Fußabdrücke sind am leeren Strand auf der Insel Kuredu (Malediven) zu sehen. | dpa

Coronavirus 155 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft

Stand: 21.01.2022 15:00 Uhr

19 weitere Länder werden ab Sonntag Hochrisikogebiete, darunter Tunesien und die Malediven. Damit gelten 155 Staaten als Hochrisikogebiete - gut drei Viertel aller rund weltweit 200 Länder.

Die Omikron-Variante des Coronavirus und die Vielzahl an Neuinfektionen sorgen dafür, dass 155 Länder auf der Welt als Hochrisikogebiete eingestuft werden. Das sind gut drei Viertel aller rund 200 Länder. Zu den 136 Ländern, die seit einer Woche insgesamt auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) stehen, kommen an diesem Sonntag (0.00 Uhr) nochmals 19 weitere Staaten hinzu, wie das RKI mitteilte.

Tunesien, Japan und Malediven nun Hochrisikogebiet

Kein Land wird demnach von der Liste gestrichen. Nach den RKI-Angaben gelten von Sonntag an Rumänien, die Republik Moldau, Kosovo, Marokko, Tunesien, Algerien, Saudi-Arabien, Japan, Indien, Bhutan, Nepal, Mongolei, Kasachstan, Usbekistan, die Malediven, Brasilien, Chile, Ecuador und Paraguay neu als Hochrisikogebiete.

Menschenleer ist die Ankunftshalle des internationalen Terminals am Flughafen Haneda in Tokio, Japan. | dpa

Wenig Passagiere am Flughafen in Tokio: Japan gilt ab Sonntag als Hochrisikogebiet Bild: dpa

Regeln für Einreisen aus Hochrisikogebieten

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Innenministerium. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 21. Januar 2022 um 16:55 Uhr in den Nachrichten.