Nahles in den tagesthemen "Ich bin sehr verärgert"

Stand: 21.06.2018 20:08 Uhr

Der Unionskrach belaste nicht nur die Regierung, sondern gefährde auch den Ruf Deutschlands in der EU, sagt SPD-Chefin Nahles in den tagesthemen. Sie sei "sehr verärgert, wie mit Deutschland gespielt wird".

SPD-Parteichefin Andrea Nahles hat erneut den Streit zwischen CDU und CSU kritisiert. In den tagesthemen sagte sie mit Blick auf Innenminister Horst Seehofer, sie sei sehr verärgert, "wie hier mit Deutschland gespielt wird, nur weil man Panik hat, in Bayern die absolute Mehrheit zu verlieren. Das kann kein handlungsleitendes Motiv sein für die Bundespolitik."

Andrea Nahles, SPD-Vorsitzende, über die Uneinigkeiten der Großen Koalition
tagesthemen 22:55 Uhr, 21.06.2018

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"Deutschland in Geiselhaft genommen"

Es gehe bei dem Zwist zwischen Seehofer und Kanzlerin Angela Merkel nicht um Sachfragen, sondern um Machtkämpfe, Rivalitäten und innerparteiliche Geländegewinne. "Und ganz Deutschland und Europa wird in Geiselhaft genommen für diese Spielchen."

Dennoch glaubt Nahles nicht an ein Scheitern der Regierung. Die Basis der Zusammenarbeit sei prinzipiell gut, zudem habe die GroKo in den ersten 100 Tagen einiges erreicht, etwa die Parität bei den Krankenkassenbeiträgen und ein Rückkehrrecht von Teil- in Vollzeit. Es mangele auch nicht an Projekten für die Zukunft. Nicht zuletzt vertraue sie auf die Vermittlungsbemühungen der Bundeskanzlerin. Deshalb verbiete es sich jetzt, über Neuwahlen zu spekulieren.

Auf die Frage, ob sie glaube, dass die CSU die Kanzlerin am liebsten loswerden wolle, sagte Nahles: "Da müsste man schon taub und blind sein, wenn man das nicht zumindest als Zweifel hätte."

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 21. Juni 2018 um 22:55 Uhr.

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