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JU-Chef Kuban "Koalition mit SED-Erben ausgeschlossen"

Stand: 28.10.2019 23:49 Uhr

Er soll im Bundesvorstand die "Führungsfrage" gestellt haben: In den tagesthemen stellte der Junge-Union-Chef Kuban klar: Das war kein Frontalangriff auf die CDU-Chefin. Kritik äußerte er an der Wahlkampfstrategie der CDU in Thüringen.

Erst der Alleingang von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer in Sachen Sicherheitszone in Nordsyrien, am Sonntag dann die herbe Schlappe für CDU-Landeschef Mike Mohring bei der Wahl in Thüringen: Die CDU ist in Turbulenzen geraten. Ein Querschläger kam dann auch noch vom Chef der Jungen Union, Tilman Kuban. Er soll im Bundesvorstand die "Führungsfrage" gestellt haben.

Viele interpretierten dies als Angriff auf die CDU-Chefin. In den tagesthemen versuchte Kuban, die Wogen zu glätten. Er habe nicht den Vorsitz Kramp-Karrenbauers in Frage gestellt. Vielmehr habe die Aussage auf den oder die künftige Kanzlerkandidatin abgezielt.

Tilman Kuban, Junge Union, zur Position der CDU nach der Wahl in Thüringen
tagesthemen 22:15 Uhr, 28.10.2019

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"Stelle Kramp-Karrenbauer nicht infrage"

Kuban betonte, dass dabei die von der Jungen Union geforderte Urwahl nicht als Angriff auf Kramp-Karrenbauer zu verstehen sei. Es sei lediglich ein demokratischer Prozess, den die CDU-Chefin nicht scheuen müsse. "Eine Urwahl sorgt dafür, dass wir die Mitglieder mitnehmen."

Auf die Frage, ob es beim Parteitag in vier Wochen eine Diskussion über Kramp-Karrenbauer geben müsse, sagte Kuban: "Ich stelle Annegret Kramp-Karrenbauer nicht infrage." Sie sei rechtmäßig gewählt und die Junge Union unterstütze sie dabei, die CDU nach 14 Jahren Kanzlerschaft von Angela Merkel zu erneuern.

Thema "Klima" in Thüringen zu wenig

Kritik äußerte Kuban am Wahlkampf der CDU in Thüringen. Die Fokussierung allein auf das Thema Klima habe nicht geholfen - damit seien Wähler in die Arme der AfD getrieben worden.

Kuban bekräftigte noch einmal, dass die Junge Union Koalitionen mit rechts- wie linkspopulistischen Parteien ausschließt. Entsprechend lehne man eine Zusammenarbeit mit dem Wahlsieger Bodo Ramelow kategorisch ab.

Mit den "SED-Erben" könne man 30 Jahre nach dem Mauerfall nicht koalieren, "das ist für uns ausgeschlossen", sagte Kuban. Das gelte auch für die "Höcke-AfD". "Das sind keine Leute, mit denen wir zusammenarbeiten." Die Verantwortung der Regierungsbildung liege auch klar bei der Linkspartei.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 28. Oktober 2019 um 22:15 Uhr.

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