"Bester ausländischer Film" "Der Untergang" für den Oscar nominiert

Stand: 25.01.2005 11:45 Uhr

"Der Untergang" ist für den Oscar nominiert. Der deutsche Film von Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Oliver Hirschbiegel über die letzten Tage von Adolf Hitler ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte bester nicht englischsprachiger Film. Zuletzt hatte 2002 mit Caroline Links "Nirgendwo in Afrika" ein deutscher Film den Oscar in der Kategorie bester ausländischer Film gewonnen.

Scorsese-Film über Howard Hughes Favorit

Das Leinwand-Epos "Aviator" ist der große Favorit für die diesjährige Verleihung. Der Film von Martin Scorsese über das Leben des Milliardärs und Flugpioniers Howard Hughes wurde in elf Kategorien für den begehrtesten Filmpreis der Welt nominiert. Das Werk mit Hollywoodstar Leonardo DiCaprio, der auch als bester Schauspieler nominiert wurde, hat bereits drei Golden Globes eingeheimst. Auch das Boxdrama "Million Dollar Baby" wurde von der US-Filmakademie in Beverly Hills für mehrere Trophäen nominiert.

DiCaprio, Eastwood und Depp hoffen auf Oscar

DiCaprio wetteifert mit Clint Eastwood ("Million Dollar Hotel"), Johnny Depp ("Neverland - Wenn Träume fliegen lernen"), Jamie Foxx ("Ray") und Don Cheadle ("Hotel Ruanda") um den Oscar für die beste Darstellerleistung. Auch Hollywood-Veteran Scorsese selbst hat Aussichten auf einen Oscar für die beste Regie. Die Australierin Cate Blanchett, DiCaprios Filmpartnerin in der Rolle als Katherine Hepburn, macht das Trio perfekt: Sie ist für den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle nominiert. Weitere Gewinnchancen hat "Aviator" unter anderem in den Kategorien bester Film, bestes Drehbuch und bestes Kostüm. Für ihre Regieleistung wurden neben Scorsese der frühere Westernheld Eastwood, Mike Leigh für "Vera Drake", Alexander Payne für die Low-Budget-Produktion "Sideways" und Taylor Hackford für "Ray" nominiert.

Deutscher Dokumentarfilm nominiert

Auch der deutsche Dokumentarfilm "Die Geschichte vom weinenden Kamel" hat Chancen auf einen Oscar. Der Film, der in der Wüste Gobi spielt, entstand als Produktion der Hochschule für Fernsehen und Film München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. Die Vergabe der Filmpreise findet in der Nacht zum 28. Februar statt.

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