Bundesamt empfiehlt Nutzung anderer Browser Warnung vor Sicherheitslücke im Internet Explorer

Stand: 15.01.2010 16:38 Uhr

Aufgrund einer Sicherheitslücke sollten Computernutzer derzeit den Internet Explorer nicht benutzen, empfieht das Bundesamt für Datensicherheit in der Informationstechnik. "Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcodes in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten", schreibt die Behörde auf ihrer Webseite. Es sei zu erwarten, dass die Schwachstelle bald für Angriffe genutzt wird.

Ansicht eines Computers in Benutzung
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Vorsicht beim Surfen: Der Internet Explorer ist derzeit nicht sicher.

Betroffen seien die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers auf den Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7. Microsoft arbeitet bereits daran, die Sicherheitslücke zu schließen. Die Anwendung des Internet Explorer im "geschützten Modus" sowie das Abschalten des Active Scripting erschwere zwar die Angriffe, können sie jedoch nicht vollständig verhindern. Deshalb empfiehlt das Bundesamt vorerst die Nutzung anderer Browser.

Die Behörde geht davon aus, dass der Hacker-Angriff auf Google und weitere Unternehmen in der vergangenen Woche vermutlich diese Sicherheitslücke genutzt hat.

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