Kommentar

Tesla in Brandenburg Kampfansage an deutsche Autobauer

Stand: 13.11.2019 20:42 Uhr

Elon Musk hat gesprochen: Das erste Werk in Europa soll nahe Berlin in Brandenburg entstehen. Das wird auch die deutsche Automobilindustrie gehörig auf Trab bringen.

Ein Kommentar von Sabrina Fritz, SWR

Glückwunsch, Brandenburg! Tesla ist ein dicker Fisch, den die da an Land gezogen haben. Die neue Auto- und Batteriefabrik bringt nicht nur Arbeitsplätze. Elon Musk schiebt den ganzen Technologiestandort Deutschland den Berg hoch. Wie ein Kumpel, der hilft, wenn die Batterie alle ist.

Denn saft- und kraftlos erscheinen die deutschen Luxushersteller angesichts des Wirbelwinds aus Übersee. Daimler wird ein schmerzhaftes Sparprogramm verkünden. Audi feuert gerade seinen Vorstand, und BMW stellt sein einzig echtes Elektroauto, den I3, wieder ein.

Wer profitiert?

In diesen traurigen Herrenabend platzt jetzt Elon "Düsentrieb". Er mag Deutschland, hat einen guten Draht ins Kanzleramt und freut sich auf den Wettkampf mit den deutschen Herstellern. So wie ein vegetarischer Spitzenkoch, der sein Restaurant neben das alt eingesessene Wirtshaus pflanzt. Mal sehen was passiert.

Im besten Fall profitieren beide von besseren Zutaten. Im Fall Tesla könnten das die Batterien sein, die die deutschen Hersteller jetzt vielleicht vor der Tür aufsammeln können. Der Tesla ist kein perfektes Auto. Aber Musk war der schnellste auf der Elektroautobahn. Die deutschen Hersteller müssen jetzt mühsam aufholen. Mal rumgesponnen: Elon Musk bietet ja auch Flüge ins All an. Die deutsche Wirtschaft träumt von einem deutschen Weltraumbahnhof. Um die Ecke von Tesla ist die Bauruine Berliner Flughafen! Vielleicht ist der Fisch noch dicker, als wir denken.

Sabrina Fritz, SWR, kommentiert die Pläne von Tesla
tagesthemen 22:15 Uhr, 13.11.2019

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 13. November 2019 um 22:14 Uhr.

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