Bildergalerie: "Glück kennt keine Behinderung": Fotografien von Jenny Klestil

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"Glück kennt keine Behinderung": Fotografien von Jenny Klestil

Raphael

Raphaels Vater hat versucht, so viel wie möglich über Trisomie 21 zu lesen, um herauszufinden, was die Diagnose für die gemeinsame Zukunft bedeutet. Hätte er gewusst, was auf ihn zukommt, hätte er sich entspannen können, weiß er im Rückblick. Von Raphael und seiner Schwester Elena habe er viel gelernt. | Bildquelle: Jenny Klestil

Raphael

Raphaels Vater hat versucht, so viel wie möglich über Trisomie 21 zu lesen, um herauszufinden, was die Diagnose für die gemeinsame Zukunft bedeutet. Hätte er gewusst, was auf ihn zukommt, hätte er sich entspannen können, weiß er im Rückblick. Von Raphael und seiner Schwester Elena habe er viel gelernt.

Alisa

Alisas Geburt lief problemlos, dennoch war sie danach eine Woche auf der Intensivstation. Der Grund: Verdacht auf Down-Syndrom. Als nach einer Woche die Bestätigung kam, liefen bei den Eltern Tränen der Trauer. Heute sprechen sie vom größten Glück, das ihnen hätte passieren können.

Amelie

Im siebten Monat der Schwangerschaft kam die Diagnose - für Amelies Eltern ein Schock, den sie erst überwinden mussten. Hinzu kamen, wie bei vielen Kindern mit Trisomie 21, Organschäden. Zum Zeitpunkt der Aufnahme stand eine Herzoperation kurz bevor. Die Eltern freuen sich auf die Zeit nach der Operation und das gemeinsame Leben.

Ben

Ben ist fünf Jahre alt und geht in einen Waldkindergarten. Bis zur Geburt wussten die Eltern nichts von der Trisomie 21. Auch für sie war die Diagnose ein Schock. Erst nach einiger Zeit konnten sie eine positive Einstellung dazu entwickeln. Mittlerweile ist ihr Motto: "Er ist unser Kind und wir lieben ihn, egal was kommt."

Philina

Der Schock der Mutter bei der Diagnose wich dem Erstaunen "über ihre Lebensfreude, ihre Kraft, ihre Energie, ihren Ehrgeiz, ihre Pläne und Ziele". Mit nur 14 Jahren wurde Philinia Buchautorin. In "Die Welt ist bunt" erzählt sie aus ihrem Leben. "Denn mein Leben ist anders, als viele Leute denken. Nämlich ganz normal."

Elias

Elias' Geburt war mit Komplikationen verbunden. Zweieinhalb Wochen war er im künstlichen Koma und musste beatmet werden. Nach gut einem Monat durfte er zu den Eltern nach Hause. Heute hat sich das Leben der Familie normalisiert - für sie ein "Geschenk des Himmels".

Josephine

Josephine kam zu Hause auf die Welt. Am fünften Tag nach der Geburt kam die Diagnose. Vor allem Unwissenheit über das Down-Syndrom hätte Sorgen und Ängste geschürt, sagen die Eltern. Die Herausforderungen nach der Geburt habe die Familie wachsen lassen. "Wenn wir damals schon gewusst hätten, was wir heute wissen, dann hätten wir uns viele Tränen, Ängste und Sorgen ersparen können."

Leonie

Die Geburt lief ohne Komplikationen ab und doch ging für Leonies Mutter an diesem Tag kurz die Welt unter. Der Arzt gab ihr das Kind mit den Worten: "Ihre Tocher hat das Down-Syndrom und einen Herzfehler." Die Niedergeschlagenheit konnte aber genauso überwunden werden wie der Herzfehler. Leonie ist jetzt acht Jahre alt und hat laut ihrer Mutter genau so viel "Quatsch im Kopf" wie die anderen Kinder.

Louisa

Louisas Eltern wussten vor der Geburt nichts von der Trisomie 21. Die Diagnose warf sie trotzdem nicht aus der Bahn. Sorge machte der Mutter nur die Organuntersuchung. Louisas Loch im Herzen wuchs aber von alleine zu. Seitdem habe Louise die Welt der Familie neu geordnet.

Moses

Moses' Mutter wusste schon während der Schwangerschaft, dass ihr Kind mit Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Sie entschied sich bewusst gegen einen Schwangerschaftsabbruch. Die ersten Jahre waren nicht leicht, meint sie. Moses sei aber das Beste, was ihr in ihrem Leben passiert sei. Er möchte Kellner und am liebsten auch Koch werden. (https://www.facebook.com/jennyklestilphotography/)

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