"Spiel des Jahres 2010" Fantastische Ideen und herausragende Bildkarten

Stand: 28.06.2010 14:30 Uhr

Der französische Spieleautor Jean-Louis Rouibra und sein Spiel "Dixit"
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Freut sich über die Auszeichnung: Der französische Spieleautor Jean-Louis Rouibra und seine Erfindung "Dixit".

Das Kartenspiel "Dixit" des Kleinverlags Libellud aus Roubaix (Frankreich) ist Spiel des Jahres 2010.

Die Jury des Vereins "Spiel des Jahres" hob hervor, dass das Spiel von Erfinder Jean-Louis Rouibra mit den 84 herausragend gezeichneten Bildkarten die Kreativität anrege. Außerdem müssten sich die Spieler auf die Ideen der Mitspieler einlassen.

Psychiater entwickelt Konzept während der Arbeit

Das Spiel ist für drei bis sechs Spieler ab acht Jahren geeignet und kostet etwa 30 Euro. Die Idee für "Dixit" kam dem Erfinder Rouibra während seiner Arbeit als Psychiater in einem Kinderkrankenhaus. "Die kranken Kinder sollen kreativer werden und so mehr Energie gewinnen", erzählte er. Und so entwickelte er zusammen mit der Grafikerin Marie Cardouat das Spiel mit den bunten, kindgerechten Illustrationen.

Mit dem Sonderpreis "Spiel des Jahres plus" zeichnete die Jury das Strategiespiel "Die Tore der Welt" (Kosmos-Verlag) aus. Nach Ansicht der Experten setzt dieses Spiel den gleichnamigen Roman von Ken Follett in eine spannende Spielhandlung um.

Erstmals wurde nicht zeitgleich das Kinderspiel des Jahres gekürt. Die Prämierung findet am 2. August in Hamburg statt.

Preis wird seit 1979 verliehen

Das Spiel des Jahres wird seit 1979 gekürt. Im vergangenen Jahr hatte das Kartenspiel "Dominion" den Preis gewonnen. Der Preis soll das Spiel als Kulturgut fördern.

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