RKI-Gebäude in Berlin | REUTERS

Corona-Krise Fast 11.000 Neuinfektionen in Deutschland

Stand: 27.04.2021 07:52 Uhr

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet - das sind fast 1400 mehr als vor einer Woche. Das RKI sieht dennoch eine leichte Abschwächung.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden 344 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 9609 Neuinfektionen und 297 Todesfälle.

Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner - sank laut RKI von 169,3 am Montag auf 167,6. Vor eine Woche hatte sie bei 162,4 gelegen. Der R-Wert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, sank von 1,08 am Vortag auf 1,01. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Zahlen.

Zunahme seit Mitte April etwas abgeschwächt

"Nach einem vorübergehenden Rückgang der Fallzahlen über Ostern hat sich der starke Anstieg der Fallzahlen zunächst fortgesetzt, seit Mitte April hat sich die Zunahme etwas abgeschwächt", schrieb das RKI in seinem Lagebericht.

Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.310.301 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.931.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 81.968.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 27. April 2021 um 08:00 Uhr.