Jahresrückblick 1996 Schlagzeilen Januar bis März

Jahresrückblick 1996 Die Schlagzeilen von Januar bis März

Stand: 18.12.2010 18:38 Uhr

18. Januar: Bei einem Feuer in einem Lübecker Asylbewerberheim sterben zehn Menschen. 38 werden verletzt. Der Verdacht, den Brand gelegt zu haben, fällt zunächst auf drei rechtsradikale Jugendliche. Aber weil er zu einem Sanitäter "wir waren es" gesagt haben soll, wird später der Libanese Safwan Eid der Tat beschuldigt.

27. Januar: Frankreich beendet eine Serie von Atomwaffentests in der Südsee und will sich für einen weltweiten Teststopp einsetzen. Gegen die sechs unterirdischen Atomversuche gibt es weltweite Proteste.

6. Februar: Eine Boeing 757 der türkischen Fluglinie Birgen Air stürzt vor der Dominikanischen Republik in den Atlantik. Die Suche nach Überlebenden unter den 189 Insassen, darunter 164 deutsche Urlauber, ist vergeblich. Die Katastrophe wird durch einen Fehler des Piloten verursacht.


Mehr als 15 Flugzeugabstürze fordern 1996 Menschenleben: Beim Absturz eines Jumbojets vor der Küste von Long Island kommen alle 230 Passagiere ums Leben, mehr als einhundert Tote fordert der Absturz einer Maschine über der brasilianischen Stadt Sao Paulo, und 127 Menschen sterben, als ein entführtes äthiopisches Flugzeug vor den Komoren abstürzt.

29. Februar: Der Astronaut Thomas Reiter kehrt nach 180 Tagen im All zur Erde zurück.

12. März: Die Geiseln Nicola Fleuchaus und Regula Siegfried kommen nach Zahlung eines Lösegeldes frei. Die Deutsche und die Schweizerin waren im Januar in Costa Rica entführt worden.

1. März: Bei einem Amoklauf in der schottischen Kleinstadt Dunblane stürmt der 43jährige Thomas Hamilton die Turnhalle einer Grundschule. Der Täter ist mit vier Gewehren bewaffnet. Er erschießt 16 Kinder und die Lehrerin und nimmt sich anschließend selbst das Leben. Das Motiv: Verärgerung über seine Entlassung aus einer Pfadfinderorganisation.

24. März: Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. In Stuttgart regierte die FDP von nun an mit, und in Kiel muss sich Ministerpräsidentin Simonis  mit den Grünen zusammentun.