Interview mit Kramp-Karrenbauer "Kein Bruch mit der Vergangenheit"

Stand: 07.11.2018 21:33 Uhr

CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer will im Fall ihrer Wahl zur Parteichefin etwas Neues und Besseres aus dem Erbe Merkels machen. Aber man stehe immer auf den Schultern seines Vorgängers, sagte sie in den tagesthemen.

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre Kandidatur für den Parteivorsitz mit verbindlichen Worten begründet. Im Interview mit den tagesthemen erklärte sie, warum ihr scharfe Töne nicht richtig erscheinen. Die CDU sei eine Partei, die das Verbindende über das Trennende stelle.

Zudem betonte Kramp-Karrenbauer das Erbe von Angela Merkel. "Man steht immer auf den Schultern seines Vorgängers", sagte sie. Das sei schon bei Merkel und Kohl so gewesen. "Man erbt das gesamte Paket, das Positive wie das Negative." Das Entscheidende sei aber, dass man etwas Neues und Besseres daraus mache.

Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU, zu ihrer Bewerbung auf den CDU-Parteivorsitz
tagesthemen 22:15 Uhr, 07.11.2018

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Partei wieder mehr mit einbinden

Zu den Dingen, die sie als mögliche Parteivorsitzende besser machen wolle, sagt sie, dass sie Prozesse erst in der Partei diskutieren wolle, bevor sie über die Fraktion in den Bundestag gingen. Kritik an Merkel, sie habe womöglich zu sehr von oben herab regiert, wies sie mit Hinweis auf zahlreiche Krisen zurück. Entscheidungen hätten mitunter schnell getroffen werden müssen.

Kramp-Karrenbauer kündigte an, ihren Posten als Generalsekretärin niederzulegen, sollte es mit der Wahl zur Parteivorsitzenden nicht klappen. Das sei nicht gepokert, sagte sie. Sollte sie nicht weiterkommen, werde sie sich weiter ehrenamtlich für die CDU engagieren. "Und dann mache ich eine Denkpause", sagte sie.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 07. November 2018 um 22:15 Uhr.

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