Soldaten sammeln das Strandgut an, das nach der Havarie der MSC Zoe an Land gespült wurde. | Bildquelle: AFP

Nach Frachter-Havarie Verstöße gegen Umweltschutz-Vorschriften?

Stand: 04.01.2019 20:44 Uhr

Nach der Havarie des Frachters "MSC Zoe" hat die niederländische Justiz Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Dabei will die Staatsanwaltschaft auch mögliche Verstöße gegen Umweltschutz-Vorschriften klären.

Nun ist die Frachter-Havarie auch ein Fall für die niederländische Justiz: Die Küstenwache will unter der Leitung eines Staatsanwalts mit Inspektoren der Umwelt- und Verkehrsbehörde die Ursache der Havarie klären, bei der etwa 270 Container in die Nordsee stürzten.

Menschen mit Strandgut von der "MSC Zoe" in der Nordsee | Bildquelle: REUTERS
galerie

Nicht für alle Grund zur Freude - Flachbildschirme, die als Strandgut angelandet sind.

Dabei geht es um die Frage nach möglichen strafbaren Handlungen im Zusammenhang mit der Havarie. Als Beispiel nannte die Staatsanwaltschaft mögliche Verstöße gegen Umweltschutz-Vorschriften für Schiffe im Meer. Auch die Verantwortlichen für den Vorfall sollen demnach ausfindig gemacht werden.

Nach Frachter-Havarie: Treibgut in der Nordsee gefährdet Mensch und Natur
tagesthemen 21:45 Uhr, 04.01.2019, Christina Gerlach, NDR

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Dutzende Container angeschwemmt

Die knapp 400 Meter lange "MSC Zoe" hatte in der Nacht zum Mittwoch in einem Sturm im deutsch-niederländischen Grenzgebiet nordwestlich der Insel Borkum rund 270 Container verloren, darunter nach Informationen des niederländischen Grenzschutzes drei mit Gefahrgut. An niederländischen Nordseeinseln wurden bereits mehr als 20 Container angeschwemmt.

In deutschen Gewässern wurden bislang zehn Transportboxen entdeckt. Das Containerschiff der Schweizer Reederei MSC, das zu den größten der Welt gehört, liegt inzwischen in Bremerhaven. Die Ursache für das Unglück ist unklar.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 04. Januar 2019 um 20:00 Uhr.

Darstellung: