Weihnachtspost vor dem Kamin | Bildquelle: dpa

Weihnachtspostämter öffnen Das Christkind nimmt Briefe an

Stand: 16.11.2020 17:51 Uhr

Nur noch fünfeinhalb Wochen bis Heiligabend, das heißt - die Weihnachtspostämter öffnen bald ihre Pforten. Zahlreiche Briefe sind bereits eingetroffen. Darin zeigt sich: In der Corona-Pandemie haben Kinder ganz besondere Wünsche.

Die Weihnachtspostämter nehmen in diesen Tagen ihre Arbeit auf. Bundesweit gibt es insgesamt sieben weihnachtliche Spezialpostämter, die von der Deutschen Post unterstützt werden. Dort wird die Weihnachtspost Tausender Kinder aus Deutschland und dem Ausland gesammelt, gelesen und beantwortet.

In Himmelpforten kein Publikumsverkehr

Zum 1. Advent am 29. November beginnen die etwa 25 ehrenamtlichen Helfer im Christkindpostamt von Himmelpforten in Niedersachsen mit der Arbeit. Aufgrund der Corona-Infektionsgefahr sollen die Aktionen in diesem Jahr ohne Publikumsverkehr stattfinden. Die Besucher könnten aber, bei Einhaltung von Abstandsregeln und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, von außen durch die Fenster schauen.

Weihnachtengel nehmen Post an | Bildquelle: dpa
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Das Christkind hat seinen Dienst in der Weihnachtspostfiliale in Engelskirchen in Nordrhein-Westfalen angetreten.

Ebenfalls in Niedersachsen liegt Deutschlands ältestes Weihnachtspostamt - Himmelsthür. Dort wird ab dem 23. November damit begonnen, die Briefe der Kleinen zu beantworten. Weihnachtspostämter gibt es außerdem im bayerischen Himmelstadt sowie in St. Nikolaus im Saarland.

"Mach das Virus weg"

Im Christkindpostamt in Engelskirchen stapelten sich bereits am vergangenen Freitag mehr als 9000 eingetroffene Wunschzettel. Die Corona-Krise findet sich dabei in zahlreichen Briefen der Kinder wieder, wie es aus Engelskirchen hieß. So bittet etwa ein Junge namens Noah: "Mach das Virus weg, damit wir wie früher in der Kita zusammen spielen können".

Weihnachtsmann auf einem Postfahrrad | Bildquelle: dpa
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Mit einem Elektrofahrrad trifft der Weihnachtsmann in Himmelpfort in Brandenburg ein.

Lena aus Bayreuth wünscht sich, Weihnachten mit Oma und Opa feiern zu dürfen. Der Erstklässler Nico aus Kalkar schreibt in seinem Brief, dass er sich laut seinen Eltern in diesem Jahr etwas mehr wünschen dürfe, weil er auf so vieles wegen der Pandemie verzichten müsse - wie den Urlaub oder die große Feier zur Einschulung.

Im vergangenen Jahr kamen den Angaben zufolge in Engelskirchen mehr als 130.000 Zuschriften aus über 50 Ländern an.

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