Coronavirus unter dem Mikroskop | dpa

Etwa 13.000 Neuinfektionen Drei Millionen Corona-Fälle in Deutschland

Stand: 12.04.2021 08:08 Uhr

Das RKI hat mehr als drei Millionen Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie erfasst. Zuletzt kamen 13.000 neue Fälle hinzu - ein deutlicher Anstieg. Doch das RKI warnt vor Unsicherheiten.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland steigt weiter, inzwischen vermeldet das Robert Koch-Institut (RKI) mehr als drei Millionen Fälle. Insgesamt seien seit dem 27. Januar 2020 - dem Tag des ersten positiven Corona-Befundes in Deutschland - 3.011.513 Infektionen erfasst worden.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden dem RKI 13.245 neue Ansteckungen von den Gesundheitsämtern gemeldet - deutlich mehr als die 8497 vor einer Woche.

RKI hat Zweifel an den Zahlen

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter. Sie liegt inzwischen bei 136,4. Am Sonntag hatte der Inzidenzwert bundesweit bei 129,2 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen. Laut RKI starben 99 weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion - insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie nun 78.452 Tote.

Wie immer sind die Zahlen am Wochenende weniger zuverlässig, da nicht so häufig getestet wird. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind weiter die Osterfeiertage und Schulferien in einigen Bundesländern. Dadurch sind die Daten noch nicht vergleichbar mit früheren Werten. RKI-Präsident Lothar Wieler rechnete ab Mitte dieser Woche wieder mit verlässlicheren Zahlen zur Pandemie.

R-Wert bei 1,08

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,08 (Vortag: 1,02). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert sei weiter gestiegen, schreibt das RKI. Auch dieser Wert kann nach RKI-Angaben erst in einigen Tagen wieder aussagekräftig bewertet werden.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 12. April 2021 um 08:00 Uhr.