Sacharow-Preis des EU-Parlaments Ehrung für Anwältin und Filmemacher aus dem Iran

Stand: 11.03.2019 14:29 Uhr

Zwei Iraner werden für ihr politisches Engagement mit dem diesjährigen Sacharow-Preis des EU-Parlaments ausgezeichnet: die inhaftierte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh und der Filmemacher Dschafar Panahi.

Panahi prangert in seinen Filmen die politische Unterdrückung im Iran an, vor allem die der Frauen. Für den Streifen "Offside" erhielt er 2006 in Berlin den Silbernen Bären. Im Iran sind seine Filme verboten. Panahi wurde im Dezember 2010 zu sechs Jahren Haft wegen "Propaganda" gegen die iranische Regierung verurteilt, ist aber derzeit auf freiem Fuß. Die Menschenrechtsaktivistin Sotoudeh hat als Anwältin Jugendliche, Frauen und politische Gefangene verteidigt. Sie sitzt derzeit einer elfjährige Freiheitsstrafe ab.

mehr

Pussy Riot und Menschenrechtler waren nominiert

Außer den beiden Iranern waren die zu Lagerhaft verurteilten Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot und der weißrussische Menschenrechtsaktivist Ales Beljazki für den Preis nominiert.

Die feierliche Preisverleihung ist für den 12. Dezember in Straßburg geplant. Die mit 50.000 Euro dotierte Ehrung "für die Freiheit des Geistes" wird seit 1988 an Menschen und Organisationen verliehen, die sich besonders mutig für Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzen. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an fünf Aktivisten des "Arabischen Frühlings". Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderen der Apartheidsgegner und spätere Staatschef von Südafrika, Nelson Mandela, der Vater des Prager Frühlings, Alexander Dubcek, die birmanische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi, der chinesische Bürgerrechtsaktivist Hu Jia und die russische Menschenrechtsorganisation "Memorial".

Ali Sadr-Zadeh (Iran-Experte beim HR) zur Verleihung
tagesschau 16:00 Uhr, 26.10.2012

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Darstellung: