Bundesbehörde veröffentlicht Rechercheergebnisse Informationen über NS-Raubkunst erstmals im Internet

Stand: 03.11.2013 13:22 Uhr

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Viele der geraubten Bilder waren für das ursprünglich von Hitler geplante "Führermuseum" bestimmt.

Ab sofort finden sich Rechercheergebnisse zu wahrscheinlich im Dritten Reich geraubten Kunstwerken im Internet. Das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) veröffentlichte erstmals seine Kenntnisse zur Herkunft der Bilder. Damit solle deutlich gemacht werden, wie ernsthaft Deutschland darum bemüht sei, nationalsozialistisches Unrecht wieder gutzumachen, so die Behörde.

Zunächst sind rund 100 Objekte einsehbar. In der Beschreibung findet sich die Geschichte des Bildes und seiner vermuteten ursprünglichen Besitzer. Die Kunstwerke werden derzeit größtenteils als Leihgaben in Museen ausgestellt. Dazu zählen zum Beispiel Werke aus der Sammlung für das ursprünglich von Adolf Hitler geplante "Führermuseum" in Linz.

Bislang wurden 36 der recherchierten Werke zurückgegeben beziehungsweise stehen kurz vor der Rückgabe.

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