Umweltministerin Svenja Schulze | Bildquelle: dpa

Schulze bei Klimakonferenz Mehr Geld und etwas Selbstkritik

Stand: 11.12.2018 17:14 Uhr

Deutschland wird seine Klimaziele verfehlen - und bekam dafür in Kattowitz den Negativpreis "Fossil des Tages" verliehen. Auf tagesschau24 verspricht Umweltministerin Schulze Besserung - und mehr Geld für Klimaschutz.

Bei der UN-Klimakonferenz in Kattowitz kann Deutschland - anders als noch in der Vergangenheit - kaum Impulse für den Klimaschutz geben. Grund ist, dass die Bundesregierung ihre selbstgesteckten Klimaziele bis 2020 deutlich verfehlen wird. Dafür bekam die deutsche Delegation in Kattowitz den Negativpreis "Fossil des Tages" vom internationalen Climate Action Network verliehen.

Im Interview mit tagesschau24 räumt Umweltministerin Svenja Schulze Fehler ein - gelobt aber Besserung. "Wir müssen daraus lernen und nun das Reduktionsziel bis 2030 erreichen", sagte die SPD-Politikerin in Kattowitz. Dieses sieht vor, bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.

Svenja Schulze, Bundesumweltministerin, zur Kritik an den verfehlten deutschen Klimaschutzziele
tagesschau24 16:00 Uhr, 11.12.2018

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Gegen CO2-Steuer

Einer CO2-Steuer, wie Frankreich, Großbritannien oder die Schweiz sie bereits haben oder planen, erteilte Schulze jedoch eine Absage: "Diese Länder haben ein ganz anderes Steuersystem". Sie zeigte Bereitschaft, über einen "CO2-Preis" zu diskutieren, betonte aber, es dürfe keine Belastungen für Menschen mit geringen Einkommen geben.

Zum Kohleausstieg gebe es keine Alternative. Das wüssten auch die Menschen in den betroffenen Regionen. Die Frage sei, wie man das mache. "Wir wollen die Regionen mitnehmen, Perspektiven aufzeigen und deutlich machen, was die Alternativen sind." Denn der Klimawandel werde in jedem Fall enorme Kosten verursachen.

Mehr Geld für Anpassungsfonds

Schulze kündigte zudem an, Deutschland werde weitere 70 Millionen Euro für den Anpassungsfonds bereitstellen, der armen Ländern im Kampf gegen Klimawandel-Folgen helfen soll. "Wir setzen mit unserer Unterstützung für den Anpassungsfonds ein Zeichen der Solidarität."

Der Anpassungsfonds finanziert unter anderem Frühwarnsysteme gegen Überschwemmungen, Maßnahmen zur Wasserversorgung und die Umstellung auf trockenheitsresistente Anbaumethoden. Laut Bundesumweltministerium ist Deutschland mit bisher 240 Millionen Euro bereits heute größter Geber des Anpassungsfonds.

Bereits im November hatte die Bundesregierung erklärt, den Beitrag zum "Grünen Weltklimafonds" der Vereinten Nationen zu verdoppeln - auf 1,5 Milliarden Euro. Auch dieses Geld kommt insbesondere ärmeren Ländern zugute.

UN-Klimakonferenz in Kattowitz
tagesschau 20:00 Uhr, 11.12.2018, Olaf Bock, ARD Warschau zzt. Kattowitz

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 11. Dezember 2018 um 16:00 Uhr.

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