Industriegelände in Wuppertal

Nordrhein-Westfalen Wuppertal feiert den "Tag der Industriekultur"

Stand: 12.05.2024 08:52 Uhr

Mit vielen Führungen und Programm begeht die Stadt Wuppertal heute den "Tag der Industriekultur". Insgesamt 23 Museen, Baudenkmäler und Aktionen sind geplant.

Auf einer Strecke von etwa 25 Kilometern können Interessierte heute in Wuppertal einen Blick in die Industriegeschichte der Stadt im Bergischen Land werfen. Mit besonderen Aktionen und Führungen in Museen und Baudenkmälern wird so der "Tag der Industriekultur" gefeiert. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen an der "Nordbahntrasse", die vom Südwesten Wuppertals bis in den Nordosten der Stadt verläuft.

Die ehemalige Bahntrasse, die seit fast zehn Jahren als Fußgänger- und Radweg genutzt wird, diente seit 1879 vor allem der Industrie der Stadt. In den Güterzügen auf der Strecke wurden Ziegel, Textilien und Lebensmittel transportiert. Und natürlich hatten sich zahlreiche Betriebe entlang der Trasse angesiedelt.

Museen, Baudenkmäler und viel Aktionen

Viele der ehemaligen Unternehmen sind mittlerweile Museen oder Baudenkmäler und können heute besichtigt werden, wie das Bandwebermuseum, die Wiesenwerke oder die ehemalige Fabrik von Halbach und Meister. Dazu kommen ehemalige Bahnhöfe, Konsum-Verteilungsstellen sowie Aktionen, die besucht werden können.

Aber nicht nur entlang der Nordbahntrasse öffnen Unternehmen und Museen ihre Türen. So gibt es auch rund um das Engels-Haus jede Menge Programm. Dort zeigen zum Beispiel die Garnbleicher ihr Handwerk. Für Kinder steht ein Malwettbewerb an. Das Visiodrom und der Kalktrichterofen machen auch mit. Es gibt Wanderungen zu den verschiedenen Orten und Draisinenfahrten. Der ganze Tag der Industriekultur in Wuppertal führt von Oberbarmen bis nach Vohwinkel.

Unsere Quellen

  • Museum Industriekultur Wuppertal