"Blutmond" - gesehen aus Duisburg | Bildquelle: dpa

Mondfinsternis "Blutmond" belohnt Frühaufsteher

Stand: 21.01.2019 09:10 Uhr

Der blutrote Mond hat viele Menschen am Morgen nach draußen gelockt. Die Mondfinsternis war an vielen Orten dank des klaren Himmels gut zu sehen. Bis zum nächsten "Blutmond" dauert es nun bis 2028.

Am Morgen konnten viele Menschen in Deutschland einen rot gefärbten Vollmond bewundern. Die auch als "Blutmond" bezeichnete Mondfinsternis ist ein seltenes Naturphänomen. Dank des in weiten Teilen des Landes klaren Himmels war es vielerorts gut zu beobachten. Ab 5.41 Uhr lag der Mond komplett im Kernschatten der Erde. Erst um 6.44 Uhr trat er wieder ganz heraus.

"Heute haben wir sogar eine sehr helle Finsternis", sagte die Leiterin des Planetariums in Bochum, Susanne Hüttemeister. Besonders in der Mitte Deutschlands habe man die Mondfinsternis gut sehen können, sagte DWD-Meteorologe Robert Hausen.

Im Norden Deutschlands und im Alpenvorland machte das Wetter den "Blutmond"-Fans dagegen einen Strich durch die Rechnung: Viele Wolken verdeckten dort die Sicht.

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Blickfang Blutmond

Blutmond

An vielen Orten auf der Erde konnte man am Morgen die als Blutmond bezeichnete totale Mondfinsternis beobachten. Diese Bildmontage zeigt die Phasen der totalen Mondfinsternis in Panama City. | Bildquelle: AFP

Rote Färbung durch langwelliges Licht

Zu einer solchen Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond kommen. Sonne, Erde und Mond liegen dabei genau auf einer Linie. Da der Mond derzeit nur rund 357.000 Kilometer von der Erde entfernt ist und niedrig über dem Horizont stand, erschien er etwa zehn Prozent größer als gewöhnlich.

Die totale Mondfinsternis wird "Blutmond" wegen der rotbraunen Farbe des Himmelskörpers genannt. Das Phänomen entsteht durch die Brechung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre, wobei langwelliges rötliches Restlicht in den Kernschatten gelenkt wird.

Warten bis 2028

Die Mondfinsternis war nach Astronomenangaben in Europa, Afrika mit Ausnahme der östlichen Küstenregion, über dem Atlantik, in Nord- und Südamerika, Grönland sowie in der Nordpolarregion sichtbar.

Zuletzt gab es das Naturereignis im Juli 2018. Den nächsten "Blutmond" können Menschen in Deutschland erst wieder an Silvester 2028 sehen.

Entstehung eines Blutmondes
tagesschau 16:00 Uhr, 21.01.2019, Christian Stichler, ARD Stockholm

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 20. Januar 2019 um 09:00 Uhr.

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