Jugendlicher kauft Alkohol | Bildquelle: dapd

Gesundheitsstudie Jugendliche trinken weniger Alkohol   

Stand: 08.05.2019 09:59 Uhr

Alkohol büßt bei Jugendlichen weiter an Beliebtheit ein. Laut einer Studie gaben nur 8,7 Prozent an, einmal pro Woche zur Flasche zu greifen. Ein Problem bleibt aber weiterhin das Rauschtrinken.

Nur noch 8,7 Prozent der Jugendlichen von zwölf bis 17 Jahren trinken einmal pro Woche Alkohol. 2004 lag dieser Wert noch bei 21,2 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Damit habe der Konsum von Bieren oder Schnäpsen in dieser Altersgruppe einen historisch niedrigen Stand erreicht, schreiben die Forscher.  

Alkoholsurvey 2018: Jugendliche in Deutschland trinken weniger Alkohol
tagesschau 12:00 Uhr, 08.05.2019, Hanni Hüsch, ARD Berlin

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Bereits vor zwei Jahren hatte eine Vorgängerstudie ergeben, dass Jugendliche wieder maßvoller trinken als früher. Für die aktuelle Untersuchung haben die Wissenschaftler 7000 Teilnehmer zwischen zwölf und 25 Jahren zu ihren Alkoholkonsum befragt.

Rauschtrinken bei Erwachsenen beliebt

Laut ihrer Erhebung ist im Jahr 2018 die Zahl der Jugendlichen konstant geblieben, die sich einmal im Monat in den Rausch trinken. Immerhin 13,6 Prozent gaben das an. Allerdings wird damit der Stand von 25,5 Prozent aus dem Jahr 2007 weiter deutlich unterschritten. 

Grafik: Alkoholkonsum bei Jugendlichen
galerie

Der Anteil von Jugendlichen, die einmal pro Woche Alkohol trinken, ist stark zurückgegangen.

Bei der Gruppe der jungen Erwachsenen von 18 bis 25 Jahren ist der Alkoholkonsum stärker verbreitet. 33,4 Prozent trinken regelmäßig Alkohol. Seit vier Jahren bleibt damit dieser Wert fast gleich. Doch der Anteil derjenigen, die sich dem Rauschtrinken hingeben, hat seit sieben Jahre wieder zugenommen.  

Trotz dieser zum Teil rückläufigen Zahlen will die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, keine Entwarnung geben. "Wir sehen bei den jungen Erwachsenen einen Trend, den es zu bremsen gilt", sagte sie. "Erwachsen sein heißt nicht, dass es plötzlich in Ordnung ist, zu viel Alkohol zu trinken!"

Alkohol bleibt Volksdroge

Die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Heidrun Thaiss, verbucht den rückläufigen Alkoholkonsum bei Jugendlichen als Erfolg der Präventionsmaßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen. Doch auch sie will beim Thema Rauschtrinken unter Jugendlichen und Erwachsenen keine Entwarnung geben. Da bedürfe es weiterer Anstrengungen, um für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren, sagt sie.

Ohnehin bleibt Alkohol eine gängige Volksdroge. Unter den Jugendlichen hatten schon 62,9 Prozent in ihrem Leben getrunken. Bei jungen Erwachsenen waren es gar 95,5 Prozent.

Jugendliche trinken weniger Alkohol
Dirk Rodenkirch, ARD Berlin
08.05.2019 10:17 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 08. Mai 2019 um 12:00 Uhr.

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