Blick auf ein durch den Sturm zerstörtes Haus in Brünlos in Sachsen | Bildquelle: dpa

Bilanz nach Sturm "Fabienne" Eine Tote, mehrere Verletzte, viele Schäden

Stand: 24.09.2018 21:04 Uhr

Auf den Bergen wehte Herbststurm "Fabienne" teils mit Orkanstärke. Die traurige Bilanz: eine Tote und mehrere Verletzte. Bei der Bahn sind inzwischen die meisten Schäden beseitigt.

Nachdem "Fabienne" über Deutschland hinweg gezogen ist, wird das Ausmaß der Schäden deutlich. Bereits am späten Sonntagabend war klar, dass es durch das Sturmtief auch ein Todesopfer gab. Eine Frau wurde auf einem Campingplatz in Bayern von einem Baum erschlagen.

Inzwischen kommen auch viele Berichte über Verletzte. In Friedrichshafen am Bodensee etwa traf ein Baum einen Radfahrer. In Tübingen wurden fünf Gäste eines Restaurants durch umherfliegende Glassplitter verletzt, weil eine Windböe die Eingangstür so heftig zuschlug, dass diese zerbrach.

Ein durch den Sturm fast völlig abgedecktes Dach in Untersteinach in Bayern. | Bildquelle: dpa
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Ein durch den Sturm fast völlig abgedecktes Dach in Untersteinach in Bayern.

In Bayern wurden sechs Menschen in Neumarkt in der Oberpfalz leicht verletzt, als während des Sturms die Spitze des Kirchweihbaums abbrach und auf ein Festzelt fiel. Zudem wurden ebenfalls in der Oberpfalz drei Autofahrer durch umkrachende Bäume verletzt. Im südhessischen Stockstadt wurde ein Mann von einem umgestürzten Baum in seinem Auto eingeklemmt und schwer verletzt von der Feuerwehr geborgen. In Schaafheim erlitt eine Frau schwere Verletzungen, als ein Ast auf ihr Auto geschleudert wurde.

Bilanz nach Herbststurm "Fabienne"
tagesschau 20:00 Uhr, 24.09.2018, Marc Neupert, BR

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Böen in Orkanstärke auf den Bergen

"Fabienne" war gestern und in der Nacht über die Mitte und den Süden Deutschlands gezogen - auf den Bergen teils mit Böen in Orkanstärke. So wurden am Weinbiet in Rheinland-Pfalz Geschwindigkeiten von 158 Kilometern in der Stunde gemessen, auf dem Feldberg im Schwarzwald 141 km/h. In Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern behinderte der Sturm den Verkehr. Umgestürzte Bäume hatten Straßen und Schienen blockiert, am Frankfurter Flughafen mussten Flüge gestrichen werden.

Auf den Flughäfen normalisierte sich der Betrieb inzwischen. Bei der Bahn sind die wichtigen Fernverkehrsstrecken wieder frei. Auch auf der Strecke zwischen Regensburg und Nürnberg - die bis zum Nachmittag gesperrt war - fahren wieder Züge.

Über dieses Thema berichtete B5 Aktuell am 24. September 2018 um 11:45 Uhr.

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