Nordrhein-Westfalen Land will A46 nicht weiterbauen
Das NRW-Verkehrministerium will die Planungen für das Straßenprojekt A46/B7n zwischen Hemer und Arnsberg stoppen. Vor gut 50 Jahren gab es die ersten Ideen für die Autobahn. Jetzt schiebt das Ministerium einen Riegel davor.
Für die Entscheidung gegen den Ausbau nennt das von Grünen-Politiker Oliver Krischer geführte Ministerium zwei Gründe: Zum einen seien die Eingriffe in die Natur als überdurchschnittlich hoch zu bewerten, zum anderen gebe es in der Region keinen Konsens über die etwa 20 Kilometer lange A46/B7n-Trasse.
Ausbau passt nicht zu Klimazielen
Der Arnsberger Rat hatte das Projekt im Dezember 2022 abgelehnt, weil es den Klimaschutzzielen widerspreche. Vergangene Woche fasste der Rat in Ense einen ähnlichen Beschluss.
Die Pläne für das Projekt "A46sieben" wanken Bild: WDR
Verkehrsminister Oliver Krischer möchte die verfügbaren Gelder für die Planung und den Bau neuer Straßen stattdessen lieber in die Sanierung des maroden Straßennetzes stecken.
Idee aus den 70er-Jahren
Die Planungen für den Autobahnweiterbau und das Projekt "A46sieben" laufen schon seit 50 Jahren. Die finale Entscheidung darüber, ob das Projekt wirklich nicht weiter verfolgt wird, liegt beim Bund.
Über dieses Thema berichtet der WDR am 28.03.2023 in der Lokalzeit Südwestfalen im Fernsehen und im Hörfunk auf WDR2.
Quelle: wdr.de