Dienstwagen im Regierungsviertel in Berlin | Bildquelle: dpa

Hack bei Bundeswehr-Fahrdienst Wie weit kamen die Täter wirklich?

Stand: 16.09.2020 19:34 Uhr

Nach Kontraste-Informationen ist es den Tätern der Cyberattacke auf den Bundeswehr-Fahrdienst doch gelungen, Schadsoftware tiefer in das System einzuschleusen als bisher bekannt. Die Folgen sind noch nicht absehbar.

Zunächst sah es so aus, als ob der Cyberangriff auf den Fuhrparkservice der Bundeswehr, der für den Fahrdienst des Deutschen Bundestags zuständig ist, weitgehend glimpflich verlaufen ist. Nun gibt es aber Informationen, dass weitere Schadsoftware nachgeladen werden konnte und sich in weiten Teilen in der IT-Infrastruktur der Organisation verbreitete.

Der Kontraste-Reaktion liegt ein Papier aus dem Bundestag vor laut dem "die praktische Möglichkeit zu einem Datenabfluss auch von Fahrdienstdaten, wie beispielsweise Namen von Abgeordneten, Abholorte, Zieladressen und die jeweilige Abholzeit" besteht. Konkrete Hinweise für einen solchen Abfluss lägen jedoch nach wie vor nicht vor. Die Errmittlungen dauern an.

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