Mehrere Polizisten stehen neben dem Kölner Hauptbahnhof, im Hintergrund der Dom. | Bildquelle: 20160106

Sicherheit zu Silvester Polizei trifft mehr Vorkehrungen denn je

Stand: 30.12.2016 18:15 Uhr

Nach dem Anschlag in Berlin hat die Polizei in vielen europäischen Großstädten die Sicherheit nochmals verstärkt. Auch sexuellen Übergriffen wie vergangenes Jahr in Köln soll vorgebeugt werden.

In zahlreichen Großstädten Europas haben die Sicherheitsbehörden Maßnahmen ergriffen, um Anschläge oder Übergriffe wie auf der Domplatte in Köln im vergangenen Jahr zu verhindern.

In Berlin werden die Feier-Meilen mit gepanzerten Fahrzeugen und Betonklötzen gesichert. Polizisten tragen Maschinenpistolen. Bis zu 1800 zusätzliche Beamte sind im Dienst.

Zudem wurden die Beamten auf das Erkennen von sexuellen Übergriffen sensibilisiert. "Wir achten ganz genau darauf, ob sich irgendwo Gruppen bilden, wo vielleicht Frauen oder auch andere bedrängt werden", sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf und appellierte: "Selbst wenn man angetrunken ist: Ein Nein ist ein Nein, und falls Sie sexuell bedrängt werden, rufen Sie die Polizei. Wir kümmern uns."

Vorbereitungen für Silvester
tagesschau24 10:00 Uhr, 31.12.2016, Kerstin Breinig, RBB

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Kölner Domplatte hell erleuchtet

In Köln sollen 1400 Polizisten dafür sorgen, dass die Feiern zum Jahreswechsel friedlich bleiben. Eine Lichtinstallation am Dom unter dem Motto "Time Drifts Cologne" wird die Domplatte und den Roncalliplatz am Samstagabend hell erleuchten. In der Umgebung der Kathedrale gilt ein Raketen- und Böllerverbot.

In Hamburg, wo es im vergangenen Jahr ebenfalls zu sexuellen Übergriffen kam, stockt die Polizei die Zahl der Beamten diesmal deutlich auf. 530 Polizisten sollen in St. Pauli und in der Innenstadt im Einsatz sein. Das sind fast 50 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der zivilen Einsatzkräfte soll verdreifacht werden. Auf den S-Bahnhöfen wird die Bundespolizei verstärkt Präsenz zeigen. Die Wasserschutzpolizei wird das Geschehen an Elbe und Alster von Booten aus im Auge behalten.

In München erklärte eine Sprecherin der Polizei, es lägen keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung vor. Deshalb seien zum Jahreswechsel zwar mehr Polizisten im Einsatz als an einem normalen Wochenende, aber nicht mehr als üblicherweise zum Jahreswechsel. In München gab es zum Jahreswechsel 2015/16 eine Warnung vor einem Anschlag. Der Verdacht erhärtete sich aber nicht. Im Jahresverlauf wurde Bayern dann von Anschlägen und Amokläufen in München, Ansbach, Würzburg und Grafing bei München erschüttert.

Silvestervorbereitungen in Köln mit neuem Sicherheitskonzept
tagesschau 20:00 Uhr, 12.12.2016, Demian von Osten, WDR

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Strenge Vorkehrungen in Frankreich

Frankreich mobilisiert am Wochenende ein Großaufgebot an Sicherheitskräften. Im ganzen Land seien mehr als 96.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz, sagte Innenminister Bruno Le Roux. Allein in Paris und Umgebung sollen 7000 Polizisten und Soldaten die Feiern schützen. Besonders strenge Vorkehrungen gibt es am Samstag rund um den Boulevard Champs-Élysées, wo zum Jahreswechsel mehr als 600.000 Besucher erwartet werden.

Wie die Polizei mitteilte, werden Betonklötze, Einsatz-Fahrzeuge und Barrieren als Hindernisse die Zufahrten versperren. Das soll einen Anschlag mit einem Lastwagen wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt und im Sommer in Nizza verhindern. Besucher müssen ihre Taschen vorzeigen, wenn sie das Gelände betreten wollen.

Feuerwerk in Brüssel doch erlaubt

In Brüssel, wo im März 16 Menschen durch den IS getötet und 150 weitere verletzt wurden, wurde zeitweilig eine Absage des Feuerwerks erwogen. Vor wenigen Tagen gab der Bürgermeister dann aber doch grünes Licht für das Spektakel.

Im Madrid werden 1600 zusätzliche Polizisten eingesetzt. Zudem wird die Zahl der Besucher für den beliebten Platz Puerta del Sol im Zentrum - wie schon im vergangenen Jahr - begrenzt. Es gibt scharfe Zugangskontrollen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 30. Dezember 2016 um 17:00 Uhr.

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