Rot-Rot-Grün

Wahl in Hessen Grün-Rot-Rot - Alternative oder Katastrophe?

Stand: 19.10.2018 09:17 Uhr

Ein Dreierbündnis in Hessen mit einem grünen Regierungschef? Laut Umfragen ist das eine Option. Grünen-Spitzenkandidat Al-Wazir schließt nichts aus. Ministerpräsident Bouffier nannte ein linkes Bündnis eine Katastrophe für Hessen.

Der bisherige Juniorpartner in Hessen könnte nach der Landtagswahl den Regierungschef stellen: Die Grünen sind im Aufwind, in Hessen könnten sie laut Vorwahl-Befragungen ihr Ergebnis verdoppeln: Die ARD-Umfrage sieht sie bei 20 Prozent und damit an dritter Position nach CDU (26 Prozent) und SPD (21 Prozent). In der ZDF-Umfrage liegen die Grünen sogar zwei Prozentpunkte vor den Sozialdemokraten.

Für ein erneutes Bündnis aus CDU und Grünen würde es nach diesen Ergebnissen nicht mehr reichen, für eine Jamaika-Koalition oder ein Dreierbündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei schon. Wäre das eine Option für den Grünen-Spitzenkandidaten Tarek Al-Wazir? Im ARD-Morgenmagazin verweist er darauf, sich an der Sache orientieren zu wollen.

"Aus meiner Sicht ist es so, dass wir in Hessen vor zehn Jahren schon einmal erlebt haben, was passiert, wenn Parteien erklären, dass sie nicht zusammenarbeiten. Ich habe damals den Begriff 'Ausschließeritis' geprägt als Krankheitsbeschreibung."

Tarek Al-Wazir, Bündnis 90/Die Grünen, zum Wahlkampf der Grünen in Hessen
Morgenmagazin, 19.10.2018

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Vor der Wahl 2008 hatte die SPD eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen. Danach war Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti mit dem Versuch gescheitert, eine von der Linkspartei tolerierte rot-grüne Regierung zu bilden.

Al-Wazir sagte, er werde jetzt nicht den Fehler machen, diese Ausschließeritis-"Krankheit" zu kultivieren. Es gehe darum, was rechnerisch möglich sei, aber auch, was inhaltlich gehe: "Die meisten Leute vergessen, dass wir 2013 ja schon Rot-Grün-Rot sondiert haben, vier lange Sondierungsrunden gemacht haben und danach sowohl SPD als auch Grüne zum Schluss gekommen sind: Das geht nicht, und zwar inhaltlich nicht, weil die Linke damals nicht bereit war, Verantwortung zu übernehmen."

Bouffier: "Wer Stabilität will, muss CDU wählen"

Ministerpräsident Volker Bouffier und der CDU bleiben noch neun Tage, um aus dem Umfrage-Tief herauszukommen. Sein Ziel sei es, dass die CDU weiter den Regierungschef im Wiesbadener Landtag stellt, betonte er im ARD-Morgenmagazin. "Wer Stabilität will, muss CDU wählen."

Zugleich warnte er vor einer möglichen Beteiligung der Linkspartei an der Regierung. Ein linkes Bündnis bezeichnete er als "Katastrophe für Hessen". Schwarz-Grün sei hingegen eine Erfolgskonstellation, das hätten die beiden Regierungspartner in den vergangenen fünf Jahren gezeigt.

Volker Bouffier, CDU, über Themen für die Hessenwahl
Morgenmagazin, 19.10.2018

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Über dieses Thema berichtete das Morgenmagazin am 19. Oktober 2018 um 07:38 Uhr.

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