Greta Thunberg in Hamburg | Bildquelle: dpa

"Fridays for Future" Greta Thunberg unterstützt Hamburger Protest

Stand: 14.03.2019 16:42 Uhr

Mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler haben in Hamburg für mehr Klimaschutz demonstriert. Erstmals in Deutschland mit dabei: die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat von der Politik mehr Engagement gegen den Klimawandel gefordert. "Politiker und Leute an der Macht sind schon zu lange damit durchgekommen, nichts zu tun, um die Klimakrise zu bekämpfen", sagte die 16-Jährige in Hamburg vor knapp 4000 begeisterten Schülern auf dem Rathausmarkt. "Wir werden sicherstellen, dass sie damit nicht länger durchkommen." Sie kündigte an: "Wir werden so lange weiter streiken, bis sie etwas tun."

Erstmals war die junge Aktivistin nach Deutschland gekommen, um mit Schülern für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Sie hat derzeit Ferien und bereits an Demonstrationen in Brüssel, Paris und Antwerpen teilgenommen.

Auf Plakaten und Transparenten verbreiteten die Schüler ihre Slogans wie "Das Klima wartet nicht" und "Make earth cool again!". Vom Gänsemarkt zogen die Schüler aus ganz Norddeutschland durch die Innenstadt bis zum Rathausmarkt.

Unterstützung für Greta Thunberg

Die Hamburger Schüler Lilli (17) und Gustav (16) übergaben Greta Thunberg einen langen Brief. Die beiden hatten eine Online-Petition gestartet und zu sogenannten Lovespeeches (dt.: Liebesreden) aufgerufen, da die Schwedin von vielen Menschen im Internet auch angefeindet wird. "Wir lieben Greta für das, was sie tut, für ihren Mut, Dinge zu sagen, die viele Erwachsene nicht wahrhaben wollen, für ihr Durchhaltevermögen und dafür, dass sie uns eine Stimme gibt", sagte Lilli. Bisher haben mehr als 72.000 Menschen die Petition auf change.org unterzeichnet.

Darf man fürs Klima die Schule schwänzen?
tagesthemen 00:00 Uhr, 02.03.2019, Anna Mundt, NDR

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Vor rund einem halben Jahr hat Thunberg alleine vor dem Reichstag in Stockholm damit begonnen, für stärkere Klimaschutzbemühungen ihres Landes zu protestieren. Durch Auftritte auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz und beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist sie seitdem weltberühmt geworden. Schüler und Studenten in aller Welt demonstrieren mittlerweile nach ihrem Vorbild unter dem Motto #FridaysForFuture für mehr Klimaschutz, darunter an jedem Freitag Tausende in Deutschland.

Druck vom Schulsenator

Klimaaktivistin Greta Thunberg im Interview mit der tagesschau
tagesschau, 01.03.2019

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Die Hamburger Schulbehörde hatte vor dem Streik noch davor gewarnt, die Schule zu schwänzen. Dies werde als unentschuldigter Fehltag gewertet, ließ Schulsenator Ties Rabe (SPD) verkünden. Heute äußerte sich der Schulsenator per Twitter etwas versöhnlicher: "Ich freue mich, wenn sich junge Menschen für eine bessere Welt engagieren", schrieb er. Doch auf Dauer wirke es "wenig überzeugend", ausgerechnet in der Schulzeit zu demonstrieren: "Niemand verbessert die Welt, indem er die Schule schwänzt."

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nannte das Engagement der Schüler am Freitag "beeindruckend". Man könne doch froh sein, dass sich junge Menschen für ihre Zukunft einsetzen. Klima-Experte Mojib Latif sagt es auf dem Hamburger Rathausmarkt so: "Wenn von unten kein Druck kommt, wird oben nichts passieren."

Schülerproteste in Hamburg mit Greta Thunberg
Axel Schröder, DLF
01.03.2019 13:03 Uhr

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