Unfallort der LKW, es sind vier Fahrzeuge zu sehen

Nordrhein-Westfalen A43 Vollsperrung bis in den Abend: zwei Unfälle zwischen Lavesum und Marl-Nord

Stand: 15.05.2024 18:13 Uhr

Auf der A43 Münster sind am Mittag drei Lkw ineinander gefahren. Im Rückstau kam gab es später einen zweiten Unfall. Die Autobahn ist zwischen Lavesum und Kreuz Marl-Nord in Richtung Recklinghausen voll gesperrt, vermutlich bis in den Abend.

Nach Angaben der Polizei Münster ereignete sich der erste Unfall bereits wenige Minuten vor 14 Uhr. Zwei Personen wurden leicht verletzt und von Rettungskräften medizinisch versorgt. Ob es sich dabei um die Fahrer der Lkw handelt, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Weitere Fahrzeuge sollen jedoch nicht beteiligt gewesen sein.

Unfallhergang bislang unklar

Die drei Sattelschlepper sollen auf dem rechten Fahrstreifen ineinander gefahren sein, so die Leitstelle der Polizei Münster. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Die Polizei Münster ist seit mehreren Stunden mit Einsatz- und Rettungskräften vor Ort.

Die A43, eine Ausfahrt staut sich, die Fahrtrichtung ist gesperrt

Viele Autos fahren vor der Sperrung von der A43 ab

Die Bergungsarbeiten an den drei Sattelschleppern haben begonnen, ein Fahrzeug konnte bereits abtransportiert werden. Wie lange die Sperrung noch andauert ist weiterhin unklar. Die Polizei spricht von etwa 20 Uhr heute Abend.

Weiterer Unfall im Rückstau: ein Verletzter

Im mehrere Kilometer langen Rückstau ist am späten Nachmittag ein großer Transporter ist auf einen Muldenkipper aufgefahren. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Rettungskräfte hatten ihn zunächst versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat daraufhin auch den A43-Abschnitt zwischen Lavesum und Haltern in Richtung Recklinghausen voll gesperrt.

Treibstoffe aus Lkw auf Fahrbahn ausgelaufen

Durch die Beschädigung der drei Lkw ist Treibstoff ausgelaufen. Dieser hat sich sowohl auf der zweispurigen Fahrbahn, als auch auf dem Grünstreifen in der Mitte verteilt.

Laut erster Einschätzung der Polizei, muss daher das Erdreich mit einem Bagger aufgebudelt werden, um die Schadstoffe aus dem Boden zu entfernen. Auch die örtliche Wasserbehörde sei daher alarmiert.

Unsere Quellen:

  • Polizei Münster

Über dieses Thema berichten wir auch auf WDR 2 und in der Aktuellen Stunde am 15.5.