Zahlreiche Bürger stehen vor einem Corona-Schnelltestzentrum in Berlin, um sich dort auf das Coronavirus testen zu lassen. | dpa

Lagebericht des RKI Sieben-Tage-Inzidenz steigt deutlich

Stand: 13.03.2021 09:03 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter: Das Robert Koch-Institut hat binnen eines Tages gut 3000 Fälle mehr gemeldet als noch vor genau einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 76,1.

Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen: Mit 12.674 neuen Fällen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) 3117 Fälle mehr gemeldet als heute vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 76,1 - gestern lag sie noch bei 72,4. Vor einer Woche, am 6. März, hatte sie noch bei 65,6 gelegen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Gleichzeitig ist die Zahl der Todesfälle weiter rückläufig: 239 Fälle wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche hatte das RKI noch 300 neue Todesfälle verzeichnet. Insgesamt sind bisher 73.301 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

R-Wert wieder deutlich über 1

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 1,11 (Vortag 1,04). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 111 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stagnierte sie allerdings und stieg dann wieder an, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 13. März 2021 um 09:50 Uhr.

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KOMMENTARE

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Traumfahrer 13.03.2021 • 12:59 Uhr

Re : Thomas D. !

Also, ich halte mich an die bestehenden Regeln, trage Maske, wo es notwendig ist, und habe seit Monaten so gut wie keine Kontakte. Ich achte natürlich auch auf die Hygiene, und wüsste aus meiner beruflichen Erfahrung auch ein Stück weit zu helfen, wenn es wirklich brenzlig wird. Mit den hoch studierten meine ich all die Minister und Staatssekretäre, die alle jeweils mindestens einen Abschluss haben, die auf diese Posten mit sehr viel Verantwortung gesetzt oder ernannt wurden, und nun diesen Anforderungen nicht wirklich gerecht werden. Wenn ein Metzger plötzlich einen Baubetrieb führen muss, wird er auch so seine Probleme kriegen, nur dann sollte er entweder dazu lernen, sich informieren, oder gehen. Nur mit schönen Reden lösen sich die Probleme nicht. Leider gibt es zu viele Reden, Ausschüsse, Sitzungen, aber kein wirklich sinnvoller Plan, der schon lange zuvor erstellt hätte werden müssen. So was nennt sich Katastrophen- oder Pandemieplan, für alle Fälle !