Sahra Wagenknecht | Bildquelle: dpa

Linke Sammlungsbewegung Wagenknechts Initiative "Aufstehen" startet

Stand: 03.08.2018 13:47 Uhr

Sahra Wagenknecht startet die von ihr angekündigte linke Sammlungsbewegung: "Aufstehen" soll die Initiative laut "Spiegel" heißen und ab Samstag online präsent sein.

Seit Monaten wirbt die Fraktionschefin der Linkspartei Sahra Wagenknecht für eine linke Sammlungsbewegung, nun nimmt die Initiative konkrete Formen an: "Aufstehen" soll der Name der Bewegung sein. Das berichtet der "Spiegel". Unter www.aufstehen.de soll morgen die Website online gehen.

"Unser Ziel sind natürlich andere politische Mehrheiten und eine neue Regierung mit sozialer Agenda", sagte Wagenknecht dem Nachrichtenmagazin. "Wenn der Druck groß genug ist, werden die Parteien, auch im Eigeninteresse, ihre Listen für unsere Ideen und Mitstreiter öffnen", sagte Wagenknecht. Ein Schlüssel dafür sei die SPD.

Sahra Wagenknecht startet ihre Sammlungsbewegung im Netz
tagesthemen 23:15 Uhr, 04.08.2018, Martin Polansky, ARD Berlin

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Außerparlamentarische Bewegung statt Partei

Marco Bülow, Bundestagsabgeordneter der Sozialdemokraten, begrüßt Wagenknechts Idee. "Das Bedürfnis nach tiefgreifender Veränderung ist riesig", schrieb Bülow in einem gemeinsamen Gastbeitrag mit der früheren Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer von den Grünen und der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen. Die Sammlungsbewegung sei keine neue Partei, sondern verstehe sich als außerparlamentarische Bewegung, die neue Themen und Positionen in die öffentliche Debatte bringen solle.

Die Parteikollegen und -spitze Katja Kipping und Bernd Riexinger lehnen die Sammlungsbewegung bislang ab, weil sie fürchten, die Linkspartei damit überflüssig zu machen. Wagenknechts Co-Fraktionschef Dietmar Bartsch, der ursprünglich ebenfalls skeptisch war, zeigte sich im "Spiegel" jedoch offen: "Es gibt einen Kulturkampf von rechts. Wir sollten jede Idee ernst nehmen, die sich dem entgegenstellt", sagte er. "Vielleicht gibt es eine Chance, so die politische Linke insgesamt zu stärken und wieder zu anderen parlamentarischen Mehrheiten zu finden."

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 03. August 2018 um 14:00 Uhr.

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