Bildergalerie: Bilder aus dem April 2014

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Bilder aus dem April 2014

Demonstrierende Piloten vor der Lufthansa-Zentrale in Frankfurt am Main

Mit einem dreitägigen Streik ab 2. April legen die Piloten die Lufthansa weitgehend lahm. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit und die Unternehmensführung streiten um Übergangsrenten sowie um Pläne von Lufthansa-Chef Carsten Spohr, eine neue Billigtochter zu gründen. Bis zum Jahresende werden die Piloten noch mehrfach in den Ausstand treten, der Konflikt ist bislang nicht beigelegt. | Bildquelle: dpa

Demonstrierende Piloten vor der Lufthansa-Zentrale in Frankfurt am Main

Mit einem dreitägigen Streik ab 2. April legen die Piloten die Lufthansa weitgehend lahm. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit und die Unternehmensführung streiten um Übergangsrenten sowie um Pläne von Lufthansa-Chef Carsten Spohr, eine neue Billigtochter zu gründen. Bis zum Jahresende werden die Piloten noch mehrfach in den Ausstand treten, der Konflikt ist bislang nicht beigelegt.

Eine der letzten Aufnahmen von Anja Niedringhaus: Frauen registrieren sich nahe Kabul für die Wahl.

Am 4. April erschießt ein Polizist in der afghanischen Provinz Ghost die deutsche Fotografin Anja Niedringhaus. Das Foto ist eine ihrer letzten Aufnahmen - es zeigt Frauen nahe Kabul, die sich für die Wahl registrieren. Am 25. Juli wird der Attentäter in Kabul zum Tode verurteilt.

Viktor Orban erklärt sich zum Sieger der Wahl in Ungarn.

Viktor Orbans rechtsnationale Fidesz-Partei gewinnt am 6. April die ungarische Parlamentswahl. Am 10. Mai wird Orban als Ministerpräsident wiedergewählt und kann sich fortan im Abgeordnetenhaus auf eine Zweidrittel-Mehrheit stützen.

Brand in der chilenischen Hafenstadt Valparaiso

Am 13. April greift ein Waldbrand auf die chilenische Hafenstadt Valparaiso über. 2900 Häuser gehen in Flammen auf. Mindestens 15 Menschen kommen ums Leben.

Frauen demonstieren in der nigerianischen Hauptstadt Lagos für die Freilassung der von der Terrorgruppe Boko Haram entführten Schulmädchen.

Am 14. April verschleppt die radikalislamische Miliz Boko Haram mehr als 200 Schülerinnen aus einer Schule in Chibok im Norden Nigerias. In Lagos demonstrieren Einheimische immer wieder für die Freilassung. Auch international beteiligen sich Prominente wie Amerikas First Lady Michelle Obama oder die Schauspielerin Angelina Jolie an der Kampagne "Bring Back Our Girls". Mehrere Mädchen können später fliehen, doch von den meisten fehlt bis heute jede Spur.

Vom Ufer aus verfolgen Angehörige von Opfern die Bergungsarbeiten nach dem Schiffsunglück der "Sewol" vor der südkoreanischen Küste.

Am 16. April sterben bei einem Schiffsunglück vor der südkoreanischen Küste mindestens 295 Menschen. An Bord der Fähre "Sewol" waren 476 Personen, darunter viele Schüler. Das Schiff soll überladen gewesen sein. Der Kapitän wird am 11. November zu 36 Jahren Haft verurteilt. Das Foto zeigt Angehörige von Passagieren, die vom Ufer aus die Bergungsarbeiten beobachten.

Angehörige trauern um die Opfer des Lawinenunglücks am Mount Everest.

Bei einem Lawinenunglück am 18. April kommen am Mount Everest 16 Sherpas - nepalesische Bergführer - ums Leben. Von den rund 8000 Euro Gebühren, die jeder Everest-Tourist zahlen muss, bekommen die Sherpas nur einen Bruchteil. Versichert sind die meisten nicht. Seit 1953 haben mehr als 3000 Menschen mit Hilfe der örtlichen Sherpas den 8850 Meter hohen Berg erklommen. Mehr als 400 Menschen starben dabei.

Heiligsprechung der früheren Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. auf dem Petersplatz

Papst Franziskus spricht am 27. April vor Hunderttausenden Gläubigen in Rom seine Vorgänger Johannes XXIII. (1958-1963) und Johannes Paul II. (1978-2005) heilig. Dies ist bisher einmalig in der Kirchengeschichte.

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