Bildergalerie: Die Logos der FDP im Wandel der Zeit

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Die Logos der FDP im Wandel der Zeit

Neues Logo der FDP

Eine neue Anmutung für eine Partei in Not: Mit einem zusätzlichen Farbton will die FDP die Wähler ansprechen. Magenta soll die Partei sympathischer machen und moderner wirken lassen. Es ist aber nicht das erste Mal, dass die Partei ihr Erscheinungsbild überarbeitet.

Neues Logo der FDP

Eine neue Anmutung für eine Partei in Not: Mit einem zusätzlichen Farbton will die FDP die Wähler ansprechen. Magenta soll die Partei sympathischer machen und moderner wirken lassen. Es ist aber nicht das erste Mal, dass die Partei ihr Erscheinungsbild überarbeitet.

FDP Logo 1953

Nach der Parteigründung hatte die FDP zunächst noch kein einheitliches Design. Doch bald setzte sich ein schwarzer Adler als Emblem durch. Erstmals verwendet wurde er 1952 beim Wahlkampf zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen. Hier zu sehen ist das Logo einer Broschüre für den Bundestagswahlkampf 1953.

FDP-Bundesparteitag 1956 in Würzburg

Beim FDP-Bundesparteitag 1956 in Würzburg prangt der schwarze Adler über Rednern und Parteispitze: den Kopf steil nach oben gerichtet, zum Abheben bereit.

FDP Logo: 1965

Einheitliche Farben hatte die FDP zunächst noch nicht. 1965 erscheint der Adler erstmals in Blau mit gelbem Schriftzug. Auf Wahlplakaten der 1950er-Jahre war das Logo aber meist eine Kombination von schwarzem Adler und weißer Schrift auf rotem Grund abgebildet. Die Hintergrundfarbe varriiert aber auch. Ab 1969 verschwindet der Adler dann.

FDP Logo: 1953 - Raute

Die FDP in Nordrhein-Westfalen benutzte bis in die 1950er-Jahre auch eine Raute auf Wahlplakaten und Flugblättern. Im Rest von Deutschland fand das Symbol jedoch keine Anhänger.

FDP-Wahlplakate im Bundestagswahlkampf 1972 mit Spitzenkandidat Walter Scheel

Richtig durchgesetzt haben sich die Farben Blau-Gelb erst 1972. Eine Werbeagentur schlug die Farbkombination für den damaligen baden-württembergischen Landtagswahlkampf vor. Die Erfahrungen in diesem Wahlkampf waren so positiv, dass die Farben auch von der Bundespartei für die Bundestagswahl im Oktober 1972 übernommen wurden - hier zu sehen mit Spitzenkandidat Walter Scheel.

Hans-Dietrich Genscher auf dem FDP-Bundesparteitag 1977

Schon seit 1969 gab die FDP sich Pünktchen. Das Präsidium der FDP hatte beschlossen, die Abkürzungsbuchstaben der Freien Demokratischen Partei durch sogenannte "werbliche Stopper" zu trennen. Sie wurden ab dem darauffolgenden Bundestagswahlkampf verwendet. Und auch 1977 sind sie hinter dem damaligen Parteivorsitzenden Hans-Dietrich Genscher auf dem FDP-Bundesparteitag zu sehen.

Klaus Kinkel auf dem FDP-Sonderparteitag am 12. Dezember 1994 in Gera

Die Details des Logos variieren auch in den nachfolgenden Jahren. Mal sind die Buchstaben blau auf gelbem oder - wie hier - auf weißem Grund, mal sind sie gelb auf blauem Grund. Warum die Farbwahl ausgerechnet auf Blau-Gelb fiel, ist übrigens nicht weiter begründet. Untersuchungen schreiben der Farbkombination keine hervorragenden Werte zu. Doch 1994, als Klaus Kinkel auf dem FDP-Sonderparteitag in Gera spricht, ist die FDP ohne Blau-Gelb längst nicht mehr denkbar.

Guido Westerwelle 2001 mit dem neuen Parteilogo und 2002 im Wahlkampf

Nach mehr als drei Jahrzehnten trennte sich die FDP im Mai 2001 vom "Pünktchen-Logo", weil die Punkte nicht im Internet verwendet werden konnten. Und das Internet, so wollte es der damalige Parteivorsitzende Guido Westerwelle, sollte beim Wahlkampf 2002 ein Schlüsselmedium sein. Die Botschaft brachte Westerwelle auch mit dem "Guidomobil" unters Volk.

Philipp Rösler auf dem FDP-Bundesparteitag 2013 in Nürnberg

An den geraden, schnörkellosen Buchstaben hat sich seit Guido Westerwelle nicht mehr viel verändert. Auch nicht, als sich die Partei mit Philipp Rösler ein moderneres, jüngeres Gesicht geben wollte.

FDP-Chef Lindner präsentiert auf dem Dreikönigstreffen das neue Parteilogo

Nun also zurück zu helleren, frischeren Farben, präsentiert von Parteichef Christian Lindner. Sein Vize Wolfgang Kubicki formuliert die Hoffnungen, die mit dem Re-Design verbunden sind, so: Gelegentlich müsse man eben "die Tapeten wieder neu streichen oder überkleben, um festzustellen, in was für einer tollen Wohnung man lebt".

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