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Mann bei Berlin-Wahl | Bildquelle: dpa

Liveblog zum Nachlesen Das war der Wahlabend in Berlin

Stand: 19.09.2016 01:53 Uhr

Die SPD bleibt zwar stärkste Kraft, dennoch wurden die Volksparteien von den Wählern abgestraft. Gewinner sind die Linkspartei sowie FDP und AfD, die ins Abgeordnetenhaus einziehen. Die Piraten hingegen haben es nicht mehr geschafft. Der Wahlabend in Berlin zum Nachlesen.

Liveblog zum Wahlabend in Berlin

18.09.2016 17:28 Uhr

Willkommen zum Liveblog bei tagesschau.de.

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Wahlbeteiligung deutlich höher als 2011

18.09.2016 17:29 Uhr

In Berlin zeichnet sich bei der Abgeordnetenhaus-Wahl eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als bei der Abstimmung vor fünf Jahren ab. Bis 16.00 Uhr gaben nach Angaben der Landeswahlleiterin 53,1 Prozent der knapp 2,5 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab. 2011 hatte im selben Zeitraum 46 Prozent der Hauptstadtbewohner den Gang zum Wahllokal angetreten.

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Alles zur Wahl in Berlin

18.09.2016 17:38 Uhr

Die Berliner entscheiden heute über ihre neuen Volksvertreter - und zwar auf Landes- und auf Bezirksebene. Gewählt werden das Abgeordnetenhaus und in den zwölf Bezirken die jeweilige Bezirksverordnetenversammlung.

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Hohe Wahlbeteiligung in Berlin

18.09.2016 17:39 Uhr

Neuerdings angesagt in der Hauptstadt: das Wahllokal.

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Reichlich dicke Luft in Berlin

18.09.2016 17:40 Uhr

Julian Heißler analysiert auf tagesschau.de, welche Themen den Wahlkampf in der Hauptstadt dominierten.

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Video: Der Tag in Berlin

18.09.2016 17:43 Uhr

Die tagesschau berichtete vom Tag in der Hauptstadt. Die Spitzenkandidaten ließen sich bei der Abgabe ihrer Stimmen begleiten.

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Hohe Prozentzahlen bei der Hertha...

18.09.2016 17:46 Uhr

Die Wahl ist in der Hauptstadt nicht das einzige große Ereignis des Tages. Die Hertha empfängt Schalke 04 - und kann gute Prozentzahlen vorweisen.

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Zahlen zur Berlin-Wahl

18.09.2016 17:48 Uhr

Die Abgeordnetenhauswahl in Berlin in Zahlen:

2.485.363 Wahlberechtigte (15.647 mehr als bei der Wahl 2011)
525.364 Briefwahlscheine (21,1 Prozent der Wahlberechtigten)
72.500 Erstwähler
20.000 Wahlhelfer
1779 Wahllokale
927 Kandidaten
652 Direktkandidaten in den Wahlkreisen
130 Mandate im Abgeordnetenhaus (mindestens)
78 Wahlkreise
21 Parteien

Flagge auf Abgeordnetenhaus

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Großer Wahltag in Berlin

18.09.2016 17:51 Uhr

Neben dem Abgeordnetenhaus werden in Berlin auch die Bezirksparlamente neu gebildet. Hier sind zusätzlich 275.020 Berliner wahlberechtigt, also insgesamt 2.760.383. Dazu gehören auch 16- und 17-Jährige sowie in Berlin lebende ausländische EU-Bürger.

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Weiterer Erfolg für die AfD?

18.09.2016 17:53 Uhr

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat seit ihrer Gründung im Februar 2013 beachtliche Erfolge erzielt. 2014 gelang ihr der Einzug ins Europaparlament. Bei allen neun Landtagswahlen, die es seitdem gab, schaffte die rechtspopulistische Partei den Sprung ins Parlament.

In Mecklenburg-Vorpommern holte die AfD Anfang September aus dem Stand 20,8 Prozent und überholte die CDU. Drei AfD-Politiker schafften es sogar über die Erststimmen mit einem Direktmandat in den Landtag.

Im März 2016 war die Partei in Sachsen-Anhalt mit 24,3 Prozent ebenfalls zweitstärkste Kraft geworden. Hier holte sie sogar 15 Direktmandate. Am selben Tag wurde auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt. In beiden Ländern wurde sie mit zweistelligen Ergebnissen drittstärkste Kraft. Im Südwesten gewann sie auch zwei Direktmandate. Die Partei sitzt zudem in den Parlamenten in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Sachsen und Thüringen.

Bei der Europawahl 2014 erzielte die AfD 7,1 Prozent. Im Jahr davor war sie bei der Bundestagswahl mit 4,7 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

Der Berliner AfD-Spitzenkandidat Georg Pazderski in Berlin.

