitze der FDP. Nach einer Serie von Wahlniederlagen ließ er es nach einer einzigen Amtszeit aber sein.

Klaus Kinkel und der Dalai Lama

1995 empfing Klaus Kinkel als erster deutscher Außenminister trotz des Widerstands aus China das Oberhaupt der Tibeter - den Dalai Lama - in Bonn und nahm von ihm einen seiner weißen Seidenschals entgegen.

Seine persönlichen Fotos packt der 1998 scheidende Außenminister Klaus Kinkel (FDP) in seinem Büro im Auswärtigen Amt in seine Tasche

1998 musste Klaus Kinkel nach der Abwahl der schwarz-gelben Regierung seinen Platz im Auswärtigen Amt räumen. Danach saß Klaus Kinkel noch bis 2002 im Bundestag. Später arbeitete er als Anwalt.

Klaus Kinkel

Ein paar Jahre lang war Kinkel auch Vorsitzender der Stiftung der Deutschen Telekom.

Klaus Kinkel

Zuletzt gab Klaus Kinkel nur noch selten Interviews, noch seltener sagte er etwas zur tagesaktuellen Weltpolitik. Es ging eher um grundsätzlichere Dinge: "Man hat selbst als Außenminister eines großen Landes nur beschränkte Möglichkeiten gegenüber den Problemen der Welt. Ich jedenfalls bin als Außenminister eher demütig geworden."

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