Sonntagsfrage - Vergleich zur Landtagswahl 2014

Koalitionsrechner Wer könnte in Brandenburg regieren?

Stand: 29.08.2019 20:26 Uhr

Seit 2009 bilden SPD und Linkspartei in Brandenburg eine Koalition. Welches Bündnis könnte bei der Wahl am 1. September eine Mehrheit erreichen? Unser Koalitionsrechner bietet alle Optionen zum Ausprobieren.

Bei allen Landtagswahlen in Brandenburg seit 1990 wurde die SPD stärkste Kraft und stellte den Ministerpräsidenten. Seit zehn Jahren regieren die Sozialdemokraten in einem rot-roten Bündnis mit der Linkspartei. Das könnte sich nach dieser Wahl ändern.

Die aktuelle ARD-Vorwahlumfrage spiegelt die politische Stimmung im Land zehn Tage vor dem Urnengang wider. Die von infratest dimap durchgeführte Umfrage ist keine Prognose für den Wahlausgang am 1. September. Auf Basis der Stimmanteile bei der Sonntagsfrage lässt sich mit wenigen Klicks überprüfen, welche Bündnisse laut der aktuellen politischen Stimmung derzeit rechnerisch eine Mehrheit hätten und welche nicht.

Welche möglichen Koalitionen in der kommenden Wahlperiode tatsächlich über eine rechnerische Mehrheit verfügen, hängt von der Sitzverteilung im künftigen Landtag ab. Darüber entscheiden die Wahlberechtigten in Brandenburg mit ihrer Stimmabgabe bei der Landtagswahl am 1. September.

Entscheidend für die Sitzverteilung sind dabei nicht allein die Zweitstimmenanteile, sondern aufgrund der Besonderheiten des Wahlrechts auch andere Faktoren wie die Verteilung der Direktmandate mit möglichen Überhang- und Ausgleichsmandaten. Hinzu kommt die Besonderheit, dass die Freien Wähler zwar in der Sonntagsfrage mit vier Prozent (als Teil der "Anderen") an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden. Sie könnten aber dennoch in den Landtag einziehen, falls sie - wie bereits bei der Wahl 2014 - mindestens ein Direktmandat gewinnen sollten.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 22. August 2019 um 22:15 Uhr.

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