Der Berliner AfD-Spitzenkandidat Georg Pazderski in Berlin.

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Livestream: Wahlsendung im Ersten

18.09.2016 17:59 Uhr

Verfolgen Sie hier auch den Abend im Livestream.

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Hier die Prognose der ARD

18.09.2016 18:00 Uhr

SPD: 23 Prozent
CDU: 18 Prozent
Grüne: 16,5 Prozent
Die Linke: 16,5 Prozent
Piraten: 2 Prozent
AfD: 11,5 Prozent
FDP: 6,5 Prozent
Andere: 6 Prozent

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SPD gewinnt Berlin-Wahl - Koalition unklar

18.09.2016 18:02 Uhr

Die Koalition aus SPD und CDU in Berlin hat bei der Abgeordnetenhauswahl nach den Prognosen der ARD ihre Mehrheit verloren.

Wahlplakate in berlin

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Zitat zur ARD-Prognose

18.09.2016 18:04 Uhr

"Die SPD ist der kleinste Wahlsieger aller Zeiten", erklärt ARD-Wahlexperte Jörg Schönenborn.

Chart zur Wahl in Berlin

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ARD-Prognose

18.09.2016 18:05 Uhr

Die mögliche Sitzverteilung im Berliner Abgeordnetenhaus nach der 18-Uhr-Prognose.

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Kommentar zur Lage von CDU/CSU

18.09.2016 18:09 Uhr

Die "Stuttgarter Zeitung" hat bereits ihren Kommentar zur Wahl in Berlin veröffentlicht:

"Das desaströse CDU-Ergebnis in Berlin heizt die unionsinterne Debatte nochmals an. Für Merkels Zukunft werden die nächsten Wochen bis zu den Parteitagen von CDU und CSU daher entscheidend sein. Gelingt bis dahin eine glaubwürdige Einigung, wird sie die Union auch in die Wahl 2017 führen. Wenn nicht, sind von der offenen Revolte gegen Merkel über ihren freiwilligen Rückzug bis zum Ende der CDU/CSU-Allianz viele Szenarien denkbar. Im Schatten dieser M-Frage hat Sigmar Gabriel mit einer weiteren gerade noch so verteidigten SPD-Bastion seine Position gefestigt."

Wahlplakat von Merkel

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Zahlen und Umfragen zur Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus

18.09.2016 18:10 Uhr

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Zahlen und Umfragen zur Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2016

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Zitat zur Wahl

18.09.2016 18:13 Uhr

Der AfD-Bundesvorsitzende Meuthen sagt in der ARD, niemand grenze sich stärker vom Rechtsextremismus ab als die AfD.

AfD-Co-Chef Jörg Meuthen

AfD-Co-Chef Jörg Meuthen

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Erste Hochrechnung der ARD

18.09.2016 18:14 Uhr

Erste Hochrechnung und mögliche Koalitionen
Berlin-Wahl 2016, 18.09.2016

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Barley: "Müller hat klare Kante gezeigt"

18.09.2016 18:19 Uhr

Generalsekretärin Katarina Barley hat betont, die SPD sei bei weitem die stärkste Partei geworden und nun in der guten Lage zu schauen, mit wem sie regieren könne. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller habe "klare Kante gegen Rechts gezeigt", was sicher ein Grund für den Erfolg gewesen sein. Andere hätten dagegen auf Rechtspopulismus mit Rechtspopulismus reagiert und damit die Atmosphäre vergiftet, sagte Barley.

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Reaktionen auf die Wahl in Berlin

18.09.2016 18:21 Uhr

Michael Grosse-Brömer, CDU, zur ersten Hochrechnung

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Reaktionen der Parteien

18.09.2016 18:22 Uhr

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Reaktionen auf die Wahl

18.09.2016 18:25 Uhr

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir zur ersten Hochrechnung

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Zitate zur Wahl

18.09.2016 18:27 Uhr

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen sagte in der ARD: "Im Moment ist innere Sicherheit und Migrationsproblematik sicherlich das Thema unserer Zeit, das den Menschen am meisten unter den Nägeln brennt. Unsere Aufgabe als Partei ist es, die Menschen bei den Themen mitzunehmen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Das tun wir sicherlich mehr als andere Parteien."

Georg Pazderski, AfD-Spitzenkandidat in Berlin, im ZDF: "Von Null auf zweistellig, das ist einmalig für Berlin. [...] Die große Koalition ist abgewählt worden, zwar noch nicht im Bund, aber das kommt im nächsten Jahr."

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Gewinne und Verluste

18.09.2016 18:28 Uhr

SPD und CDU mit starken Verlusten. Die Koalition hat in Berlin keine Mehrheit mehr.

Bild: Gewinne und Verluste

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Reaktionen zur Wahl

18.09.2016 18:30 Uhr

Linken-Vorsitzende Katja Kipping zur ersten Hochrechnung

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Prognose für West und Ost

18.09.2016 18:32 Uhr

Im Westteil Berlins ist die SPD stärkste Partei, im Ostteil liegt die Linkspartei vorne.

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Die SPD feiert ihr Wahlergebnis in Berlin

18.09.2016 18:36 Uhr

Trotz Verlusten bleibt die SPD stärkste Partei in der Hauptstadt.

SPD feiert Wahlergebnis in Berlin
Berlin-Wahl 2016, 18.09.2016

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FDP wieder im Abgeordnetenhaus

18.09.2016 18:40 Uhr

Die FDP, die 2011 mit 1,8 Prozent aus dem Abgeordnetenhaus geflogen war, schafft wieder den Sprung ins Parlament. Die Anhänger jubeln.

Anhänger der FDP jubeln bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse.

Anhänger der FDP jubeln bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse.

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Berliner CDU-Spitzenkandidat - Denkzettel für große Koalition

18.09.2016 18:41 Uhr

Der Spitzenkandidat der Berliner CDU, Frank Henkel, hat das Wahlergebnis als Mahnung an die Volksparteien gewertet. "Das ist heute kein guter Tag für die Volksparteien."

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Gabriel: "Berlin bleibt sozial und menschlich anständig"

18.09.2016 18:44 Uhr

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Wahlsieg seiner Partei trotz deutlicher Verluste herausgestellt. "Berlin bleibt sozial und menschlich anständig", sagte Gabriel. Dies sei das wichtigste Ergebnis des Wahlabends. Über das zweistellige Abschneiden der AfD sagte Gabriel - ohne den Namen der Partei zu nennen: "Klar finden wir das nicht gut, dass die da reinkommen ins Parlament." Zugleich betonte der SPD-Chef, dass fast 90 Prozent der Berliner nicht für die AfD gestimmt hätten.

SPD-Chef Gabriel gratuliert Michael Müller
Berlin-Wahl 2016, 18.09.2016

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Reaktionen zur Wahl

18.09.2016 18:45 Uhr

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer zum Erfolg ihrer Partei

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CDU-Generalsekretär gibt CSU Mitverantwortung

18.09.2016 18:48 Uhr

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat der CSU eine Mitschuld für das schlechte Abschneiden der CDU bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gegeben. Die Hauptgründe für das historisch schlechteste Ergebnis der Partei mit rund 18 Prozent lägen zwar in der Ablehnung der Arbeit des Berliner Senats, woran vor allem die SPD Schuld sei, sagte Tauber. Aber auch bei dieser Wahl gelte wieder: "Wenn es innerhalb der Union Streit gibt, dann hilft das vor Ort nicht - gerade wenn dieser Streit so geführt wird, wie er derzeit aus München geführt wird", sagte Tauber auf die Frage, ob die Kritik der CSU an der Flüchtlingspolitik der CDU geschadet habe.

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2. Hochrechnung zur Wahl in Berlin

18.09.2016 18:54 Uhr

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Reaktionen: "Ich trete nicht zurück"

18.09.2016 18:57 Uhr

Der Berliner CDU-Landeschef und bisherige Innensenator Frank Henkel will keine persönlichen Konsequenzen aus dem historisch schlechten Abschneiden seiner Partei ziehen. "Ich trete nicht
zurück", erklärte Henkel. An dem Ergebnis habe jeder seinen Anteil. Zudem habe es ihm nicht an Rückhalt aus der Partei gemangelt.

Frank Henkel

Frank Henkel

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Analyse: Der AfD-Erfolg setzt die Regierung weiter unter Druck

18.09.2016 19:02 Uhr

Tina Hassel, ARD Berlin, zur Wahl in Berlin

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Kommentar zum Abschneiden der AfD

18.09.2016 19:05 Uhr

"Die AfD kann in vermeintlich toleranten Großstädten wie in Berlin erfolgreich sein - doch die Bäume wachsen für sie nicht mehr in den Himmel", kommentiert der "Tagesspiegel" aus der Hauptstadt.

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Wahlergebnis der AfD

18.09.2016 19:06 Uhr

Welche Themen waren wichtig für die Entscheidung für die AfD?

Bild: Wahlentscheidende Themen bei Wechslern zur AfD

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Reaktionen auf die Wahl

18.09.2016 19:07 Uhr

Der CDU-Politiker Jeno Krishnan sieht mangelnde Selbstkritik bei der SPD.

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Kommentar: "Wuchernder Moloch wird oder eine gestaltete Metropole"

18.09.2016 19:09 Uhr

Die "Berliner Zeitung" meint: "Nie waren die Zeiten für gutes Regieren in Berlin so günstig. Die Probleme sind erkannt. Die Chancen liegen auf der Straße. Die wirtschaftlichen Bedingungen sind so gut wie in den vergangenen Jahrzehnten nicht. Das Steueraufkommen steigt. Berlin ist nicht mehr arm, es kann also den Mut aufbringen, nicht immer bloß sexy sein zu wollen. Die nächsten fünf Jahre können darüber entscheiden, ob aus Berlin ein wuchernder Moloch wird oder eine gestaltete Metropole. Wir können Vorbild dafür sein, wie unterschiedliche Kulturen gut zusammenleben, wie Flüchtlingen geholfen und wie sie integriert werden können. Berlin kann eine Stadt sein, in der man sicher und tolerant leben kann. Eine Stadt, die seine Bürger da unterstützt, wo sie es brauchen und sie da in Ruhe lässt, wo sie selbst zurechtkommen."

Wahlplakate in berlin

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Reaktionen: "Weit über diese Stadt hinaus ist das ein Signal"

18.09.2016 19:11 Uhr

FDP-Chef Christian Lindner hat die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus als Zeichen für die Bundespolitik gedeutet. "Weit über diese Stadt hinaus ist das ein Signal", sagte Lindner.

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Statistik: Zustimmung zu SPD und CDU im Sturzflug

18.09.2016 19:15 Uhr

Bild: Anteil von SPD und CDU bei Abgeordnetenhauswahlen

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Deftige Politik-Rezepte

18.09.2016 19:18 Uhr

Die AfD fährt bei ihrer Wahlparty einen Mett-Schriftzug auf.

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Piraten erleiden Schiffbruch

18.09.2016 19:20 Uhr

Die Piraten sind der ganz große Verlierer der Wahl. Sie kamen nicht einmal mehr auf zwei Prozent, 2011 waren es noch fast neun Prozent.

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Neue ARD-Hochrechnung

18.09.2016 19:22 Uhr

Laut der jüngsten Umfrage liegt die SPD unter 23 Prozent, die AfD kommt auf über zwölf Prozent.

Chart zur Wahl in Berlin

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Zitat: Regierender Bürgermeister Müller

18.09.2016 19:23 Uhr

"Wir haben unser Ziel erreicht: Wir sind stärkste politische Kraft in dieser Stadt geblieben und wir haben einen Regierungsauftrag", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.

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Analyse: Die CDU hat mehrere Probleme

18.09.2016 19:31 Uhr

Achim Wendler aus dem ARD-Hauptstadtstudio verweist auf Zahlen, wonach zwei Drittel der Berliner die CDU abgehoben finden.

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Berliner finden Müller sympathischer und glaubwürdiger

18.09.2016 19:35 Uhr

Diese Zahlen zeigen, warum CDU-Spitzenkandidat Henkel viele Wähler nicht überzeugen konnte.

Bild: Profilvergleich

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Sitzverteilung: Bunte Hauptstadt

18.09.2016 19:36 Uhr

Im künftigen Abgeordnetenhaus werden SPD, CDU, Grüne, Die Linke, FDP und AfD vertreten sein.

Bild: Sitzverteilung

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SPD-Spitzenkandidat Müller in der ARD

18.09.2016 19:39 Uhr

Müller sieht ganz klar den Auftrag für die SPD, auch die kommende Regierung zu bilden.

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Kommentar: "Berlin rutscht nach links"

18.09.2016 19:42 Uhr

Die "Märkische Allgemeine" kommentiert: "Der Berliner Bogen ist nun extrem gespannt. Er reicht im Abgeordnetenhaus von ganz links bis ganz rechts, wobei Mitte-Links vom Wähler mehr in die Waagschale gelegt worden ist. Die Hauptstadt hat den politischen Kurswechsel gewählt. Den wird sie bekommen. In Zeiten des bundesweiten Rechtsrucks rutscht Berlin nach links."

Die Linken Wahlparty

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Nur noch drei Große Koalitionen in den Bundesländern

18.09.2016 19:59 Uhr

Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl ist die Koalition aus SPD und CDU abgewählt worden, künftig wird ein Dreier-Bündnis regieren. Damit gibt es derzeit noch drei Große Koalitionen in der Bundesländern:

In Sachsen regiert das schwarz-rote Bündnis von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), im Saarland die Koalition von Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). In Mecklenburg-Vorpommern sieht es zwei Wochen nach der Landtagswahl nach einer Fortsetzung des rot-schwarzen Bündnisses von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) aus.

Henkel, CDU und Müller, SPD

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ARD-Hochrechnung: SPD rutscht weiter ab

18.09.2016 20:02 Uhr

Chart zur Wahl in Berlin

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Auszählung läuft auf Hochtouren

18.09.2016 20:03 Uhr

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Mini-Demo gegen AfD-Wahlparty

18.09.2016 20:08 Uhr

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CDU-Wahlergebnisse in Berlin

18.09.2016 20:19 Uhr

Die Hauptstadt gehört schon länger nicht gerade zu den Hochburgen der CDU.

Bild: Schlechteste Ergebnisse der CDU in Berlin

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Livestream RBB-Wahlsendung

18.09.2016 20:25 Uhr

Das RBB-Fernsehen berichtet live aus Berlin über die Abgeordnetenhauswahl und die möglichen Folgen.

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Probleme in der Hauptstadt

18.09.2016 20:27 Uhr

Was meinen die Berliner über ihre Stadt?

Bild: Ansichten zur Stadt Berlin

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Kommentar: "In der Frontstadt des Kalten Kriegs sind die Fronten klar bezogen"

18.09.2016 20:29 Uhr

"Die Presse" aus Wien schreibt zur Wahl: "Berlin funktionierte lang als hippes Modell und Lifestyle-Kopie New Yorks so gut, weil nichts so richtig funktionierte. Der Bär - das Berliner Wappentier - brummte gemäß seinem Naturell, und die Stadt boomte. Jeder pflegte sein Biotop: die matte CDU im Westen, die Linken im Osten, die SPD mittendrin und an der Peripherie und die grünen Bobos in Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain und neuerdings in Neukölln. In der Frontstadt des Kalten Kriegs sind die Fronten klar bezogen - nur dass nun die AfD im Revier links wie rechts wildert, als Stimme des Berliner Brummbären, aber nicht so laut wie anderswo."

Enttäuschte CDU Anhänger

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Kommentar: "Die deutsche Hauptstadt wählt eher links"

18.09.2016 20:30 Uhr

"Der Standard" aus Wien schreibt zur Berlin-Wahl: "Erst Schwerin, jetzt Berlin. So lautete in der Alternative für Deutschland (AfD) in den letzten Tagen vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus die Parole. Man wollte auch in der deutschen Hauptstadt Platz zwei erreichen, so wie vor 14 Tagen in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Partei aus dem Stand 20,8 Prozent schaffte. Doch ganz so heftig fiel der Siegesrausch in Berlin dann nicht aus. Berlin ist eben anders. Die deutsche Hauptstadt wählt eher links, die Furcht vor Ausländern ist in einer Stadt, in der Kreuzberg nicht bloß eine Bezirksbezeichnung, sondern ein Lebensgefühl ist, nicht so groß wie in Mecklenburg-Vorpommern, wo paradoxerweise fast überhaupt keine Ausländer leben."

Wahlhelfer zählen in einem Wahllokal in Berlin abgegebene Stimmzettel der Abgeordnetenhauswahl aus.

Wahlhelfer zählen in einem Wahllokal in Berlin abgegebene Stimmzettel der Abgeordnetenhauswahl aus.

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Aufstieg und Niedergang der Piraten

18.09.2016 20:33 Uhr

Das Ausscheiden der Piraten aus dem Berliner Abgeordnetenhaus setzt den Abstieg der Partei fort. Derzeit ist sie noch in drei Landtagen vertreten: im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen. In allen drei Bundesländern wird im kommenden Frühjahr gewählt. Bei der Berlin-Wahl flogen die Piraten nun aus ihrem ersten Landesparlament. Hochrechnungen zufolge kamen sie auf deutlich weniger als zwei Prozent - vor fünf Jahren waren es noch 8,9 Prozent gewesen.

Auf ihrem Bundesparteitag im August hatten die Piraten diskutiert, wo der Kurs hingehen soll:

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Reaktionen auf die Wahl

18.09.2016 20:36 Uhr

Welche Auswirkungen hat die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin auf das "politische Berlin" der Bundespolitik?

Bundespolitische Reaktionen auf Berliner Wahlergebnis
tagesschau 20:00 Uhr, 18.09.2016, Matthias Deiß, ARD Berlin

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Reaktionen auf die Wahl

18.09.2016 20:40 Uhr

Die Analyserunde in der tagesschau

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Welche Bedeutung hat die Berliner Wahl?

18.09.2016 20:45 Uhr

Viele Kommentatoren meinen, die Wahl in Berlin sei vor allem durch die Bundespolitik bestimmt gewesen. Achim Wendler sieht das differenzierter.

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Kommentar: "Eine Alternative für Deutschland"

18.09.2016 20:47 Uhr

Die "taz" zeigt auf ihrer Titelseite das Brandenburger Tor in rot-grün-rot - und nennt diese Kombination "Eine Alternative für Deutschland".

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"Ein schwarzer Tag für die Volksparteien"

18.09.2016 20:49 Uhr

Tina Hassel zu der Wahl in Berlin

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Trend: Mehr Menschen gehen wählen

18.09.2016 21:05 Uhr

Bei der Wahl in Berlin haben deutlich mehr Menschen ihre Stimme abgegeben als 2011. Damit bestätigt sich ein Trend, der sich bereits bei vergangenen Landtagswahlen in diesem Jahr abgezeichnet hat. In Berlin lag die Wahlbeteiligung am Abend bei 66,7 Prozent. 2011 waren es noch 60,2 Prozent gewesen. Zuletzt war die Wahlbeteiligung in diesem Jahr bereits bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg (+4,1 Prozent), Rheinland-Pfalz (+8,6), Sachsen-Anhalt (+9,9) sowie in Mecklenburg-Vorpommern (+10,1) gestiegen.

Wahlplakat von Merkel

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Grafiken: Nie hatte ein Wahlsieger weniger

18.09.2016 21:10 Uhr

Die Ergebnisse dieser Wahl sind historisch: Nie war der Stimmanteil der stärksten politischen Kraft bei einer Landtagswahl niedriger als diesmal in Berlin. Zusammengerechnet fielen SPD und CDU in Berlin auf ein Rekordtief. Ein Überblick:

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Zusammenfassung: Allenfalls ein "Wahlsiegerchen"

18.09.2016 21:22 Uhr

Ein Jahr vor der Bundestagswahl sind die Volksparteien schwach wie nie. Die Berliner SPD, schwächster Wahlsieger aller Zeiten, kann aber weiterregieren, wenn auch mit zwei Partnern. Für die CDU ist es erneut ein bitterer Abend. Stark sind die kleinen Parteien. Die AfD bleibt auf Erfolgskurs. Eine Zusammenfassung:

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AfD-Kandidat holt Direktmandat in Lichtenberg

18.09.2016 21:24 Uhr

Die AfD gewinnt im Bezirk Lichtenberg im Berliner Osten ihr erstes Direktmandat. Kandidat Kay Nerstheimer kommt im Wahlkreis Lichtenberg 1 nach Angaben der Landeswahlleiterin bei den Erststimmen der Abgeordnetenhauswahl auf 26,0 Prozent. Er liegt damit einen Prozentpunkt vor der Linke-Kandidatin Ines Schmidt.

Die AfD könnte auch noch in anderen Wahlkreisen in zwei weiteren östlichen Berliner Bezirken Direktmandate gewinnen - in Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf.

Bild: Ansichten der AfD-Wähler über ihre Partei

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tagesthemen-Interview mit CSU-Generalsekretär Scheuer

18.09.2016 21:41 Uhr

Andreas Scheuer meint, vor allem die SPD habe die Wahl in Berlin verloren. Nun stehe ein heißer Herbst bevor, sagte der CSU-Generalsekretär in den tagesthemen.

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Hochrechnung: SPD sackt immer weiter ab

18.09.2016 21:47 Uhr

Bild: Vorläufiges Ergebnis

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tagesthemen-Interview mit Michael Müller

18.09.2016 21:51 Uhr

Müller sagte nach der Wahl in Berlin, er sehe Schnittmengen mit den Grünen und der Linkspartei. Aber er werde mit allen demokratischen Parteien sprechen.

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tagesthemen-Interview mit Frank Henkel

18.09.2016 21:54 Uhr

Der Streit zwischen CDU und CSU scheint sich weiter zu verschärfen, sagte Henkel in den tagesthemen. Das habe im Wahlkampf nicht gerade geholfen.

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Parlamentspräsident Wieland gewinnt knapp Direktmandat in Mitte

18.09.2016 21:59 Uhr

Berlins Parlamentspräsident Ralf Wieland hat knapp sein Direktmandat in Mitte verteidigt. Der SPD-Politiker gewann mit 25,0 Prozent vor dem Grünen-Kandidaten Nedim Bayat mit 24,5 Prozent im Stimmbezirk 6 in Mitte. Der 59-jährige Wieland würde gern für eine zweite Amtsperiode als Parlamentspräsident kandidieren.

