Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel | Bildquelle: AFP

Kramp-Karrenbauer zu Merkel Um Abgrenzung bemüht

Stand: 26.11.2018 09:34 Uhr

Vier Regionalkonferenzen sind geschafft, es ist Halbzeit bei der Präsentation für den CDU-Parteivorsitz. Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer bemüht sich zunehmend um Abgrenzung zu ihrer Vertrauten Merkel.

Im Rennen um den CDU-Parteivorsitz hat Annegret Kramp-Karrenbauer die Unterschiede zu Kanzlerin Angela Merkel hervorgehoben. "Es gibt durchaus eine Reihe von Punkten, wo wir unterschiedlicher Auffassung sind", sagte sie im ARD-Morgenmagazin. In der Vergangenheit sei das beispielsweise die Frage gewesen, wie konsequent Frauen gefördert würden - auch in in Aufsichtsräten in der Wirtschaft. "Ich war sehr früh und konsequent eine Verfechterin der Quote. Insofern gab es da schon immer sehr lebhafte Diskussionen zwischen uns", sagte Kramp-Karrenbauer.

Auch in der Frage der politischen Diskussion unterscheide sie sich von der bisherigen CDU-Vorsitzenden: "Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die grundlegenden Themen in der Partei zuerst diskutiert und entscheiden werden, bevor sie ins Regierungshandeln gehen."

Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU, zu ihrer Kandidatur zum Parteivorsitz
morgenmagazin, 26.11.2018

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"Womit verdienen wir morgen unser Geld?"

Ihr gehe es vor allem darum, dass die CDU die "bestimmende Kraft der Zukunft" werde. Dabei sei es wichtig, den Wohlstand zu sichern. Es gehe um die Frage, "womit verdienen wir eigentlich morgen unser Geld? Wie wird der Wohlstand gesichert und wie erhält jeder seinen gerechten Teil daran? Das brennt den Menschen unter den Nägeln."

Dies seien die Themen, die die Menschen umtrieben. Hierzu gehörten insbesondere die Themen Digitalisierung, die Zukunft der Autoindustrie und die Einhaltung der Klimaschutzziele. Hier müsse die Politik Rahmenbedingungen setzen, denn andere Kontinente würden Deutschland inzwischen den Rang ablaufen. "All das kommt mir in der politischen Diskussion einfach zu kurz", so Kramp-Karrenbauer.

Grundsätzlich freue sie sich darüber, dass die Bewerbung um den Parteivorsitz ein demokratischer Wettbewerb sei. "Es ist bisher ein offenes Rennen, es gibt eine große Neugier der Mitglieder, sie wollen uns kennenlernen", sagte Kramp-Karrenbauer.

Im Falle eine Niederlage werde sie nicht mehr als Generalsekretärin antreten. "Das ist auch ein Gebot der Fairness für den, der dann gewinnen würde. Sie stelle sich aber weiter "in den Dienst der Partei. Die CDU entscheidet, wo sie mich gebrauchen kann. Da mache ich auch mit. Das wäre dann aber in den Parteiämtern eben das ehrenamtliche Engagement."

Über dieses Thema berichtete das morgenmagazin am 26. November 2018 um 07:40 Uhr.

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