Symbolbild: Flaschen mit Apfelschorle. (Quelle: IMAGO/imagebroker)

Berlin Brandenburg Rückruf für Apfelschorlen wegen zu hohem Druck in den Flaschen - auch in Berlin und Brandenburg

Stand: 09.07.2024 14:44 Uhr

In Berlin, Brandenburg und weiteren Bundesländern gibt es einen Rückruf von Apfelschorlen. Flaschen könnten zu viel Druck haben und bersten. Es besteht Verletzungsgefahr.

Der Getränkehersteller Refresco ruft bundesweit bestimmte Apfelschorlen aus dem Handel zurück, weil die Flaschen den Angaben zufolge zu viel Druck haben und bersten könnten. Betroffen sind auch Berlin und Brandenburg.

 
Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es bei einigen wenigen Flaschen eine Verunreinigung mit Hefepilzen gegeben und dies wiederum zu Druckaufbau in den 0,5 Liter- und 1,5 Liter-Plastikflaschen geführt habe, teilte die Refresco Deutschland GmbH in Mönchengladbach mit. Dadurch drohe unter ungünstigen Bedingungen Verletzungsgefahr.

Symbolbild: Kartoffeln verpackt im Netz zum Verkauf bereit.(Quelle: imago/Gottfried Czepluch)
Penny und Rewe rufen Kartoffeln zurück - Gesundheitsgefahr nicht ausgeschlossen

In Berlin, Brandenburg und weiteren Bundesländern gibt es einen Rückruf von Kartoffeln. In einer Charge sind Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden worden.mehr

Aufgeblähte Flaschen nicht öffnen

Die Apfelschorle wird bei Edeka und Marktkauf unter dem Label "Gut + Günstig" verkauft und bei Netto unter dem Label "StarDrink". Es geht um verschiedene Chargen, deren Mindesthaltbarkeit Ende November oder im Dezember abläuft.
 
"Flaschen, die aufgebläht sind und deren Inhalt eine Trübung aufweist, sollten keinesfalls geöffnet, sondern umgehend vorsichtig entsorgt werden", schreibt die Firma: "Auch optisch unauffällige Flaschen mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten sollten rein vorsorglich nicht konsumiert und ebenfalls entsorgt werden." Wer solche Flaschen bereits gekauft hat, bekommt den Angaben zufolge auch ohne Kassenbon bei der Einkaufsstätte das Geld zurück.