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Senatoren-Duell: Kollatz-Ahnen gewinnt Direktmandat gegen Heilmann

18.09.2016 22:11 Uhr

Im Duell zweier Senatoren um ein Direktmandat im Südwesten Berlins hat Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) geschlagen. Beide Senatoren kandidierten erstmals für das Abgeordnetenhaus. Die Niederlage dürfte Heilmann umso mehr schmerzen, als Steglitz-Zehlendorf sein Heimatbezirk und er dort CDU-Kreischef ist. Kollatz-Ahnen siegte mit 26,8 Prozent der Stimmen vor Heilmann mit 24,0 der Stimmen. Heilmann könnte über die Bezirksliste ins Abgeordnetenhaus einziehen.

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Bischof Koch: Wahlergebnis Chance für Kreativität

18.09.2016 22:16 Uhr

Sechs Fraktionen und keine besonders groß: Das neue Abgeordnetenhaus ist aus Sicht des katholischen Erzbischofs Heiner Koch ein Spiegel der Berliner Gesellschaft. "Jeder ist irgendwie in der Minderheit, aber gemeinsam wird es bunt", sagte Koch dem RBB. Das Ergebnis biete eine "Chance für Kreativität" und für neue Verbindungen, die vielleicht etwas Interessantes für Berlin bringen.

Bild: Sitzverteilung

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Mario Czaja verteidigt souverän seinen Wahlkreis

18.09.2016 22:35 Uhr

Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) hat seinen Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf 5 erneut mit großem Vorsprung verteidigt. Czaja erhielt 47,2 Prozent der Erststimmen. Zweiter wurde der Linke-Kandidat Olaf Ostertag (16,3 Prozent). Czaja holte damit voraussichtlich das beste Erststimmen-Ergebnis aller 78 Wahlkreise.

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Hochrechnung: Kaum noch Veränderungen

18.09.2016 22:46 Uhr

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Kolat holt das vierte Mal Direktmandat in Tempelhof-Schöneberg

18.09.2016 23:04 Uhr

Berlins Arbeits- und Integrationssenatorin Dilek Kolat hat klar ihr Direktmandat im Stimmbezirk 3 Tempelhof-Schöneberg verteidigt. Die Senatorin gewann mit 31,4 Prozent der Stimmen gegen die Grünen-Kandidatin Annabelle Wolfsturm mit 27,5 Prozent der Stimmen. Kolat holte damit das vierte Mal in Folge dieses Direktmandat in ihrem Heimatbezirk Tempelhof-Schöneberg, wo sie auch SPD-Kreischefin ist.

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Grünen-Spitzenkandidatin Pop gewinnt Wahlkreis in Mitte gegen Henkel

18.09.2016 23:13 Uhr

Die Berliner Grünen-Spitzenkandidatin Ramona Pop hat ihren Direktwahlkreis Mitte 1 verteidigt. Pop erhielt 29,9 Prozent der Erststimmen und lag damit deutlich vor der SPD-Kandidatin Astrid Hollmann (21,7 Prozent). Dritter wurde der CDU-Spitzenkandidat und Innensenator Frank Henkel, für den nur 16,4 Prozent der Wähler ihre Stimme abgaben.

Katrin Göring-Eckardt, Cem Özdemir, Ramona Pop, Daniel Wesener, Anton Hofreiter

Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt (l.), der Bundesvorsitzende Cem Özdemir, die Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus Berlin, Ramona Pop, der Parteivorsitzende von Berlin, Daniel Wesener, und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter.

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AfD mit guten Aussichten auf Stadtratsposten in Berliner Bezirken

18.09.2016 23:15 Uhr

Die AfD kann sich nach den Wahlen in Berlin rechnerisch gute Hoffnungen auf mehrere Stadtratsposten in einigen Bezirken machen. Damit würde die AfD bundesweit erstmals nach Wahlen auf kommunaler Ebene mitregieren.

In Treptow-Köpenick belegte die AfD bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zwischenzeitlich mit rund 20 Prozent den dritten Platz. Ausgezählt waren da 121 von 150 Wahlbezirken. Die AfD lag damit nur knapp hinter SPD und Linken.

In Marzahn-Hellersdorf lag die AfD mit rund 23 Prozent auf dem zweiten Platz hinter den Linken. Ausgezählt waren 75 von 182 Wahlbezirken. In Lichtenberg war die AfD auf dem dritten Platz, nachdem 207 von 233 Wahlbezirken ausgezählt waren. Auch in Spandau und Reinickendorf im Westteil der Hauptstadt lag die AfD bei der BVV-Wahl zwischenzeitlich auf dem dritten Platz.

Die vier Stadtratsposten pro Bezirk, die unterhalb der Bezirksbürgermeister angesiedelt sind, werden nicht über politische Koalitionen vergeben. Vielmehr wird ein Berechnungssystem angewendet, das die zwei, drei oder vier Parteien mit den meisten Wählerstimmen berücksichtigt. Meist erhält die drittstärkste Partei noch einen der Posten. Allerdings gab es in den anderen Parteien Überlegungen, mögliche AfD-Kandidaten nicht zu wählen.

Bild: „Das Leben in Berlin ist unsicherer geworden.“

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Noch nie so viele Parteien so eng zusammen

18.09.2016 23:19 Uhr

Fünf Parteien innerhalb von acht Prozentpunkten - so eng lagen in Deutschland noch nie so viele Parteien bei einer Landtags- oder Bundestagswahl zusammen. Zwei große Parteien mit ähnlich viel Zustimmung gab es häufiger, für gewöhnlich waren das die Volksparteien SPD und CDU. Doch nie schlossen zwei oder gar drei Verfolger so nah auf, wie jetzt in Berlin. Hier kommt die SPD nach Auszählung fast aller Stimmen als Wahlsieger auf 21,5 Prozent, die CDU auf 17,6, Linke auf 15,7, Grüne auf 15,2 und AfD auf 14,1 Prozent.

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Hochrechnung: Fast alle Stimmen ausgezählt

18.09.2016 23:24 Uhr

Chart zur Wahl in Berlin

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Kommentar: Berlin ist besonders

18.09.2016 23:35 Uhr

Anna Kyrieleis meint, in Berlin treffe eine kreative Weltstadt auf eine einfallslose Landespolitik. Die Probleme seien hausgemacht.

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Wer wählte was warum?

18.09.2016 23:36 Uhr

Die Linke profitiert in Berlin vom Top-Thema soziale Gerechtigkeit, die Grünen sollen als Innovationskraft in den Senat, und die FDP punktet beim Thema Flughafen. Die Verluste von CDU und SPD haben viele Gründe. Eine Analyse auf Basis der Zahlen von Infratest dimap:

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Forscher: "Rechts findet Protest statt"

18.09.2016 23:38 Uhr

"Die Linkspartei findet gerade wieder zur alten Stärke zurück, was ich für eine Normalisierung in der Parteienlandschaft halte, zumal die Berliner Linkspartei sehr stark sachpolitisch wahrgenommen wird. Rechts findet Protest statt", sagt Parteienforscher Michael Lühmann im Interview mit tagesschau.de. Man müsse "außerdem der Tatsache Rechnung tragen, dass man mit rassistischen Positionen Menschen wieder von der Couch holen kann. Wir wissen aus der Sozialforschung, dass 15 bis 20 Prozent der Menschen in Deutschland ein rechtes, fremdenfeindliches Weltbild haben, und die erreicht die AfD und bringt sie auch dazu, zur Wahl zu gehen."

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Zusammenfassung: Der Wahlabend in Berlin

18.09.2016 23:39 Uhr

Wahl in Berlin: Wieder ein Sieg der Populisten?
tagesthemen 22:50 Uhr, 18.09.2016, Tina Rohowski, ARD Berlin

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AfD in Marzahn-Hellersdorf vorn bei Zweitstimmen

18.09.2016 23:54 Uhr

Die AfD ist im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei der Abgeordnetenhauswahl die stärkste Partei nach Zweitstimmen geworden. Die Rechtspopulisten schlugen in dem von Plattenbauten geprägten Bezirk im Osten der Stadt mit 23,6 Prozent hauchdünn die Linke mit 23,5 Prozent. Das waren genau 71 Stimmen Vorsprung für die AfD, die 28.297 Stimmen auf sich vereinte. 2011 hatte dort noch die SPD mit 28,2 Prozent oder 28.636 Stimmen vor der Linken mit 27,4 Prozent gesiegt. 2016 erzielte die SPD dort nur 17,0 Prozent.

Bild: Wahlentscheidende Themen bei Wechslern zur AfD

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Müller verteidigt Wahlkreis in Tempelhof-Schöneberg

18.09.2016 23:56 Uhr

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat seinen Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg 4 mit klarem Abstand verteidigt. Müller gewann das Direktmandat mit 32,4 Prozent der Erststimmen. Seine beiden aussichtsreichsten Mitbewerber landeten mit weitem Abstand hinter ihn. Müller gelang damit in seinem Heimatbezirk der vierte Sieg in Folge.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller

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Vorläufiges amtliches Ergebnis

19.09.2016 01:33 Uhr

Laut vorläufigem amtlichem Ergebnis kommt:
- die SPD auf 21,6 Prozent
- die CDU auf 17,6 Prozent
- die Grünen auf 15,2 Prozent
- die Linkspartei auf 15,6 Prozent
- die FDP auf 6,7 Prozent
- die AfD auf 14,2 Prozent

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Ende des Liveblogs

19.09.2016 01:36 Uhr

An dieser Stelle beenden wir unseren Liveblog.

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