Zug im Bahnhof vor Abfahrt | Bildquelle: dpa

"Friederike" Orkan zieht ab - erste Züge rollen wieder

Stand: 19.01.2018 08:21 Uhr

Orkan "Friederike" ist abgezogen, die Folgen sind aber noch spürbar - vor allem Bahnreisende müssen sich in Geduld üben. Die ersten Fernverkehrszüge rollen aber seit dem Morgen wieder.

Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr, der wegen Orkantief "Friederike" ausgesetzt worden war, am Morgen wieder aufgenommen. "Die ersten Fernzüge sind unterwegs", sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur. So sei um 3.25 Uhr ein ICE aus München in Richtung Frankfurt-Flughafen losgefahren. In einigen Regionen sind jedoch weiter Einschränkungen zu erwarten. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen seien noch wichtige Strecken gesperrt. Wegen der Auswirkungen des Sturms hatte die Bahn erstmals seit dem Orkan "Kyrill" im Jahr 2007 den Betrieb auf ihrem gesamten Fernverkehrsnetz eingestellt.

Im Süden Deutschlands beruhigte sich der Verkehr weitgehend wieder. Ab dem Morgen verkehrten Regionalzüge nach Aussage der Deutschen Bahn weitgehend normal. Im Fernverkehr kam es allerdings noch zu Ausfällen und Verspätungen - der Grund sind laut einem Bahnsprecher Einschränkungen auf Strecken weiter im Norden. "Im Norden Deutschlands starten die Züge, sobald weitere Strecken von Schäden befreit und freigegeben wurden. Wir erwarten, dass bereits im Laufe des Vormittags alle Metropolen Deutschlands - mit Einschränkungen - wieder mit dem Fernverkehr erreichbar sein werden. Für das Wochenende erwarten wir einen weitgehend normalen Verkehr", schrieb die Bahn auf ihrer Seite.

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Orkan "Friederike" fegt über Deutschland hinweg

Orkan Friederike in Sachsen

Von West nach Ost fegte der Orkan "Friederike" am Donnerstag über Deutschland hinweg und schlug eine Schneise der Verwüstung, hier in Leipzig in Sachsen. Insgesamt kamen in Deutschland acht Menschen ums Leben. | Bildquelle: ZB

Mindestens acht Tote

Der schwerste Orkan seit elf Jahren in Deutschland hatte hierzulande mindestens acht Menschen das Leben gekostet. Im thüringischen Bad Salzungen musste sogar die Bundeswehr ausrücken und einen getöteten Feuerwehrmann bergen. Der 28-Jährige war im Einsatz von einem Baum erschlagen worden. Ein Schützenpanzer Marder half zudem, Bäume abzutransportieren, die den Weg zur Unglücksstelle versperrten.

Orkantief "Friederike" fordert Tote und Verletzte
tagesschau 09:00 Uhr, 19.01.2018, Marco Heuer, NDR

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Vielerorts wurde zeitweise Windstärke 12 und mehr gemessen. Auch mehrere Flughäfen strichen aus Sicherheitsgründen Flüge. Im Norden machte zudem regional Schneeglätte Autofahrern zu schaffen. Wegen der Gefahr umstürzender Bäume sollte die Autobahn 7 an der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Hessen in Richtung Süden laut Polizei voraussichtlich bis zum Mittag gesperrt bleiben.

Chaos auch in den Niederlanden und Belgien

Auch in den Nachbarländern sorgte "Friederike" für Chaos. Auf Gleisen und Straßen ging nichts mehr, der Amsterdamer Flughafen Schiphol strich kurzzeitig alle Flüge, weil der Wetterdienst die höchste Alarmstufe ausgerufen hatte. Zwei Männer kamen in den Niederlanden durch herabfallende Äste und umgestürzte Bäume ums Leben. In Belgien starb eine Autofahrerin.

Carsten Wagner, NDR, zur aktuellen Situation des Fernverkehrs
tagesthemem 22:30 Uhr, 18.01.2018

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 18. Januar 2018 um 22:30 Uhr.

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