Lufthansa-Logo | Bildquelle: dpa

Software-Panne bei Flugsicherung Lufthansa streicht 22 Flüge

Stand: 24.03.2019 21:25 Uhr

Die Deutsche Flugsicherung bekommt ihre Softwarestörung nicht in den Griff. Das hat Folgen für den Flugverkehr. Lufthansa streicht zu Wochenbeginn 22 Flüge - rund 2000 Passagiere dürften betroffen sein.

Die Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) haben nach Angaben der Lufthansa zu Wochenbeginn auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Allein Lufthansa müsse in Frankfurt 22 Flüge streichen.

Davon seien insgesamt 2000 Passagiere betroffen, wie ein Sprecher der Lufthansa mitteilte. Passagiere sollten sich vor ihrem Abflug über den aktuellen Status ihres Fluges informieren.

Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont.

Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) im Tower des Flughafens Düsseldorf
galerie

Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS): Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr ein.

Verkehr reduziert

Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen den Verkehr für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird. Am Freitag war von rund 50 Annullierungen in Frankfurt die Rede.

Die betroffene Software stellt nach früheren DFS-Angaben den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Die übrigen Sicherungssystems stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Zentren der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk24 und NDR Info am 24. März 2019 um 21:00 Uhr in den Nachrichten.

Darstellung: